Kitesurfguide – Lanzarote

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Kitesurfen Lanzarote

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Lanzarote

Kitesurfen Lanzarote – Die Bedingungen zum Kitesurfen auf Lanzarote sind sehr gut. Hier lässt sich eine kurze Anreise aus Deutschland mit extremer Windsicherheit und günstigen Preisen verbinden. Dies ist auch ein Grund, weshalb die Zahl der Kiter auf Lanzarote ständig steigt. Die Auswahl der Spots ist gut, jedoch beschränken sich die Kitesurf-Aktivitäten hauptsächlich auf den Spot Famara. Die nordöstlichste Insel der Kanaren hat zudem Vulkane, Berge und ist seit 1993 ein Biosphärenreservat. Hier kommen auch nicht-Kiter auf ihre Kosten.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Tendenziell kann man Teneriffa das ganze Jahr über bereisen. Wind und Wetter spielen jedoch von April bis September ideal zusammen. Fliegt man nicht im Juni, Juli oder August, kann man den größten Massen an Touristen entgehen. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Nov – April: Lang 3/2+

Mai – Okt: Overknee, Shorty

Alles was du hast. Im Sommer kannst du Schirme über 14qm (bei ca. 75kg) aber ruhig zuhause lassen.

Ja, kann man. Die Bedingungen sind nicht zu 100% optimal aber es ist trotzdem ein vernünftiges Revier. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Lanzarote.

Definitiv die Insel „Isla Garciosa“ im Nordwesten, vorausgesetzt du bist ein bisschen Abenteuerlustig. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots.

Wind & Wetter auf Lanzarote

Angenehme Temperaturen, kaum Niederschläge und jede Menge Sonne in Verbindung mit einem ständigen Nordost Passat machen Lanzarote zu einem idealen Ort für eine Kitereise.

Wind

Wie überall auf den Kanaren pustet der Nordost Passat von April bis Oktober mit fast schon unverschämter Konstanz über die Insel. In den restlichen Monaten ist der Wind nicht ganz so beständig aber die Wahrscheinlichkeit von >= 4 bft. liegt immer noch bei 50-60%, was Lanzarote zu einem Ganzjahresziel macht. Der Leitplankeneffekt der Kanaren beginnt erst auf Lanzarote, daher ist der Wind nicht so stark wie z.B. beim Kitesurfen auf Teneriffa oder beim Kitesurfen auf Fuertventura. Im Osten der Insel merkt man den Effekt am stärksten, daher ist der Wind hier meist deutlich stärker als im Süden der Insel.

Windvorhersage lesen

Die Vorhersage ist bei allen Vorhersagediensten recht zuverlässig. Meist nimmt der Wind mit steigender Temperatur gegen Nachmittag zu. Wenn Wolken am Himmel sind, kann dieser Effekt ausbleiben oder etwas später einsetzen. Besonders stark in dieser Effekt im Frühling und Sommer.

Wellen

Lanzarote hat einen guten Grundswell aus dem Atlantik, der an vielen Orten als Reefbreak oder Beachbreak an die Strände läuft. Daher findet ihr gute Wellenspots auf der Insel und auch Welleneinsteigerspots wie Famara.

Wetter

Das Klima auf Lanzarote ist sehr mild. Die Temperaturen liegen im Winter um 20° und im Sommer um 27°. Die Wassertemperatur fällt nie unter 17° und erreicht maximale Werte um 22°. Die Niederschläge beschränken sich ausschließlich auf den Zeitraum von September bis April und sind auch hier sehr selten. Dazu kommen durchschnittlich 7,7 Sonnenstunden. Am Wetter auf Lanzarote gibt es definitiv nichts auszusetzen. Von Dezember bis Mai kann man über einen langen Neo nachdenken, im restlichen Jahr reicht ein Shorty.

Kitespots auf Lanzarote

Neben den klassischen Wellenspots hat Lanzarote auch Lagunen und flaches Wasser zu bieten. Allerdings ist es immer etwas schwierig, da die Lagunen austrocknen können und meist nur nach der „Regenzeit“ im Winter befahrbar sind. Wenn ihr nach Lanzarote reist ist Famara der beste Spot und der Ort wo fast alles abläuft. Es gibt noch einige andere Spots die man ausprobieren kann, sich aber eher als Ausweichmöglichkeit eignen oder für Kiter, die gerne etwas entdecken möchten und mehr sehen wollen als Famara.

Famara

Ein riesiger, langer Sandstrand ohne Muscheln, ohne Steine, nur Sand. Dazu ein flach laufender Strand, der euch vor einem Shorebreak schützt. Die Wellen sind daher sehr moderat und super für Welleneinsteiger. Im Herbst und Winter werden die Wellen mit etwas Wind rund 3m hoch und sind daher eher für erfahrene Kiter zu empfehlen. Zudem habt ihr ein schönes Panorama.

La Garita

Der Spot liegt an der Ostküste südlich von Arrieta in einer leicht geschützten Bucht. Der Wind kommt bei Nordost Sideshore von links. Im südlichen Teil wird die Bucht abgedeckt, somit habt ihr flaches Wasser und es kann etwas choppy werden. Weiter im Norden der Bucht werden die Wellen größer und brechen auf den vorgelagerten Sandbänken, wodurch es kaum Shorebreak gibt. La Garita ist vor allem ein Ausweichspot für Starkwindtage, da der Wind hier noch nicht so stark vom Leitplankeneffekt profitiert. An richtig windigen Tagen ist es daher hier perfekt. Durch die Abdeckung kann es ganz im Norden der Buch aber böig werden.

Los Pocillos

Auch hier erwartet euch ein breiter Sandstrand mit viel Platz. Der Strand wird von Hotels und Badegästen genutzt, weshalb der Spot im Sommer meist zu voll ist um Kitesurfen zu gehen. In der Nebensaison habt ihr dann jedoch einen flach laufenden Strand ohne große Wellen, der sich ebenfalls für Starkwindtage eignet. Bei Ost-Nordost ist es ideal, fehlt der Osteinschlag ist der Wind hier offshore und böig.

Matagorda

Ein Stück nördlich von Los Pocillos und daher sehr ähnliche Bedingungen. Man kann jedoch auch im Sommer Glück haben und einen leeren Strand vorfinden, da sich hier weniger Touristen tummeln. Bei Ost-Nordost kann hier gegen Mittag Thermik entstehen und auch Wind sein, wenn es an den anderen Spots nicht ausreicht.

Playa Honda

Noch weiter nördlich von Matagorda liegt der Playa Honda. Auch hier sollte Ost-Nordost Wind sein, damit der Spot gut funktioniert und nicht ablandig ist. Der Strand ist groß und es gibt genug Platz zum Aufbauen. Die Bedingungen sind ähnlich wie in Matagorda und Los Pocillos. Eine Welle gibt es nur wenn der Passat für mehrere Tage auf Ost-Nordost dreht und richtig Druck macht. Dann ist der Spot ausgezeichnet für Wave-Fans geeignet. Der Strand liegt direkt am Flughafen, daher ist er immer leer und es gibt keine Badegäste, Bars oder Restaurants, dafür viel Platz am Strand und auf dem Wasser. Man sollte jedoch immer die Landebahn im Blick haben und die Einflugschneise der Flugzeuge im Auge behalten.

Los Charcos

Der Spot profitiert vom Leitplankeneffekt und hat daher die stärksten und beständigsten Winde. Hier sollten nur erfahrene Kiter ins Wasser gehen. Die Bucht ist von zwei Molen umgeben die an ihren Enden ca. 140m voneinander entfernt sind, mehr Platz leibt euch nicht um aufs Meer hinaus zu kommen. Innerhalb der Mole bildet sich dann eine Art See, der bei Niedrigwasser was komplett ohne Wasser ist. Dann seht ihr auch das Riff zwischen den Molen, welches nur 2 Std. vor und 2 Std. nach Hochwasser überfahren werden kann um auf Meer zu kommen. Hier schieben sich richtig schöne, langsame Wellen auf. Gepaart mit dem Sideshore Wind gibt es hier wohl die schönsten Wellenbedingungen für erfahrene Wavekiter. Durch den Platzmangel innerhalb der Molen und beim herausfahren ist der Spot aber nur zu empfehlen wenn wenig los ist, ansonsten müsst ihr nur die ganze Zeit aufpassen und die besten Wellen sind eh für die Locals reserviert.

La Santa

Auf der Westseite befindet sich eine schmale Lagune mit spiegelglattem Wasser. Als Spot kann man diese vielleicht nicht beschreiben da max. 3 Kiter dort Platz haben. Dennoch ist es ein toller Spot um ein bisschen zu heizen, Tricks zu üben und ein paar coole Fotos zu machen.

Isla Garciosa

Die „kleine Schwester“ von Lanzarote im Norden bietet sich für einen Ausflug an. Von Órzola kann man mit der Fähre auf die Insel fahren und sich während der Fahrt auf leere und entspannte Spots freuen. Es ist aber vor allem so leer, weil es schwer ist die Spots zu erreichen, da die Infrastruktur der Insel nicht auf Touristen ausgelegt ist. Fahrt nicht alleine los, denn ihr werdet nicht viele Kitesurfer dort treffen.

Caleta de Sebo

Caleta de Sebo ist der bekannteste Spot der Insel. Hier hat sich auch eine Kiteschule niedergelassen. Es gibt gute Wellen auf der Meerseite. Der Strand verläuft Flach und hat daher keinen nennenswerten Shorebreak. Um die Zeit der Springtide entsteht hier eine große Lagune mit super glattem Wasser.

Lagune

Die Lagune von La Garciosa befindet sich im Südosten der Insel und ist ein großer Flachwasserspielplatz mit ca. 30cm flachem Wasser. Bei hohem Wasserstand kann man direkt raus auf‘s Meer kiten. Die Lagune kann austrocknen, das Risiko hierfür ist vor allem im Spätsommer zwischen August und September vorhanden.  

las Conchas

Dieser Strand liegt im Nordwesten der Insel und ist wirklich schön. Absolut unberührt wartet der goldene Sand auf seine Besucher, die aber kaum vorhanden sind. Das Panorama an diesem Strand ist eindrucksvoll und flößt einem den nötigen Respekt ein, denn der Spot hat hohe Wellen, viel Strömung und böigen Wind. Nichts für Anfänger.

Playa Lambara

Ein weiterer Spot mit großen Wellen nicht weit entfernt aber deutlich machbarer als Las Conchas. Hier gibt es konstanterer Wind und die Wellen sind nicht so hoch. Was dem Spot fehlt ist das tolle Panorama von Las Conchas.

Kiten Lernen auf Lanzarote

Auf Lanzarote lässt sich durchaus Kitesurfen lernen. Die meisten Schulen schulen in Famara, wo viel Platz ist, jedoch nur eingeschränkt im Wasser gestanden werden kann. Daher ist der Ort vielleicht nicht ganz perfekt, aber durchaus machbar. Der Lernerfolg wird sich einstellen, es kann allerdings vielleicht einen Tag länger dauern. Dafür lernt man auch vernünftig zu draggen und hat danach keine Angst mehr vor tiefem Wasser. Wir haben euch eine Übersicht der Kiteschulen erstellt. Die genaue Position findet ihr auf unsere Karte am Ende des Guides. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Unterkünfte
  • North Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Blade Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Ozone Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Naish Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material

Die besten Anfängerspots

Diese Frage ist relativ schwer zu beantworten. Ideal sind sicherlich die Lagunen in La Garciosa (Caleta de Sebo und die Lagune im Südosten). Auf der Hauptinsel ist Famara der beste Spot.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Die meisten Kitesurfer suchen sich ein Apartment/Hotel in der Nähe von Famara, da hier der beste Spot mit der besten Infrastruktur ist. Hier bekommt ihr Material, Storage und alles was ihr braucht. Außerdem hat der Ort ein sehr coolen Vibe, da hier auch viele Wellenreiter unterwegs sind. Es gibt Orte wie Puerto del Carmen wo deutlich mehr los ist, jedoch müsst ihr dann immer zum Spot fahren.

Villa Daniela
Luxus Apartments für bis zu 6 Personen direkt in Famara, ca. 60€/p.P.
Famara Marea
Nettes, gehobenes Apartment direkt in Famara, ca. 25€/p.P.
Juanita Beach
Direkt am Strand von Famara, ca. 30€/p.P.
Surfhouse Hostel
Süßes Hostel in Famara perfekt für Alleinreisende, ca. 18€/p.P.
Hostel Red Star
Cooles Hostel mit Surf & Yoga angeboten, ca. 40€/p.P.
Casa Medusa
Großes Apartment für Gruppe mit Meerblick, ca. 25€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Lanzarote ist sehr windsicher, dennoch gibt es mal Tage an denen man entspannen möchte, der Wind ausbleibt oder Reisepartner ein bisschen Aufmerksamkeit brauchen. Daher haben wir euch noch einige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zum Kitesurfen herausgesucht.

Natürlich, der Atlantikswell auf Lanzarote ist allgegenwärtig und lädt zum Wellenreiten ein. Viele Surfschulen warten auf euren Besuch und leihen euch gerne Bretter aus oder bringen euch das Gleiten auf den Wellen bei. Auf Lanzarote gibt es jede Menge Spots, so dass ihr meist nicht einmal weit fahren müsst.

Wer gerne aktiv ist kann sich auch auf ein Kayak schwingen und durch den Naturpark „Los Ajaches“ paddeln und auf dem Weg tolle Strände, Höhlen und Tiere begutachten. Kayak fahren ist sehr günstig und man kann sich gut auspowern.

Wer auch gerne unter Wasser unterwegs ist, hat auf Lanzarote viele Möglichkeiten tauchen oder schnorcheln zu gehen. Das berühmte Unterwassermuseum und Delfine sind nur zwei der Highlights.

Für die, die etwas Ruhe brauchen und Energie tanken wollen, bietet sich ein Strandtag an. Das immer gute Wetter, die feinen Sandstrände und das angenehme Klima laden fast immer zu einem Sonnenbad am Strand ein.

Lanzarote hat unzählige schöne Stellen die man auf eigene Faust oder in geführten Touren erkunden kann. Egal ob mit dem Fahrrad oder dem Mietwagen kann man sich die Insel genauer ansehen.

Wer ein bisschen die Hüften schwingen lassen möchte, kann dies in Puerto del Carmen machen. Lanzarote ist keine ausgemachte Partyinsel aber ein wenig trinken und tanzen kann man hier gut. 

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Lanzarote.

Reisezeit

Lanzarote ist theoretisch ein Ganzjahresziel. Den besten Wind und das beste Wetter habt ihr von Mai bis September, daher würden wir euch diese Monate empfehlen. Wer auf etwas Wind verzichten kann und lieber eine ruhigere Insel vorfindet, kann auch in der Nebensaison gehen. Oktober ist ein sehr schöner Monat.

Anreise

Nichts leichter als das. Fast alle Flughäfen in Deutschland fliegen den Flughafen in Arrecife (ACE) direkt an. Die Flugdauer liegt dabei unter 5 Std. und die Flüge kosten fast immer unter 200€. Ryanair, Eurowings und TUI fly sind u.a. auf der Strecke unterwegs.

Transport

Ein Mietwagen ist Pflicht um auf der Insel mobil zu sein. Leichter und einfacher kann man es nicht haben. Anbieter mit Terminal-Station buchen, um eine Fahrt in der Stadt inkl. Gepäck zu vermeiden macht hier Sinn.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Kanaren können ein heißes Pflaster werden, besonders in der Nacht und in Gegenden wo viele betrunkene Menschen sind. Versucht nicht alleine umher zu irren und euch schnell ein Taxi zu rufen. Kitematerial sollte an gut zugänglichen Straßen nicht im Auto gelassen werden.

Kosten

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Flug

ab 49€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 19€

Bier

ab 2€

Mietwagen

ab 12€

Lanzarote Kitesurf Karte

Fazit

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Kitesurfguide – Fuerteventura

kitesurfen-fuerteventura

Kitesurfen Fuerteventura

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Fuerteventura

Kitesurfen Fuerteventura – Die kanarische Insel ist eines der beliebtesten Reiseziele für Kitesurfer aus Deutschland. Eine extreme Windsicherheit, milde Temperaturen, eine kurze Anreise und absolut vertretbare Preise sind die wichtigsten Faktoren für eine Kitereise nach Fuerteventura. Neben vielen Spots im Norden und Süden findet man auch noch weiteres Sehenswertes auf der Insel. Alle Informationen über Kitesurfen auf Fuerteventura, Unterkünfte für Kitesurfer und ein geeignetes Alternativprogramm findet ihr in diesem Guide.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Kabbel, Welle, Flachwasser / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Bei einem Spot der theoretisch das ganze Jahr befahrbar ist, ist das immer eine schwierige Frage. Der Sommer ist windig aber voll, der Rest ist etwas weniger windig aber deutlich leerer. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

In den Sommermonaten reicht ein Shorty. Herbst, Winter und Frühling sollte der Neo lang sein und min. 3/2mm.

Im Idealfall alles mitnehmen was geht. Ansonsten im Sommer eher kleine Schirme (75kg; 7-11qm), im Winter auch große (75kg; 9-14qm).

Ja das geht gut, auch wenn die Spots voll sind. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Fuerteventura.

Da es nicht übermäßig viele gibt, solltet ihr euch alle mal ansehen. Vorausgesetzt ihr habt die Erfahrung und das Können für die Spots. Anfänger sind in Sotavento gut aufgehoben. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots auf Fuerte.

Wind & Wetter auf Fuerteventura

Die Kanaren und so auch Fuerteventura haben ein absolut angenehmes Klima – das ganze Jahr über. Aufgrund der Nähe zu Marokko und dem afrikanischen Kontinent ist es auf Fuerteventura etwas trockener. Bei Maximaltemperaturen von 29° im Juli und August kommt aber keine richtige Wüstenstimmung auf. Im Februar und März ist es mit 17° Wassertemperatur am kältesten für Kitesurfer.

Wind

Fuerteventura steht unter Einfluss des Nordost Passats. Mit steigenden Temperaturen im Sommer, nimmt auch die Windwahrscheinlichkeit zu. Lokale Thermik und Düseneffekte verstärken den Passat an vielen Spots, sodass zwischen Juni und September an einigen Orten eine Windausbeute von 100% möglich ist. Dies gilt vor allem für den Süden der Insel, denn hier wird der Wind durch einen Düseneffekt vor Sotavento beschleunigt und etwas umgelenkt und weht an der Ostküste schräg ablandig. Selbst in den Wintermonaten gibt es noch eine Windwahrscheinlichkeit von über 60%, auch wenn sich hier der Passatwind nicht immer durchsetzen kann.

Windvorhersage lesen

Durch die Thermik, Düseneffekte und lokale Wetterphänomene ist es immer etwas tricky. Der Wind nimmt meist bis zum Nachmittag zu und wird dann schwächer. Dies trifft jedoch nicht immer ein. Wichtig ist die Windrichtung, steht Nordost auf dem Zettel wird der Passat wehen. Sollte mal weniger als 7 knt. angezeigt werden, lohnt es sich nach einer Alternative umzusehen. Ansonsten sind die Vorhersagen recht zuverlässig aber in der Stärke nicht immer ganz korrekt.

Wetter

Im Gegensatz zu den anderen kanarischen Inseln fehlen auf Fuerteventura große Berge und Erhebungen, wodurch sich weniger Wolken bilden und es weniger regnet. Klingt erstmal gut, jedoch verpuffen selbst die wenigen Niederschläge im Winter und führen zu einer Versteppung auf der Insel, was zu einem recht kahlen Landschaftsbild führt. Sonnenstunden gibt es auf der Insel daher auch genug. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm, es sei denn der Scirocco setzt sich durch und bringt heiße Luft aus Nordafrika. Dann steigen die Temperaturen plötzlich um ca. 10° für drei bis vier Tage. Länger setzt sich der Scirocco für gewöhnlich nicht durch. Auch im Winter kann eine Kitereise nach Fuerteventura angetreten werden. Temperaturen um 20° und Wassertemperaturen knapp darunter sind mit einem langen Neo mehr als erträglich verglichen mit den Temperaturen in Deutschland.

Kitespots auf Fuerteventura

Fuerteventura bietet eine gute Auswahl an Kitespots, die sich vor allem auf den Norden und Süden der Insel konzentrieren. Hier finden Anfänger und weiter Fortgeschrittene von stehtiefen Lagunen bis hin zum Wellenspot alles was sie brauchen.

Flag Beach

Der Flag Beach in Corralejo ist einer der beliebtesten Spots für Kitesurfer auf der Insel. Die Bucht mit klarem, türkisenem Wasser ist super schön, der breite Sandstrand sorgt für genug Platz und das richtige Feeling. Der Wind kommt Sideshore und sehr konstant von links. Der Wind legt dabei jedoch meist erst gegen Nachmittag richtig los. Den Einstieg versüßt ein kleiner Shorebreak, was erahnen lässt, dass es hier keinen Stehbereich gibt. Für Anfänger ist dieser Spot daher nicht zu empfehlen. Je nach Tidenstand und Windgeschwindigkeit entstehen kleinere und größere Wellen bis zu 2m. Jedoch ist es trotzdem auch ein guter Spot für Welleneinsteiger. Im Winter können die Wellen auch noch größer werden. Geparkt werden kann an der Straße, bis zum Strand sind es dann noch 150m. Direkt am Spot gibt es ein Kite-Center mit Materialverleih. Außerdem ist der Strand in verschiedene Zonen eigeteilt, ihr solltet also kurz gucken wo ihr hin müsst.

Glass Beach

Am selben Strand wie der Flag Beach befindet sich der Glass Beach, der ähnliche Bedingungen bietet, jedoch läuft hier links vom Einstieg eine saubere Welle, die über einem Lavariff bricht. Wenn gegen Nachmittag der Passat einsetzt wird es meist unattraktiv für Wellenreiter, so dass man sich meist nicht in die Quere kommt. Da ihr als Kitesurfer aber schneller hin und her kommt, macht einfach einen großen Bogen um die Wellenreiter oder geht zum Flag Beach wenn hier zu viele Surfer im Wasser sind.

El Cotillo

Ebenfalls ein Spot im Norden, der Kitesurfern einiges abverlangt. Der Strand fällt leicht ab, trotzdem rollen die Wellen bis auf den Strand. Sobald der Passat mehr auf Nord dreht, werden die Wellen hier gute 2m hoch und brechen auch noch weit vorne, was den Einstieg extrem knifflig macht. Besser sind da die Bedingungen im Sommer wenn der Wind aus Nordost kommt. Dann kommt der Wind Sideoffshore und drückt die Wellen etwas runter. Für Kitesurfer definitiv besser, aber ein entspannter und einfacher Spot ist es dennoch nicht.

Sotavento

In Sotavento wird der Wind durch die Berge gedrückt und dabei beschleunigt und etwas gedreht. Hier ist der Wind Sideoffshore und meist sehr stark und sehr böig. Man kann Tidenunabhängig auf dem Meer kiten und zudem gibt es noch eine Lagune, dies jedoch nicht immer genügend Wasser hat und überfüllt mit Anfängern ist. Den Wasserstand der Lagune könnt ihr hier Checken. Ideal ist Hochwasser gegen Mittag um davor und danach dort zu fahren. Auf dem Meer sind ebenfalls meist hunderte Kitesurfer, die sich jedoch ganz gut verteilen. Der Wind drückt das Wasser relativ platt, etwas kabellig ist es dennoch. Wer gerade erst die ersten Meter fährt hat trotz Rescue-Service für 50€ jedoch nichts bei Sideoffshore Wind auf dem offenen Meer zu suchen, besonders bei der Stärke des Windes und den Böen! Da die Lagune aufgrund der guten Bedingungen schon voll mit Anfängern ist, weichen viele Aufsteiger dennoch aufs Meer aus, was immer wieder zu vielen Rescue-Aktionen führt. Bei Sotavento spalten sich die Geister. Einige mögen den Spot sehr gerne, andere überhaupt nicht. Insgesamt ist Sotavento bis ins letzte Detail kommerzialisiert, es gibt für alles Regeln und es sind super viele Menschen unterwegs, die nicht so recht wissen was sie tun. Hier muss jeder selbst wissen, was die eigenen Präferenzen sind.

La Pared

Ein Kitespot für absolute Könner. Die Wellen sind sehr hoch und der Wind kommt auflandig. Es ist etwas weniger Wind als in Sotavento und deutlich konstanter. Der Spot liegt an der Westküste und geht bei Nordwest aber der Spot eignet sich nur für erfahrene Kitesurfer.

Playa de Jandia

Der Playa de Jandia liegt ganz im Süden der Insel, noch unter der Lagune und eignet sich bei südlichen Windrichtungen. Im Sommer ist der Strand jedoch voll mit Badegästen, daher lohnt sich ein Besuch nur in der Nebensaison aber wann ist schon mal Südwind auf Fuerteventura.

Matas Blancas

Wenn der Wind in Sotavento richtig ins Gesicht drückt und kleine Wellen aufschiebt ist Matas Blancas eine Alternative. Der ablandige Wind und die abknickende Küste lassen nicht mal eine kleine Welle zu. Wenn der wird zu nördlich kommt, ist der Sport jedoch noch hinter der Abdeckung und nicht befahrbar. Auch dieser Spot ist nur für erfahrene Kiter geeignet das der Wind ablandig ist und die Küste abknickt und ihr aufs offene Meer gezogen werdet.

Northshore

Im Norden der Insel verläuft eine Straße entlang der Küste zwischen Corralejo und El Cotillo. Auf dieser Straße kannst du entlang fahren und dir einen schönen Platz zum aufbauen suchen und in die Wellen gehen. Hier findest du jedoch immer jede Menge Felsen, Steine, Strömungen und hohe Wellen. Wer erfahren ist und einen unberührten Spot sucht, wird hier fündig.

Kiten Lernen auf Fuerte

Fuerteventura ist vor allem bekannt für die Lagune von Sotavento, wo in der Tat sehr gute Bedingungen für Anfänger und zum Kitesurfern lernen herrschen. Da die Lagune relativ voll ist, sind nur vier Kiteschulen berechtigt Schulungen in der Lagune durchzuführen (Rene Egli, Chris Dick, Ion Club und Surfers Island). In der Lagune ist jedoch nicht immer Wasser, was manchmal etwas nervig sein kann und man trotz Wind nicht raus kann. Ihr könnt stehen, das Wasser ist glatt aber es sind sehr viele andere Anfänger da und das Platzangebot ist recht begrenzt. Wer keine Angst vor tiefem Wasser hat, kann auch im Norden zur Magma Schule oder Fuerteventura Kiteschool gehen, die sich mit den Schülern ins tiefe Wasser wagen. Hier ist der Lernerfolg evtl. nicht ganz so gut wie in der Lagune, das hängt aber von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • North Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • Unterkünfte
  • IKO Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Slingshot Material
  • Unterkünfte
  • WWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP, FR
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Yoga, SUP, Tauchen, etc.
  • Unterkünfte
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR
  • Airush Material
  • Zugang zur Lagune
  • Surfen, Segeln, etc.
  • Unterkünfte
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP
  • North Material
  • Surfen, Segeln, Tauchen, etc.
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Bei den Unterkünften solltet ihr euch entscheiden ob ihr im Süden oder im Norden der Insel kiten gehen wollt. Wir haben euch schöne Unterkünfte in der Nähe der Spots herausgesucht.

Villas Lola Paradise
Im Norden direkt am Strand, ca. 60€/p.P.
Bristol Sunset Beach
Stylische Unterkunft im Norden, ca. 30€/p.P.
Casita de Charme
Romantisches Häuschen im Norden, ca. 20€/p.P.
Sol Beach House
Direkt an der Lagune im Süden, ca. 75€/p.P.
Gran Atlantic Seaview
Apartment an der Lagune, ca. 30€/p.P.
Villa Marina
Ferienhaus in der Nähe der Lagune, ca. 20€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Fuerteventura hat landschaftlich leider nicht so viel zu bieten wie die Nachbarinseln. Trotzdem kann man Tage ohne Wind sehr gut nutzen um verschiedenen Aktivitäten nachzugehen.

Besonders im Winter gibt es auf Fuerte richtig gute Wellen zum Wellenreiten. Auch für Anfänger findet sich eine gute Welle. Die besten Wellen und Surfschulen findet ihr im Norden der Insel. Hier gibt es genug Auswahl für richtig guten Swell und viel Spaß im Wasser.

Wer auch gerne unter Wasser ist, kann Schnorcheln oder Tauchen gehen auf Fuerteventura. Die Unterwasserwelt ist jedoch nicht so prächtig wie an manch anderen Orten und die Tauchgänge sind relativ teuer. Schnorcheln ist daher vielleicht eine gute Alternative und auch für Kinder eine gute Beschäftigung.

Wer das Nachtleben von Fuerteventura genießen möchte, findet in der kleinen Hafenstadt Corralejo eine gute Mischung aus Bars und Clubs und einen positiven Vibe unter den Urlaubern.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Fuerteventura.

Reisezeit

Fuerte kann das ganze Jahr über zum Kiten bereist werden. Von Mai bis September habt ihr die meisten Sonnenstunden, die höchsten Temperaturen und den beständigsten Wind. Im Winter gibt es die besten Wellen und die wenigsten Kiter auf dem Wasser. Je nach dem was euch lieber ist sollte eure Reisezeit bestimmen.

Anreise

Der Flughafen von Fuerteventura (FUE) ist in unter 5 Std. zu erreichen und wird von vielen deutschen Flughäfen (Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Bremen, Köln, München und Stuttgart) direkt angeflogen. Mit Ryanair ab Bremen für teilweise deutlich unter 100€. Condor, Iberia und TUI fliegen von den anderen Flughäfen für rund 250€ in der Hauptsaison.

Transport

Am Flughafen solltet ihr euch direkt einen Mietwagen für ein paar Euro am Tag leihen, auf der Insel kommt man ohne Mietwagen eigentlich kaum aus, es sei denn ihr seid nur kurz da und wollt lediglich an einem Spot kiten. Dies bietet sich z.B. für die Lagune im Süden an. Wenn man etwas sehen und die Insel erkunden möchte und vielleicht noch die ein oder andere Aktivität mitnehmen möchte, ist ein Mietwagen unabdingbar.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Auf Fuerteventura tummeln sich jede Menge Touristen und das nutzen auch viele aus. Man hört immer wieder von Überfällen mit Gewalt, besonders im Dunkeln in den Partyorten. Es passiert sicherlich nicht ständig aber auch nicht gerade selten. Geht am besten immer mit einer Gruppe bei Nacht durch die Straßen oder lasst euch direkt ein Taxi rufen, wenn ihr zurück möchtet.

Kosten

Vor allem pauschal kann man in Fuerteventura richtig gute Deals machen. Eine Woche für 350€ inkl. Flug und Hotel kann man sicher mal schießen, wenn man keine hohen Ansprüche hat. Generell ist das Preisniveau für eine so touristische Insel auch absolut OK.

Flug

ab 75€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 3€

Mietwagen

ab 10€

Fuerteventura Kitesurf Karte

Fazit

Fuerteventura ist schnell zu erreichen, fast immer windig und sonnig. Das sind die Vorteile. Volle Spots, viele Anfänger und ein sehr kommerzielles Ambiente sind die Nachteile. Wer jedoch schon gut Kitesurfen kann und in den Norden reist, ein wenig unterwegs ist und verschiedene Orte ansieht, kann auch auf Fuerte einen sehr schönen, ruhigen Urlaub verbringen. Wir bevorzugen die Nebensaison und verzichten auf ein paar Prozent Wind und gehen an den windarmen Tagen einfach Wellenreiten. In der Nebensaison ist die Insel einfach entspannter und ruhiger, auch wenn der Wind nicht ganz so beständig ist. Natürlich kann man Fuerteventura auch gut im Sommer besuchen, um einfach ein paar Tage wieder auf dem Wasser zu sein und dem grauen und kalten Wetter zu entfliehen.

Kitesurfguide – Vietnam

kitesurfen-vietnam

Kitesurfen Vietnam

Alle Informationen für deine Kitereise nach Vietnam

Kitesurfen Vietnam – Vietnam ist ein traumhafter Ort zum Kitesurfen in Südostasien. Das Land erstreckt sich vom „Golf von Tonking“ über das „Südchinesische Meer“. An der südlichen Küste liegt auch Mui-Ne, das Mekka für Kitesurfer in Vietnam. Von Oktober bis April wird die Südküste rund um das Fischerdorf mit einem sehr beständigen Nordostmonsun versorgt. Warme Temperaturen, viel Wind, jede Menge Sonne und extrem günstige Preise machen Vietnam zu einem Traumziel für Kitesurfer. In diesem Guide erfährst du alles Wissenswerte für deine Kitereise nach Vietnam.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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M
A
M
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S
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Faq

Von Oktober bis April ist es windig. Wer die maximale Windausbeute möchte, fährt zwischen November und März. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Eine Boardshorts reicht. Viele Kiter sind mit S/S Shortys unterwegs. Ganz wie man mag.

Als 75kg Fahrer reichen 9qm und 12qm für fast alles aus. Manchmal wird es sehr stark, dann kann auch ein 7er nicht schaden. Leichtere Fahrer oder Frauen sollten auf 7qm und 10qm zurückgreifen.

Ja, Kiten lernen auf Vietnam ist durchaus möglich. Die Bedingungen sind nicht perfekt und es braucht vielleicht ein wenig mehr Talent, aber es ist gut möglich dort zu lernen. Mehr Infos im Anfänger-Bereich.

Mückenspray, Sonnencreme, Hydrofoil

Wind & Wetter in Vietnam

Hier erfährst du alles über Wind und Wetter Bedingungen zum Kitesurfen in Vietnam. Außerdem gibt es eine kurze Info wie du die Windvorhersage richtig liest, damit du immer weißt wann es aufs Wasser gehen kann und wann du besser etwas anderes unternimmst.

Wind

Vietnam wird von zwei unterschiedlichen Windsystemen versorgt. Dem Nordost-Monsum (November – März) und dem Südwest-Monsun (April – Oktober). Während des Nordost-Monsuns ist Trockenzeit und das Wetter ist deutlich angenehmer. Durch die Sonne und die warmen Temperaturen wird der Wind vor allem um Mui Ne durch die weißen und roten Sanddünen thermisch verstärkt, weshalb der Wind während der Trockenzeit deutlich verlässlicher ist. Außerdem nimmt der Wind während des Tages zu, wenn sich die Landmasse erhitzt. Die Trockenzeit von November bis März ist daher die ideale Reisezeit für Kitesurfer. Der Wind startet gegen 10 Uhr mit rund 16 – 18 knt und nimmt den ganzen Tag über zu. Gegen Abend erreicht er meist 21 – 25 knt. Auch Tage mit Starkwind über 30knt sind möglich, aber nicht regelmäßig und eher selten. Die Windwahrscheinlichkeit in der der Hauptsaison liegt deutlich über 80%.

Windvorhersage lesen

Die meisten Locals, die wir gefragt haben nutzen die Vorhersage von Windguru, die eine gute Tendenz gibt. Es wird meist etwas mehr als angesagt aber wenn nichts auf der Uhr steht, kommt auch selten Wind.

Wetter

Auch das Wetter in Vietnam ist in der Kitesaison extrem gut. Temperaturen um 30° sind in allen Monaten realistisch. Das Wasser hat mit rund 25° ebenfalls eine angenehme Temperatur. Im Oktober und November muss man noch mit dem ein oder anderen Regentag rechnen, danach regnet es aber kaum noch. Ein bisschen Bewölkung kann es immer geben, aber generell scheint die Sonne den ganzen Tag. 

Kitespots in Vietnam

Die Kitespots in Vietnam beschränken sich zum größten Teil auf die Region rund um Mui Ne und Phan Thiet. Einige Ausreißer sind etwas weiter entfernt und werden in Verbindung mit Ausflügen oder Touren von den Kiteschulen angeboten. Es gibt sicherlich noch viele weitere tolle Spots zum Kitesurfen in Vietnam, die bis jetzt jedoch noch nicht erforscht sind. Auf der Kitesurfkarte am Ende des Artikels haben wir als Überblick alle Kitespots eingezeichnet.

Mui Ne

Mui Ne Beach ist der bekannteste und mit Abstand meistbesuchte Kitespot in Vietnam. An dem riesigen Sandstrand reiht sich eine Kiteschule an die andere und er ist neben Kitesurfern auch von normalen Touristen besucht, was es etwas wuselig macht. Der Spot hat einen Shore-Break der jedoch auch von weniger erfahrenen Kitern bewältigt werden kann oder einfach gemütlich per Bodydrag überwunden werden kann. Dahinter wartet ein gigantischer Spot auf dich mit unendlich viel Platz. Obwohl der Spot gut besucht ist, hat man immer genug Platz auf dem Wasser, insbesondere wenn man etwas weiter raus fährt. Der Nordost Wind legt zwischen 10 und 11 Uhr los, je nach Bewölkungsgrad. Am konstantesten ist er zwischen 12 und 2 Uhr mit sehr konstanten 16 – 18 knt, danach nimmt der Wind meist noch etwas zu und wird recht böig. Das gleiche gilt für die Wellen. Auch sie bauen sich im Verlauf des Vormittags auf und werden gegen Abend etwas größer. Die Wellen schaukeln sich jedoch nur auf und brechen erst vorne am Strand. Es ist durchaus anspruchsvoll für Einsteiger, aber eine tolle Spielwiese für geübte Kitesurfer. Viele Strandabschnitte gehören den Kiteschulen bzw. Hotels, die eine Nutzungsgebühr von ca. 5€ pro Tag veranschlagen. Dafür wird auf eure Wertsachen Acht gegeben, es gibt Start- und Landehelfer und ihr bekommt Instruktionen zum Kitespot. Meist ist hier auch etwas mehr Platz auf dem Wasser. Generell wird der Strand Richtung Süden immer breiter, jedoch nimmt auch der Shorebreak zu und es wird voller.

Tipp: Mui Ne Beach eignet sich perfekt zum Foil-Kiten. 

Ong Dia Cape

Der Spot hinter der Steinmauer von Ong Dia Cape ist direkt hinter Mui Ne Beach. Das Wasser läuft hier deutlich flacher rein und man kann einige Meter stehen. Ein richtiger Flachwasserspot ist es jedoch nicht. Hinzu kommt, dass dort viele Surf-Anfänger und Badegäste im Wasser sind und der Spot recht klein ist. In der Nebensaison ist der Spot definitiv besser geeignet, in der Hauptsaison ist er nur bedingt zu empfehlen. Es ist eine Kiteschule vor Ort, die euch Infos zum Spot gibt und gerne beim Starten hilft. Eine gute Alternative, wenn man mal etwas anderes sehen möchte.

Harbour Wall

Die Steinmauer am Hafen von Phu Thuy bietet eine klasse Abdeckung für Flachwasser. Der Strand ist fast identisch zu Mui-Ne Beach ausgerichtet, so dass der Wind hier sideonshore kommt. Der Strand ist am hinteren Ende, direkt an der Mauer recht breit und bietet ausreichend Platz zum Starten und Landen. Es ist deutlich weniger los als am Mui Ne Beach – vielleicht 4-5 Kites in der Hochsaison, man kann auch alleine sein. Das Wasser ist nicht stehtief aber relativ glatt. Es gibt einen mini Shore-Break und kleine auf und ab Bewegungen des Wassers. Laut einigen Locals ist die Wasserqualität jedoch sehr schlecht, da hier viel Abwasser aus der Stadt ins Meer gelangt. Daher möchten wir den Spot nur mit Einschränkungen empfehlen.

Malibu / Hon Rom

Malibu ist der KiteSURFspot von Mui Ne. Der Strand fällt nur leicht ab, so dass ihr die ersten Meter stehen könnt und am Strand nur kleine Ausläufer der Wellen ankommen. Daher ist der Spot an windärmeren Tagen auch für Einsteiger geeignet, da hier die Wellen nicht sonderlich hoch werden. Anders ist es da, wenn es einige Tage aus allen Rohren feuert, denn dann schiebt der Wind die Wellen richtig hoch auf. Hier ist der Spot den erfahrenen Kitern vorbehalten, durch den onshore Wind sind die Wellen jedoch keineswegs perfekt. Es gibt auch hier einige Kiteschulen, jedoch eignet sich Mui Ne Beach besser für Anfänger. Um den Strand wird sich leider nur sehr wenig gekümmert, daher findet ihr hier viel Müll, was den Gesamteindruck etwas trübt. Allerdings erlebt ihr hier das „echte“ Vietnam etwas besser.

Soui Nuoc

Eine Bucht nördlich von Malibu befindet sich Soui Nuoc. Der Spot ist sehr ähnlich zu Malibu, vielleicht sind die Wellen etwas kleiner und er ist noch leerer.

Turtle Beach

Noch weiter nördlich findet ihr Turtle Beach. Die vorgelagerte Insel, die wie eine Schildkröte aussieht, gibt dem Strand seinen Namen. Hier findet ihr von Flachwasser über Kabbel bis zu Wellen sämtliche Bedingungen auf sehr kleinem Raum. Ihr könnt zwischen der Insel und dem Strand hin und her fahren und habt dazwischen alles was ihr braucht. Mit dem Roller braucht ihr gute 45min, einige Kiteschulen bieten jedoch Tages- oder Wochenend Trips an, die man wahrnehmen sollte. Wer auf eigene Faust hinfährt ist meist alleine auf dem Wasser.

Phang Rang

Ein Ziel, das definitiv nicht mehr mit dem Roller als Tagesausflug bewältigt werden kann. Diverse Kiteschulen bieten euch hier Ausflüge an, die sich definitiv lohnen. Phan Rang hat durch sein Riff unterschiedliche Bedingungen. Innerhalb des Riffs gibt es flaches Wasser um zu üben und am Reef-Break eine tolle, kleine Welle, die bei Sideshore Wind abgefahren werden kann. Die Ausflüge dauern meist 2-3 Tage und beinhalten außerdem einen Besuch in Cam Ranh.

Kiten Lernen in Vietnam

Wer in Vietnam kiten lernen möchte, ist in Mui Ne Beach an der richtigen Adresse. Zwar ist es nicht unbedingt ein Paradies für Anfänger, da das Wasser wellig und tief ist, jedoch einigt sich Mui Ne durchaus um Kitesurfen zu lernen. Dabei habt ihr eine fast überwältigende Auswahl an Kiteschulen, die jedoch größtenteils auf russisch und englisch unterrichten. Wir haben euch eine Übersicht zusammengestellt.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (ENG, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (DE, EN, IT)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Segeln, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • RRD Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, Windsurf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (EN, DE, FR, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Airush Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Liquid Force Material
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Cabrinha Material
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte für Kitesurfer gibt es in Vietnam zu genüge. Es ist möglich direkt am Mui Ne Beach zu wohnen und quasi von der Terrasse den Kite zu starten. Dies bietet sich vor allem an, wenn man gerne an einem Ort bleiben möchte und so nah wie möglich am Spot wohnen möchte. Wer gerne die Gegend erkundet und lieber mobil ist, kann auf eines der vielen, vielen anderen Hotels oder Gästehäuser zurückgreifen, die wesentlich günstiger sind und zusätzlich einen Roller mieten. Ihr könnt euch ein Surfrack montieren lassen und euer Material so easy durch die Gegend fahren, egal an welchen Spot ihr möchtet. Alternativ lassen sich die Strecken auch mit dem Taxi zurücklegen. Es gibt in Mui Ne überall Restaurants, die getestet werden wollen. Zu zweit kann man sich für ca. 10€ papp satt essen. In den Hotels ist es oft deutlich teurer.

Coco Beach Resort
Luxuriöses Resort mit direktem Strandzugang und Kiteschule, ca. 99€/Nacht
Kim Village
Einfaches Hotel mit Pool und zentraler Lage, ca. 30€/Nacht
Mui Ne Hills
Einfaches Hotel mit gigantischem Ausblick,ca. 15€/Nacht
May Bungalows
Sehr nettes Hotel mit fantastischen Bewertungen, ca. 25€/Nacht
Mia Resort
Resort mit direktem Strandzugang, ca. 170€/Nacht
Weitere Unterkünfte
In Mui Ne
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Alternativen für windlose tage

Weht es einmal nicht in Vietnam gibt es vor allem in Mui Ne einige Alternativen, die sonst den Pauschal-Touristen vorbehalten sind. Wer kitet, muss sich hier kaum Gedanken machen, denn der Wind ist sehr verlässlich. Wer aber gerne noch etwas anderes unternimmt oder die bessere Hälfte überzeugen muss, findet hier Alternativen zum Kitesurfen.

Die Sanddünen von Mui Ne sind ein beliebter Ausflugsort der Touristen. Hier kann man fast wie Aladdin mit einem Teppich über den Sand rutschen oder mit einem Quad durch den Sand pflügen. Außerdem gibt es einige Wanderwege durch die Dünen.

Da in Vietnam so oft die Sonne scheint, kann man es sich auch einfach einen Tag am Strand gemütlich machen, sich in einer Beach Bar mit Cocktails für ca. 2€ eindecken und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Absolut sehenswert ist das Fischerdorf Mui Ne. Die Anfahrt erfolgt über einen kleinen Hügel von dem aus man die vielen hundert Fischerboote aus bestaunen kann. Übrigens, die meisten Vietnamesischen Fischer fahren noch heute in kleinen korbartigen Booten umher, die damals dazu dienten die Steuer zu umgehen, da schwimmende Körbe nicht als Fischerboote galten.

Besonders in Mui Ne sind viele Touristen unterwegs. Die günstigen Preise für Alkohol und die zahlreichen Locations am Strand sind gute Faktoren für ausgelassene Nächte. Wer gerne feiern geht, bekommt in Mui Ne einiges geboten, auch wenn die Partys auf die russischen Touristen abgestimmt wurden.

In Mui Ne gibt es eine Kochschule, die euch in die Künste der vietnamesischen Küche einweiht. Spätestens, wenn ihr in einem guten Restaurant gegessen habt, wisst ihr wie lecker das Essen in Vietnam ist.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Visum und Co. für euren Aufenthalt in Vietnam.

Reisezeit

Wer zum Kitesurfen nach Vietnam reist, sollte sich einen Termin zwischen Oktober und April aussuchen. Hier ist sowohl der Wind, als auch das Wetter ideal.

Anreise

Die Anreise erfolgt im Idealfall über Ho-Chi Minh Stadt. Diese ist es durchaus Wert einen Kitetag sausen zu lassen, um sich die Stadt anzusehen. Man kann einfach in der Stadt beim Hotel einen der Busse buchen, die mehrmals täglich nach Mui Ne fahren. Die Fahrt dauert ca. 3-4 Std. und kann in einem normalen Reisebus oder einem Sleeper-Bus gebucht werden. Die normalen Reisebusse sind jedoch eher zu empfehlen. Wer nicht in die Stadt möchte, kann sich auch direkt am Flughafen abholen lassen oder dort einen Bus buchen. Die Fahrt mit einem normalen Bus kostet etwa 5€, bei einem Shuttle zum Hotel müsst ihr schon mal mit 50€ – 70€ rechnen. Manche Hotels bietet dieses aber auch kostenlos an.

Ho Chi Minh City wird von den meisten Deutschen Flughäfen mit meist einem Zwischenstopp angeflogen. Von Frankfurt am Main gibt es mit Vietnam Airlines teilweise Direktflüge von 12 Std., mit Umstieg dauert der Flug insgesamt rund 15 Std. Außerdem fliegen Qatar, Emirates und Turkish Airlines Ho Chi Minh City an. Die Preise variieren wie immer stark, es ist möglich für unter 500€ innerhalb der Kitesaison zu finden. Normal sind Preise um 750€.

Visum

Deutsche Staatsbürger können mit einem, mindestens noch 6 Monate gültigem, Reisepass 15 Tage ohne Visum einreisen. Bei einem längeren Aufenthalten sollte vorab ein E-Visum beantragt werden.

Transport

Taxi, Roller und Busse sind die Hauptverkehrsmittel in Vietnam. Für längere Strecken bucht ihr euch einen Platz in einem Bus und vor Ort steigt ihr auf Roller oder Taxi um. Es ist super günstig und selbst längere Strecken lassen sich gut mit einem Taxi bewältigen, falls kein Bus fährt.

Sicherheit

In Vietnam fühlt man sich sehr wohl. Die Menschen sind nett und freundlich und helfen einem gerne weiter, soweit ihr englisch es zulässt. Nichts desto trotz ist Vietnam ein armes Land, teure Wertgegenstände wie Kameras, Kites oder das Portemonnaie sollten nicht unbeobachtet gelassen werden. Dengue-Fieber und Malaria haben in Küstennähe nur ein geringes Risiko. Vor Mücken solltet ihr euch dennoch schützen. Geanuere Informationen und aktuelle Reisewarnungen bekommt ihr beim Auswärtigen Amt.

Kosten

In Vietnam gibt es das günstigste Bier der Welt. Die Preise sind selbst in der Touristen-Hochburg Mui Ne noch sehr entspannt. Essen, Massagen, Taxi, etc. – alle Preise sind für Europäer absolut gering. Ein Essen mit drei Gängen und Getränken kosten rund 10€. An den Kitestationen und den hochwertigen Hotels sind die Preise schon ordentlich angezogen und es wird meist in USD abgerechnet.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 4€

Bier

ab 0,30€

Scooter

ab 4€

Vietnam Kitesurf Karte

Fazit

Kitesurfen in Vietnam ist wunderbar. Es ist günstig, es gibt viel Wind, Sonne satt und die Preise sind extrem günstig. Durch die vielen Kitesurftrips die man unternehmen kann, eignet sich Mui Ne als Ort perfekt um auch eine längere Zeit dort zu verbringen. Wer in Asien Kiten möchte, ist hier definitiv richtig. Man kann die ganze Zeit an einem Ort verbringen aber auch vieles entdecken, Vietnam hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Und wer gerne komplett unerforschte Gebiete entdeckt hat mit Vietnam sicherlich ein Traumziel gefunden.

Kitesurfguide – Sardinien

kitesurfen-sardinien

Kitesurfen Sardinien

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sardinien

Kitesurfen auf Sardinien ist ein keines Abenteuer, denn die Insel ist groß und einen Fleck mit Wind gibt es immer. Mobilität ist hier das A und O. Egal ob mit Camper oder Mietwagen, hauptsache es passt alles rein. Auf Sardinien gibt es binnen weniger Stunden Autofahrt extrem unterschiedliche Spots mit großen Wellen, kleinen Lagunen, feinen Sandstränden oder beeindruckenden Panoramen. Hier ist für jeden Fahrstil etwas dabei und genau das macht die Insel so aufregend. Ausführliche Informationen für deine Kitereise nach Sardinien findest du in diesem Guide. Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es in den FAQ.

Saison: Mar - Jun & Sep - Nov / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

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A
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Faq

Ideal ist es von April – Mai und September – November. Hier gibt es wenig Touristen und die Strände können zum Kiten genutzt werden. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

April – Mai: 5/3 Lang

Juni – August: 3/2 Lang, Overknee

September – November: 4/3 Lang, Overknee

Größen zwischen 14qm und 5qm für Fahrer mit einem Gewicht von 75kg. Tendenziell eher kleinere Schirme im Norden und eher größere Schirme im Süden.

Ja, sehr gut. Es eignen sich jedoch nicht alle Orte. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots in XXX.

Je nach Fahrstil wird sich das unterscheiden. San Teodoro (tolles Panorama) und Valledoria (einzigartiger Spot) sind meine Favoriten aber es gibt viele tolle Spots auf Sardinien.

Wind & Wetter auf Sardinien

Sardinien ist nicht nur ein herausragendes Ziel für Kitesurfer sondern auch für Wellenreiter. Es gibt fast das ganze Jahr über Wellen und das an wundervollen Spots. Das Wetter ist zudem fast immer sonnig, jedoch nie richtig heiß. Der Wind ist zuverlässig, man muss nur wissen wo er weht. Das ist häufig sehr schwer zu lesen, daher freundet euch am besten mit Locals oder einer Kiteschule an oder lest euch aufmerksam den Wind-Bereich durch.

Wind

Sardinien liegt im westlichen Mittelmeer. Hier sind Winde des westlichen Quadranten vorherrschend, also W = Ponente, NW = Mistral, N = Tramontana. Es gibt jedoch noch drei weitere Windrichtungen, die häufiger anzutreffen sind. Jeder Wind ist typisch für bestimmte Regionen auf Sardinien. Hier eine zusammenfassung.

Nordwind (Tramontana) – Kommt meist nur im Winter vor, ist kalt und bringt starke Winde mit sich.

Nordwestwind (Mistral) – Der Mistral ensteht aus einem Antlantikausläufer und beschleunigt bereits über Südfrankreich zu Sturmstärke. Durch die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien (Bocche die Bonifacio) beschleunigt der Mistral zusätzlich. Dies bekommt vor allem Porto Pollo ab. Hier ist bei Mistral immer deutlich mehr Wind. Besonders bei einer länger andauernenden Mistral-Wetterlage sind 40 knt. und mehr keine Seltenheit. Wem das zu viel ist, sollte Richtung Westen fahren. In Valledoria sind häufig bereits 5-10 knt. weniger.

Nordostwind (Grecale) – Kommt nur selten vor, wird aber im Norden ebenfalls beschleunigt, jedoch bei weitem nicht so stark. Der Wind ist trotzdem kräftig. Der ideale Spot ist Stintino.

Westwind (Ponente) – Ein angenehmer Wind, der sich anders als die Nordwinde, oft gleichmäßig über die Insel verteilt. Ponente bringt tolle Wellen an die Westküste, daher solltet ihr dies nutzen. Valledoria oder Fontanamra sind ideal.

Ostwind (Levante) – Der Levante kann zwischen Leichtwind und Sturm alles bringen. Druch das Festland gibt es hier jedoch nicht so starke Wellen. San Teodoro und Chia sind Empfehlungen.

Südostwind (Scirocco) – Der Scirocco ist ein schwüler und warmer Wind, der häufig Gewitter und Regen mit sich bringt. Er trifft vor allem den Süden und kann im Herbst und Wind zu Sturmstärke heranreifen. Ideal ist hier Villasimius und die Spots in Cagliari.

Windvorhersage lesen

Eine generelle Aussage für ganz Sardinien zu treffen ist leider unmöglich. Generell gibt der Windfinder aber eine gute Tendenz an. Teilweise sind aber lokale Gegebenheiten anders. Besonders die Windrichtung ist Wichtig, da sich hierdurch die örtlichen Gegebenheiten ändern können. Versucht mit den Locals in Kontakt zu treten oder bei der Kiteschule zu fragen (an Kiteschulen ist aber eigentlich immer Wind, wenn man fragt).

Wetter

Die beste Reisezeit zum Kitesurfen Sardinien ist März – Mai und September – November. Es gibt im Frühling und Herbst viel Sonne und die Temperaturen sind meist über 20°. Das Wasser ist zwischen März – Mai noch recht frisch, im Herbst ist es angenehmer. Bestes Wetter gibt es im September (ausgenommen von den vollen Sommermonaten).

Kitespots auf Sardinien

Auf Sardinien gibt es viele Kitespots, die bei unterschiedlichen Winden funktionieren. Irgendwo gibt es immer Wind, teilweise muss man dafür aber mehrere Stunden fahren. Wer mit dem Flugzeug anreist und nicht ständig die halbe Insel zum Kiten überbequeren möchte, sollte sich zwischen der Region um Porto Pollo im Norden und der Region um Punta Trettu im Süden entscheiden. Hier könnt ihr in unter 2 Std. viele Spots erreichen, die alle Windrichtungen abdecken. Die Reihenfolge der Spots ist daher von Nord nach Süd geordnet.

Porto Pollo

Windrichtung: NW-W, NO-O

Porto Pollo ist der nördlichste Kitespot auf Sardinien. Die alte Windsurfer Hochburg hat auch die Kitegemeinde angezogen. Durch die Meerenge gibt es hier oft mehr Wind als angesagt und insgesamt hat man hier die meisten WIndtage auf Sardinien. Der Spot besteht auf zwei Buchten, die durch eine kleine, vorgelagerte Insel getrennt werden. Die westliche Seite ist den Windsurfern vorbehalten, auf der östlichen Seite darf gekitet werden. Der Sandstrand bietet genug Platz zum starten. Das Wasser wird sofort tief und es gibt kein Stehrevier. Richtig gut funktioniert der Spot eigentlich nur bei Nordwest und Ost. Hier wird das Wasser zwar sehr kabbelig aber der Wind ist konstant. Bei den anderen Windrichtungen wird der Wind sehr löchrig und andere Spots funktionieren deutlich besser.

Stintino

Wind: N – SO

Stintino ist etwas abgelgen von allen anderen Spots im Nordwesten. Es ist ein typischer Badeort. Das gut ist, dass man fast den ganzen Strand entlang bis “Porto Torres” einsteigen kann. Das macht es zu einem Tip für die Sommermonate. Hier findet man immer einen Fleck ohne Badegäste. Das Wasser wird schnell tief, das Wasser ist aber auch eher kabbelig und eine kleine Welle bricht ganz vorne am Strand. Sollte für jede Könnerstufe machbar sein.

Valledoria

Wind: NW – N

Valledoria ist ein absolutes Highlight. Hier liegen Flachwasserpiste und eine schöne Brandung nur wenige Meter nebeneinander, denn hinter dem Strand hat sich eine kleine Lagune gebildet. Teilweise kann man bei hohen Wasserständen direkt vom Meer in die Lagune fahren. Der Shorebreak kann, besonders bei viel Wind, extrem werden. Da der Wind meist Sideonshore kommt und die Wellen sehr weit vorne brechen ist der Spot nur bei kleineren Wellen (1-2m) zum empfehlen. Danach wird es einfach  nur ein durcheinander. Die Lagune ist wirklich sehr klein und eignet sich in meinen Augen nur für Fortgeschrittene, da man die anderen Kiter sonst schnell stört oder behindert. Wenn es morgens noch leer ist, eignet es sich aber durchaus zum üben. Man sollte nicht zu dicht an die Felsen fahren, da der Wind hier ordentlich verwirbelt.

Marina delle Rose

Wind: NO – SW

Der hinter ein paar Pinienbäume verstecke Strand “Spiaggia Naracu Nieddu” bietet ideale Bedingungen für Wavekiter. Bei Wind aus Westen werden die Welle recht hoch bei Nordwest (Sideshore) ist es ideal. Der Spot ist meistens recht leer und es gibt genug Platz für schöne Turns.

San Teodoro

Wind: NO – S 

San Teodoro gewinnt in jedem Fall den Preis für den schönsten Spot. Traumhaftes Panorama und ein flach abfallender Sandstrand der die ersten Meter Türkis aussehen lässt sorgt für ein bisschen Karibik-Feeling. Sobald der Wind einen Einschlag aus Süd bekommt nimmt er etwas zu, je südlicher er wird, desto stärker. Dafür sorgen die Berge. Das Wasser wird schnell kabbelig, es bildet sich aber keine richtige Welle. Wenn der Strand nicht gerade von Badegästen überfüllt wird, hat man viel Platz. Daher ist es auch gut für Anfänger geeignet. Wer Flamingos sehen möchte, kann dies in der Lagune hinter dem Meer machen. Einfach mal gucken. In der Hauptsaison darf nur in der Mitte des Starndes bei “Marco’s Kitestation” gestartet werden. In der Nebensaison geht es dort wo Platz ist. 

La Caletta

Wind: N – SW

La Caletta liegt etwas südlicher von San Teodoro und ist von den Bedingungen ähnlich, nur das hier die Düse aus Süd nicht so stark ist. Außerdem wird es schneller tief, daher ist der Spot sehr gut zum Foilen. Es ist etwas leerer hier und eine gute Ausweichmöglichkeit für San Teodoro.

Museddu

Wind: N – S

Zwischen den Parkplätzen am “Spiaggia di Museddu” und “Spiaggia di Perd’e Pera” erstreckt sich ein schöner Sandstrand an dem gekitet werden darf. Wenn ihr in Museddu an den Strand fahrt, empfängt euch ein Surfbrett. Es gibt genügend Platz für viele Kiter, besonders bei Sideshore (N,S) wird es hier nicht eng. Der Strand fällt steil ab, der Spot ist also tief und daher wieder prima fürs Hydrofoil geeignet. Bei seitlichen Winden ist der Spot auch gut für Anfänger, da die Wellen hier sehr klein ausfallen und kaum jemanden vom Brett reißen dürften.

Fontanamare

Wind: W – S

Hier geht es ans Eingemachte. Fontanamare ist ebenfalls ein Welenreitspot, die Wellen können richtig groß werden und richtig schön reinlaufen. Bei West-Nordwest Wind mit 20knt. wird die Welle entspannt 2-3m hoch. Leider ist West auflandig daher solltet ihr auf einen Nordeinschlag warten. Dann wird es hier richtig gut. Viele Locals mit Waveboards sind hier. Das Panorama ist toll. Wer auf Welle steht muss hier gewesen sein.

Cagliari Poetto

Wind: SW – SO

Der Stadtstrand von Cagliari eignet sich ebenfalls zum Kitesurfen. Im Sommer ist es hier ziemlich überfüllt aber in der Nebensaison ist es super. Der Sandstrand ist breit genug zum aufbauen. Zu Beginn ist eh Stehtief wird dann aber relativ schnell tief. Bei ordentlich Wind gibt es eine mittlere Welle, durch den flachen Grund ist es aber nicht schwer raus zu kommen.

Petrol Beach

Wind: SO – O

Ebenfalls sehr nah an Cagliari liegt der Petrol Beach. Er ist nicht schön, etwas steinig und wird schnell tief. Die Wellen sind etwas kleiner als in Poetto. Hier ist es etwas ruhiger, auch im Sommer. 

Villasimius

Wind: Alle

Villasimius ist eigentlich mehr eine Region. In der sich drei Kitespots befinden die eine wahre Perle an der südöstlichen Spitze von Sardinien. Der Kitestrand von Campulongu reicht vom Yachthafen bis zum Ende des Dorfs. Der Strand ist zwar lang aber auch sehr schmal. Es gibt einen kleinen Stehbereich, was das Starten erleichtert. An der Mole des Yachthafen findet ihr super glattes Wasser. Am restlichen Spot ist das Wasser choppy und bei ordentlich Wind gibt es auch Wellen, die den ein oder anderen überfordern könnten. In der Bucht befinden sich vereinzelnd größere Steine, besonders in der Mitte der Bucht. Der besondere Vorteil von Campulongu ist die unmittelbare Nähe zu Simius und Porto Guinco. Hier sind zwei Strände direkt auf der anderen Seite der Landzunge. Dadurch kann mir auf kleinstem Raum alle Windrichtungen abdecken. Soabld der Wind aus Norden kommt, wird er jedoch böig. Im Sommer ist es hier sehr voll und bei vielen Badegästen verboten.

Punta Trettu

Wind: Alle

Punta Trettu ist eine lange und schmale Landzunge, die ins Meer führt. Man kann auf beiden Seiten Kiten, daher sind alle Windrichtungen möglich. Der Wind aus Norden bring ordentliche Böen mit sich. Es gibt am Ende der Landzunge ein Stehbereich in dem geschult wird. Ein toller Ort, wie zum Kitesurfen gemacht. Man kann um die Zunge herum kiten und sich als erfahrener Kiter immer aussuchen ob man ablandigen-, auflandigen- oder Sideshorewind möchte. Eigentlich perfekt. Außerdem ist der Vorteil, dass hier keine Badegästen stören und man das ganze Jahr aufs Wasser kann.

Porto Botte

Wind: NW – SW

Porto Botte ist noch einmal ein richtig ruhiger Spot. Er wird von einer vorgelagerten Insel abgedeckt. Das bringt etwas weniger Wind aber auch kaum Wellen mit sich. Es gibt einen Stehbereich im nördlichen Strandabschnitt, wo auch geschult wird. Ein Spot mit viel Platz. Im Sommer ist es zu voll und daher kein Kitesurfen gestattet.

Is Solinas

Wind: NW – SW

Nur ein kleines Stück südlicher vn Porto Botte liegt der Spot von Is Solinas. Ein kleiner Holzsteg führt dich vom Parkplatz direkt an den Strand. Hier gibt es einen kleinen Sandstrand, kleine Wellen, einen Stehbereich und eine Kiteschule. Ideale Voraussetzungen. Im Sommer sind auch hier viele Badegäste. Es ist jedoch etwas leerer als in Porto Botte.

Porto Pino

Wind: NW – S

Porto Pino ist ein wunderschöner Spot. Heller Sand, türkises Wasser und recht glattes Wasser. Es darf auch in den Sommermonaten gekitet werden. Allerdings nur als Kunde der “Kitesurf Sardinia School”und der “Beach Bar Oasi Azzura”. Einfach hinfahren bei der Kiteschule fragen wie es aussieht, ein bisschen Bargeld in der Hand haben oder in der Bar fragen ob ihr nach der Session etwas trinken und essen könnt.

Chia

Wind: NW – S

Chia ist der Südzipfel von Sardinien. Der Kitespot am “Spiaggia Su Giudeu” ist breit, sandig und ziemlich schön. In der Mitte befindet sich die “Isola Su Giudeu” an die ihr nicht zu nah heranfahren solltet. Hinter dem Strand liegt eine große Lagune in der oft Flamingos stehen. Kiten ist hier verboten aber auf der Meerseite ist auch super. Es gibt anfangs einen kleinen Stehbereich, der langsam tiefer wird. Der Spot bietet bei auflandigen Winden recht große Wellen, an Leichtwindtagen geht es nicht über eine kleine Kabbelwelle hinaus. Auch hier ist der Strand im Sommer überfüllt mit Badegästen daher gibt es hier nur wenige Chancen aufs Wasser zu kommen.

Kiten Lernen auf Sardinien

Sardinien eignet sich hervorragend um Kitesurfen zu lernen. Es gibt viele Spots mit kleinen oder etwas größeren Stehbereichen und ausreichend Kiteschulen, die dich auf deutsch, englisch oder italienisch schulen. Am besten eignet sich dafür der Süden Sardiniens. Hier gibt es eine größere Anzahl an geeigneten Spots und es gibt keine extremen Winde wie im Norden. Hier nun eine Übersicht der Kiteschulen im Süden. Kiteschulen im Norden findet ihr in unserer Kitesurfkarte am Ende des Guide. Eine gute Alternative für Anfänger wäre Kitesurfen lernen auf Sizilien.

Kiteschulen vor Ort

  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, RU
  • SUP, Surfcamp, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • RRD Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, PL
  • Wakeboarden, Wellenreiten, etc.
  • RRD Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, Wellenreiten, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Wellenreiten, etc.
  • F-one Material

Die besten Anfängerspots

Die besten Anfängerspots in Sardinien sind aus unserer Sicht San Teodoro, Porto Botte, Porto Pino und Punta Trettu. Hier findet ihr flaches, meist stehtiefes Wasser und habt eine Kiteschule vor Ort. Folgt den Links für eine detaillierte Spotbeschreibung.

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Unterkünfte für Kitesurfer

Wer mit dem Bus unterwegs ist, findet in unserer Kitesurfkarte Campingplätze. Alle anderen, die mit dem Flugzeug anreisen bekommen überall auf Sardinien tolle Unterkünfte für wirklich wenig Geld, zumindest in der Nebensaison. Wir haben uns auf Unterkünfte in der Nähe der Hot-Spots Porto Pollo und Punta Trettu konzentriert.

Piero's Apartment
Schönes Apartment für bis zu 4 Personen in der Nähe von Punta Trettu, ca. 40€/Nacht
La Villa Del Mare
Luxuriöse Unterkunft mit Meerblick in Cagliari, ca. 120€/Nacht
Casa Vacanza
2 Schlafzimmer und in der Stadt von Isola di Sant'Antioco, ca. 70€/Nacht
Hotel Palau
Schönes Hotel in direkter Nähe zu Porto Pollo, ca. 100€/Nacht
Surf House
Perfekte Unterkunft für eine Kite-Gruppe in perfekter Lage zu Porto Pollo, ca. 40€/Nacht
Residence Blue Corner
Sehr einfache Unterkunft direkt am Spot von Porto Pollo, ca. 30€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Wenn es an deinem Spot mal keinen Wind zum Kitesurfen gibt, kann man andere tolle Sachen machen. Sardinien ist auch ein 1A Wellenreit-Revier und vom Essen kann man hier auch nie genug bekommen.

Sardinien hat durchaus gute Wellen. Zwar sind diese nicht mit Atlantik-Wellen vergleichbar, dennoch eignen sich die Wellen gut zum Wellenreiten. Besonders von September bis April hat man sehr gute Chance auf schöne Wellen, die oft der Mistral mit sich bringt. Detailierte Informationen zum Wellenreiten auf Sardinien findet ihr hier.

Wer trotz Kiten noch andere Strände entdecken möchte kann dies auf Sardinien großartig machen. Es gibt viele tolle Strände und Lagunen, besonders an der Westküste gibt es noch einige unerforschte Buchten.

An windstillen Tagen kann man an fast allen Häfen Motorboote oder kleine Segelschiffe anmieten, wenn ein Führerschein vorhanden ist. Ein wenig um die Insel fahren macht Spaß und man kann tolle Orte entdecken, die einem sonst verschlossen bleiben.

Es gibt unzählige Buchten, in denen das Wasser kristallklar und extrem FLach ist. Hier kann man eine schöne Tour machen. Für die Fortgeschrittenen gibt es ebenfalls Spots mit kleinen Wellen die wunderbar gesurft werden können.

Selbst im Supermarkt erwartet einen ein kulinarischer Hochgenuss. Büffel-Mozzarella, frische Tomaten, Salami, Käse in allen Varianten, Weine, frische Pasta, etc. ein Gang auf den Markt lohnt sich allemal und wer selbst nicht den Kochlöffel schwingen will, findet überall gute Restaurants, in denen man die italienische Küche genießen kann.

Tauchen ist ebenfalls ein Highlight auf Sardinien. Egal ob Felsformationen, Höhlen oder Schiffwracks hier gibt es sehr viele Möglichkeiten für jedes Level. Die beliebtesten Reviere zum Tauchen liegen im Nordwesten der Insel, aber auch im Norden und Süden findet ihr schöne Reviere.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf Sardinien.

Reisezeit

Sardinien ist ein tolles Ziel für März bis Juni und ab September bis Dezember. Im Sommer sind aufgrund der vielen Badegäste nur einzelnde Spots befahrbar. Wind gibts es jedoch auch hier. Wer sowieso in der Zeit dort ist sollte in jedem Fall Equipment mitnehmen. Zwischen September und April hat man die besten Chancen auf heftige Mistral-Stürme.

Anreise

Sardinien kann auf vielen Wegen erreicht werden. Mit dem Camper kann man Fähren von Civitavecchia, Genua, Livorno, Neapel und Piombino aus nehmen. Auch aus Spanien (Barcelona) und Frankreich (Marseille, Toulon, Nizza) kann man eine Fähre nehmen. Wer mit dem Flugzeug reist, kann in Olbia (Norden) oder Cagliari (Süden) landen. Auch Alghero kann angeflogen werden, hier gibt es jedoch nicht so viele Flüge wie bei den anderen Flughäfen. Durch die günstigen Preise ist es auch durchaus möglich unterschiedliche Flughäfen für Hin- und Rückflug zu buchen, so dass man vom Norden in den Süden fahren kann oder umgekehrt.

Transport

Ein Mietwagen auf Sardinien ist Pflicht. Achtet auf Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, denn die italiener finden immer einen Kratzer oder Delle an eurem Auto der dann schnell 200€+ kosten kann.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Vielleicht solltet ihr nicht unbedingt teure Gegenstände offen im Auto liegen haben, aber generell ist es hier sehr sicher. Von Diebstählen oder ähnlichem haben wir noch nicht gehört.

Kosten

Die Lebenshaltungskosten auf Sardinien sind deutlich höher als im Rest Italiens aber immer noch sehr überschaubar. Italienische Lebensmittel sind günstig, in einem Restaurant muss man mit Preisen zwischen 6€ – 15€ für eine Pizza/Pasta rechnen. Die Unterkünfte sind verhältnismäßig teuer aber auch hier kann man über Airbnb oder frühzeitiges buchen einiges sparen. Mietwagen & Flüge sind fast geschenkt, daher sind die Kosten auf Sardinien insgesamt günstig.

Flug

ab 49€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 29€

Bier

ab 3,50€

Mietwagen

ab 5€

Sardinien Kitesurf Karte

Fazit

Sardinien ist absolut einen Kiteurlaub wert. Besonders wer gerne etwas rumkommt und nicht an einem Ort verweilen möchte, ist hier genau richtig. Sardinien ist extrem vielseitig das gilt sowohl für Landschaft, Kitespots als auch Winde. Durch die kurze Flugzeit und die günstigen Preise eignet sich auch ein spontaner Kurzurlaub, nur wird man hier schnell merken das die Insel mehr zu bieten hat, als man Zeit hat sie zu entdecken. Perfekt ist Sardinien für eine ausgiebige Entdeckungstour mit dem Kitemobil. Wer „la dolce vita“ genießen möchte ohne auf Achse sein zu müssen, ist auf Sizilien richtig aufgehoben.

Kitesurfguide – Gardasee

kitesurfen-gardasee

Kitesurfen Gardasee

Alle Informationen für deine Kitereise an den Gardasee

Kitesurfen am Gardasee ist eine Herausforderung. Die Windstatistik für einen im Inland liegenden See ist hervorragend und lockt dadurch viele Kitesurfer aus Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien an. Außerdem bietet der Gardasee eine nahezu perfekte Infrastruktur für Aktiv-Urlauber an und geizt ebenfalls nicht mit Sonnenstunden. Hinzu kommen noch die wenigen öffentlichen Kitespots die direkt zugänglich sind. All diese Voraussetzungen führen dazu, dass es an den Kitespots am Gardasee oft sehr voll wird. Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen findest du in den FAQ.

Saison: Apr - Okt / Wasser: Flachwasser, Kabbel / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

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D

Faq

Mai bis September. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Mai: 5/3 Lang

Juni – September: 3/2 Lang, Overknee, Shorty

Größen zwischen 16qm und 7qm für Fahrer mit einem Gewicht von 75kg

Ja, das geht gut. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots am Gardasee.

Kite-Lizenz (VDWS, IKO, etc.)

Bestätigung Kitehaftpflicht (Falls vorhanden)

Wind & Wetter am Gardasee

Am Gardasee ist es häufig schon ein paar Grad wärmer als in Süddeutschland oder Österreich. Durch die zwei beständigen Windsysteme ist die Windausbeute für einen See unfassbar gut. Die Windsysteme sind thermische Ausgleichströmungen, welche sich häufig im Verlauf eines Tages abwechseln. Hinzu kommen unterschiedlichste örtliche Windphänomene, die kaum vorhersagbar sind.

Wind

Nordwind (Pelér) – Der Pelér (auch Vento genannt) ist der Wind für Frühaufsteher. Er kommt aus Norden und ist der stärkere Wind. Er baut sich nach Sonnenuntergang auf, wenn die Luftmassen über Land und Wasser wieder abkühlen und sich der Luftdruck ändert. Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen ist er auf Hochtouren (ca. 16 -25 knt.). Mit zunehmender Uhrzeit flaut der Wind langsam ab, da die unterschiedliche Erwärmung der Luftmassen ein Druckminimum im Norden des Sees verursacht. Gegen 11:00 Uhr schläft er dann komplett ein und beginnt sich zu drehen.

Südwind (Ora) – Der Ora kommt aus Süden, wenn sich die Luft über den Tälern im Norden stärker erhitzt als die Luft über dem Wasser des Sees und somit den Luftdruck verändert. Dadurch setzt dieser Wind später ein, meist nach dem Pelér. Nachdem dieser abgeflaut ist, dreht der Wind und nimmt langsam wieder zu. Der Ora wird nicht so stark wie der Pelér, reicht aber gegen Mittag aus, um aufs Wasser zu gehen. Er erreicht meist Windgeschwindigkeiten zwischen 12 – 20 knt.

Gewitterwind (Balin) – Am Gardasee gibt es Gewitterfronten. Der Wind der hier entsteht wird “Balin” genannt und kommt aus Norden. Er kann den Pelér verstärken oder schlimmer, aus dem  Südwind sehr schnell einen Nordwind machen. Bei angesagten Gewittern also vorsichtig sein und am besten die Kiteschule vor Ort fragen, wie die Lage einzuschätzen ist.

Windvorhersage lesen

Die Windvorhersage kann euch am Gardasee maximal eine Tendenz geben. Besonders in den Sommermonaten, wenn der Wind durch Thermik verstärkt wird reichen häufig Vorhersagen von 5-7 knt. aus um aufs Wasser zu kommen. Besser kann man sich jedoch an der Druckdifferenz (in Hekto-Pascal ) zwischen Bozen und Brescia/Ghedi orientieren. Je höher diese ist, desto stärker wird der Wind. Nachsehen könnt ihr die Differenzen hier.

Wetter

Die beste Reisezeit für den Gardasse liegt zwischen Mai und September. Hier erreichen die Temperaturen zwischen 22° (Mai) und 29° (Juli) mit durschnittlich 9 Sonnenstunden. Im Mai ist das Wasser im Gardasee mit 12° noch ziemlich kalt. Im Juni hat das Wasser bereits 18° und wird dann erst im Oktober wieder kälter.

Kitespots am Gardasee

Der Gardasee ist in zwei Bereiche geteilt. Trentino (Norden) und Veneto (Süden) heißen die beiden Regionen. Wichtig für jeden Kitesurfer, denn in Trentino ist Kitesurfen komplett verboten. Die ganze Action findet also in Veneto statt. Außerdem solltet ihr wissen, dass es von fast jedem Ort aus Bootsshuttle auf den See gibt. Ihr werdet mit eurem Equipment auf einem Boot raus auf den See gebracht und könnt dann dort Kiten bis zur vereinbarten Uhrzeit. Das entlastet die wenigen Spots und sorgt für ein bisschen mehr Platz auf dem Wasser, kostet aber auch Geld. Dazu kommt noch, dass viele Spots nur mit einer Clubmitgliedschaft, Nachweis einer Haftpflichtversicherung und einer Kite-Lizenz zugänglich sind. Bitte beachtet, dass es überall strenge Regeln gibt, die häufig auch geändert werden. Sich bei den Locals kurz zu informieren hilft immer. Ihr seht schon, am Gardasee zu kiten ist recht aufwendig, wer es einfacher möchte sollte über darüber nachdenken in Sizilien Kitesurfen zu gehen.

Campione

Voraussetzungen: Clubmitgliedschaft, Haftpflicht, Kite-Lizenz
Windrichtungen: Nord, Süd

Campione ist definitiv einer der Hotspots am Lago di Garda. Über einen Tunnel erreicht man die kleine Halbinsel, die außer ein paar Bauruinen, einem kleinen Geschäft und ein paar Bars nur den Kitespot hat. Es kann rund um den Spot geparkt werden und auch ein Parkhaus ist vorhanden. Der Bereich zum Starten und Landen ist großzügig. Der Kitespot bietet ein beeindruckendes Panorama und ist wirklich schön. Das Wasser wird schnell tief und bei viel Wind etwas kabbelig.

Campagnola (Malcesine)

Voraussetzung: Nichts
Wind: Nord

Die gute Nachricht: Campagnola ist frei zugänglich, keine Clubmitgliedschaft, keine Haftpflicht oder sonst was. Schlechte Nachricht: Es ist nur was für Frühaufsteher und auch eher inoffiziell erlaubt aber es geht. Wenn der Nordwind (Pelér) in der Nacht loslegt pustet er mit 16 – 27 knt. bis zum Vormittag durch. Sobald es hell ist könnt ihr aufs Wasser und das müsst ihr auch, denn gegen 9 Uhr füllt sich der Strand mit Badegästen und dann ist es vorbei mit dem Kiten. Das Wasser wird schnell tief und bei ordentlichem Wind, kommt auch sowas wie eine kleine Welle rein, zumindest nennen die Locals es so. Der Strand direkt an der Hauptstraße bietet nicht viel mehr Platz als eine Leinenlänge und es kann schon mal etwas böig sein. Der Kitespot von Campagnola ist also mit Einschränkungen zu empfehlen. Wer gerne früh aufsteht ist hier aber genau richtig.

Navene (Malcesine)

Voraussetzung: Clubmitglied/Tageskarte, Haftpflicht, Kite-Lizenz, Rescue-Aufkleber
Wind: Süd

Eigentlich heißt der Spot Malcesine, genau genommen gehört aber auch Campagnola zu Malcesine. Hier wird mal ordentlich abkassiert. Neben einer jährlichen Clubmitgliedschaft oder einer Tageszulassung benötigt ihr eine gültige Kite-Lizenz, eine Kitehaftpflichtversicherung und ihr seid gezwungen Rescue-Aufkleber zu kaufen, damit ihr im Falle eines Falles von den Rescue-Booten gebrauch machen könnt. Dies ist vorallem nötig, da die kitefreieZone von Trentino beginnt. Eine weitere Besonderheit dieses Spots ist, dass aus einem Tunnel gestartet werden muss, da die Startzone zu schmal ist. Der Kite wird am Gardasee nicht in den Zenit gelenkt, da es durch die Felsen verwirbelungen gibt und der Kite schnell vom Himmel fällt. Der Spot von Navene funktioniert bei Südwind (Ora), der zum Nachmittag hin auffrischt und entspannte 12-18 knt. erreicht.

Shuttle-Spots

Voraussetzung: Kiteschule mit Bootstransfer
Wind: Nord, Süd

Neben den mehr oder weniger direkt zugänglichen Kitespots am Gardasee gibt es noch die Orte, von denen ihr mit dem Boot auf den See kommt um dort zu kiten. Hier eine Übersicht der Orte, wo euch eine Kiteschule aufs Wasser bringt.

  • Brenzone
  • Castelletto
  • Cassone
  • Limone

Kiten Lernen am Gardasee

Am Gardasee gibt es keinen Stehbereich, daher sind Schulungen nur im See möglich. Da ist es natürlich tief. Auf euch passt aber immer ein Motorboot auf, das euch im Zweifelsfall einsammeln kann. Es ist also immer jemand in der Nähe und ihr werdet im Wasser gut bereut. Der perfekte Ort um Kitesurfen zu lernen ist der Gardasee sicherlich nicht, aber es ist gut möglich. Die Auswahl an Kiteschulen ist sehr groß und auch die Bedingungen an den Spots sind nicht extrem unterschiedlich. Unsere Kiteschulen-Übersicht zeigt dir welche geeigneten Kiteschulen es gibt.

Kiteschulen vor Ort

  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP Kurse, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • RRD Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Snowkiten, Wakeboard, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Wakeboard, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Segeln, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Wakeboarden, etc.
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, etc.
  • Slingshot Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, etc.
  • RRD Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, Snowkiten, etc.
  • RRD Material
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Unterkünfte für Kitesurfer

Eine Unterkunft als Kitesurfer zu finden ist am Gardasee sehr einfach. Es gibt überall Hotels, Appartments, B&Bs und Campingplätze. Die einzelnen Orte liegen meist nicht weit auseinander und die Auswahl ist groß. Wir empfehlen Unterkünfte in der Nähe von den bekannten Spots von Campione oder Campagnola.

Surf House
Unterkunft für Gruppen oder Alleinreisende. Hier findet man schnell Anschluss. ca. 60€/Nacht
Casa Antonio
Ideal gelegene Ferienwohnungen mit allem was man benötigt. ca. 80€/Nacht
Olivento B&B
Geschmackvolles B&B mit ausgezeichnetem Service und tollen Ausblick. ca. 90€/Nacht
Holideal Surf 48
Schöne Unterkunft für Familien mit kleinem Budget. ca. 60€/Nacht
Rustico Villa
Traumhafte Privatvilla mit Pool. Perfekt für Gruppen oder Familien. ca. 100€/Nacht
Piccolo Hotel
Hotel mit traumhaftem Blick und zentraler Lage. ca. 90€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Es kann nicht immer wehen und da bietet der Gardasee eine Menge an guten Alternativen, egal ob sportlich oder entspannt. Besonders aber für Sportbegeisterte gibt es hier endlos viel zu entdecken. 

Für Action-Fans möchten wir in jedem Fall Canyoning empfehlen. Besonders in einer Gruppe eine tolle Herausforderung.

Die Berge eignen sich perfekt für schöne Touren mit dem Mountainbike. Für jede Könnerstufe gibt es geeignete Strecken. Eindrucksvolles Panorama und Muskelkater inklusive.

Wenn der seichte Wind nicht zum Kiten reicht, reicht es fast immer zum Segeln. Ein Boot mieten und über den See gleiten ist ein wundervolles Gefühl. Einen Segelschein muss man haben oder einen geführten Törn buchen.

Klar, wo flaches Wasser ist kann geSUPt werden was das Zeug hält. Ausleihen kann man die Bretter fast überall und der See ist groß genug um vieles zu entdecken. So lässt sich auch eine kleine Tour gut aushalten.

Es gibt ebenfalls tolle Wanderstrecken, die es teilweise in sich haben. Von oben bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck vom Gardasee. Es gibt genügend Strecken für ungeübte und die ganze Familie.

Besonders wer mit dem Partner oder der Familie reist, braucht oft gute Argumente. Am Gardasee kann man sich in zahlreichen Wellnesshotels die müden Schultern massieren lassen und es sich so richtig gut gehen lassen.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt am Gardasee.

Reisezeit

Die Saison geht von April bis September. Besonders in der Hauptsaison (Juli, August) ist es aber extrem voll, nicht nur bei den Kitesurfern. Wer kann sollte versuchen im Juni oder September zu buchen. Hier ist es noch etwas leerer aber es gibt dennoch tolle Bedingungen. Wenn es keinen anderen Ausweg gibt, buche so früh wie möglich, denn kurzfrisitg ist kaum noch etwas zu bekommen.

Anreise

Ideal ist es für Urlauber aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz. Man kann entweder durch die Schweiz fahren durch Luzern und dann Richtung Bergamo oder durch Österreich von Innsbruck Richtung Verona. Die Fahrt ist oft anstrengend und dauert selbst von Stuttgart noch über 7 Std. Flüge nach Mailand-Bergamo oder Verona sind die beste Lösung aus ganz Deutschland und häufig extrem günstig (unter 20€ pro Strecke). Sie dauern selbst von Hamburg unter 2 Std. Das sollte jeden überzeugen.

Transport

Wer nicht selbst mit dem Bus oder Camper anreist, sollte auf einen Mietwagen zurückgreifen. Es ist günstig und am Gardasee sollte man mobil sein um verschiedenen Aktivitäten nachzukommen und auch beim Kiten verschiedene Spots probieren zu können.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Vielleicht solltet ihr nicht unbedingt teure Gegenstände offen im Auto liegen haben, aber generell ist es hier sehr sicher. Von Diebstählen oder ähnlichem haben wir noch nicht gehört.

Kosten

Der Gardasee ist eine Toursitenhochburg. Die Preise sind teuer. Selbst fürs Kiten muss man Geld bezahlen. Flüge, Mietwagen und Lebenshaltung sind günstig, bei allem anderen muss man tief in die Tasche greifen.

Flug

ab 29€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 60€

Bier

ab 3,50€

Mietwagen

ab 5€

Gardasee Kitesurf Karte

Fazit

Traumhaftes Panorama, viele Alternativen und eine sehr gute Infrastruktur machen den Gardasee vor allem für Familien sehr attraktiv. Durch die oft schwierigenden Bedingungen und die Massen an Kitern würden wir es nicht für einen reinen Kiteurlaub empfehlen. Wer zwischendurch mal ein bisschen Kiten möchte und hauptsächlich Zeit mit der Familie oder dem Partner verbringen will hat hier aber ein sehr schönes Ziel.

Kitesurfguide – Sizilien

Kitesurfer auf Sizilien

Kitesurfen Sizilien

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sizilien

Sizilien ist seit einigen Jahren eine der Top-Destinationen zum Kitesurfen. Viele Kitereiseveranstalter pushen den Spot ohne Ende, so dass an der größten stehtiefen Lagune Europas in Lo Stagnone mittlerweile einiges los ist. Und das ist auch kein Wunder, denn Sizilien hat neben Flachwasser-Pisten, einer Menge Sonne und Wind noch einiges mehr zu bieten. In diesem Kitereiseguide erfahrt ihr alles, was ihr für eure perfekte Kitereise nach Sizilien benötigt.

Saison: Mär - Nov / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Faq

Tendenz geht zum kleineren Schirm. 12qm bis 7qm ist eine gute Wahl für 75kg Kiter.

Oh ja, wahrscheinlich gibt es nicht viele Orte in Europa, so man bessere Bedingungen für Anfänger gibt. Lediglich die steigenden Zahl der Kitesurfer dämmt den Platz etwas ein. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots in XXX.

Wind & Wetter in Sizilien

Für die kurze Flugdauer ist Sizilien unfassbar warm. Von März bis Oktober findet ihr ideale Bedingungen mit viel Sonne und sehr konstantem Wind.

Wind

Auf Sizilien gibt es zwei entgegengesetzte Windsysteme. Nord und Süd. Der Wind aus Nord kommt super konstant und meist aus Nordwest. Der Scirocco aus Süd bis Südwest, kann auch mal böig werden und fällt oft etwas stärker aus. In der Lagune von Lo Stagnone gibt es zudem zwischen März und August zusätzliche Thermik durch die unterschiedlichen Wassertemperaturen in der flachen Lagune und dem offenen Meer. Insgesamt soll Lo Stagnone ca. 300 Windtage im Jahr haben.

Windvorhersage lesen

Benutzt die Windvorhersage eurer Wahl. Meistens ist alles ähnlich. Nach Lo Stagnone kann man auch auf verdacht fahren, besonders im Sommer. Wenn wirklich nur 0-5 knt. angesagt sind, kommt meistens jedoch auch kein anständiger Wind.

Wetter

Ein Traum. So gut wie kein Regen. Im Frühling/Herbst 6-8 Std. Sonne und im Sommer 10-12 Std. Das Wasser in der Lagune wird kaum kälter als 20°C im Meer kann es im Frühling jedoch auf 14°C abkühlen. Die Außentemperatur liegt im Sommer meist um die 30°C im Frühling ist es mit 20°C am kältesten.

Wellen

Wellen gibt es nur in Puzziteddu. Die besten Wellenbedingungen findet ihr im Frühling und Herbst wenn der Wind richtig Fahrt aufnimmt. Wellen entstehen nur bei Wind aus Norden und können auch mal 4m hoch werden. Bei Nordwest laufen die Wellen auch sehr passabel rein. Zum Wellenreiten jedoch ungeeignet.

Kitespots auf Sizilien

Sizilien ist mit 25.426 km² die größte Insel im Mittelmeer und hat neben der Flachwasserlagune auch einige gute Ausweichspots für Fortgeschrittene Wavekiter oder Menschen die es bevorzugen an einem Sandstrand aufzubauen und auf dem Meer zu Kiten. Generell findet ihr Kitespots nur im Südwesten der Insel.

Lo Stagnone

Der bekannteste und bestbesuchteste Spot Siziliens, wenn nicht sogar Italiens. Mindestens 20 Kiteschulen sind bereits vor Ort. Wer Kitesurfen lernen möchte hat hier die Qual der Wahl. Im Anfänger Teil dieses Beitrags erfährst du mehr dazu. Dementsprechend gibt es in Europa wohl kaum einen Ort an dem ihr mehr Anfänger vorfindet als hier. Die Lagune von Lo Stagnone ist unfassbar groß und bietet selbst bei der Vielzahl an Anfänger noch genügend Platz für alle. Besonders wer schon etwas Fortgeschritten ist und Wakestyle bevorzugt findet in der Lagune einige Plätzchen mit spiegelglattem Wasser egal wie stark der Wind weht. Perfekt zum Trainieren. Wer ein bisschen weiter raus fährt und ein wenig Höhe Leider müsst ihr auf weißen Strand, türkises Wasser ohne ähnliches verzichten. Hart ausgedrückt baut ihr auf einer matschigen Wiese ohne Gras auf und steigt in eine braune Suppe. Wer damit zufrieden ist findet perfekte Flachwasserbedingungen vor. Die Saison geht von März bis November und einige Locals reden von bis zu 300 Windtagen im Jahr. Die zwei unterschiedlichen Windsysteme bringen euch thermischen Wind in den Schirm, der wirklich sehr zuverlässig ist. Beide Windrichtungen funktionieren einwandfrei. Die einzigen Tage die nicht Kitebar sind, sind die wo die Thermik ausbleibt.

Puzziteddu

Etwas weiter im Süden finden Wavekiter ihr Mekka. Puzziteddu liegt bei Kartibubbu an der Südwestküste Siziliens in der Nähe des Capo Granitola. Zwischen Herbst und Frühjahr schieben die starken Winde die Wellen bis zu 4m hoch auf. Gegen Sommer, wenn die Winde durch Thermik verursacht werden sind die Wellen deutlich kleiner und der Spot auch für Freerider attraktiv. Puzziteddu funktionier von Ost bis Nord. Wer viel Wert auf eine saubere Welle legt, sollte bei Nordwest (Mistral) unbedingt hierhin fahren. Hier kommen die langgezogenen Wellen in schönen Abständen in 2-3m Höhe hereingerollt. Platz findet ihr hier zu genüge. Etwas weniger Wind als in Lo Stagnone habt ihr zu erwarten, jedoch kann die Strecke zwischen den Spots mit dem Auto in 1,5 Std. zurückgelegt werden, so dass ihr beide Spots nutzen könnt. Je nachdem wie es eure Laune vorsieht.

Kiten Lernen auf Sizilien

Wer die Spotbeschreibung von Lo Stagnone aufmerksam gelesen hat, vermutet schon, dass Sizilien einer der besten Spots in Europa ist, um Kitesurfen zu lernen. Anfänger haben hier die Qual der Wahl bei den Kiteschulen, ein riesigen Stehbereich, sehr konstanten und thermischen Wind, angenehme Wassertemperaturen und das alles fast das ganze Jahr über. Hinzu kommen noch günstige Preise für Flüge, Unterkunft, Mietwagen und Lebenshaltungskosten. Um Kitesurfen zu lernen ist Lo Stagnone auf Sizilien wirklich ein perfekter Fleck Erde. Damit euren ersten Stunden auf dem Wasser nichts mehr im Wege steht, findet ihr hier eine kleine Übersicht der Kiteschulen, die euch auf Englisch und Deutsch schulen und von denen wir wissen, dass ihre Schulungsmethoden einwandfrei sind. Auch wer schonen einen Kurs gemacht hat und weiterlernen möchte, bekommt hier Hilfe und ihr könnte euch Material leihen.

Kiteschulen vor Ort

ProKite Alby Rondinawird von einem ehemaligen Profi betrieben. Eine der bekanntesten und größten Kitestationen vor Ort. Geschult wird mit Cabrinha.

Torre Loopa Kite Zone liegt 200 Meter nördlich von Santa Maria mit eigenem grossen landing area mit viel Platz zum Starten und Landen. Ihr bekommt das aktuelle Airush Material im Verleih und seid bei dieser offiziellen IKO Schule gut aufgehoben.

Eine etwas kleinere Kiteschule die nur auf italienisch und englisch schult. Material von Best gibt es zur Schulng und im Verleih.

Slingshot Material und eine schon länger ansässige Kiteschule. Bietet auch vieles weitere an, wie Surfunterricht oder einen Segelboot Verleih.

Der gut bekannte Kiteboarding Club ist ebenfalls auf Sizilien ansässig. F-One Material und alles auf akzentfreiem Deutsch. 

Auch KWW ist in Sizilien vertreten. Wer alles zusammen als Paket buchen möchte und das nötige Kleingeld hat, ist hier richtig.

Die besten Anfängerspots

Der beste Anfängerspot in Sizilien ist Lo Stagnone. Hier findet ihr flaches, stehtiefes Wasser und habt viele Kiteschule vor Ort. Folgt dem Link für eine detaillierte Spotbeschreibung.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Auf Sizilien eine Unterkunft zu finden ist recht einfach, aber so sind auch die meisten Apartments und Ferienwohnungen ausgestattet. Dafür sind diese meist preiswert und bieten alles was man benötigt. Bei der Wahl der Unterkunft solltet ihr euch vor allem vorher überlegen ob ihr an beiden Spots Kiten gehen wollt oder nur in der Lagune oder nur in der Welle. Wer beide Spots sehen möchte, sollte sich eine Unterkunft in der Nähe oder in Marsala buchen (was wir drigend empfehlen, denn die Fahrten mit dem Auto über die Insel machen Spaß). Marsala ist eine kleine niedliche Stadt die ziemlich genau zwischen den beiden Spots liegt. Die Lagune endet quasi dort, jedoch muss man zum Einstieg ein bisschen fahren (einmal drum herum). Es gibt genügend Restaurants für den großen Hunger nach der Session und auch genügend Supermärkte und eine Vielzahl an kleinen Obst- und Gemüsehändlern. Unbedingt zu empfehlen ist der Markt von Marsala, wo ihr fangfrischen Fisch kaufen könnt und die nötigen Utensilien zum Zubereiten.

Sunny Flat
Wundervolle Gruppenunterkunft in der Altstadt von Marsala, ca. 80€/Nacht
Alloro & Gelsomino
Schönes B&B in der Altstadt von Marsala ca. 60€/Nacht
Kite House
Direkt am Spot für die die immer aufs Wasser wollen, ca. 40€/Nacht
Anna's Townhouse
Optimal für Gruppen. Super schön direkt in der Altstadt von Marsala, ca. 90€/Nacht
B&B Isole
Ein kleines B&B ebenfalls direkt an der Lagune, ca. 60€/Nacht
La Perla dello Stagnone
Luxus Unterkunft mit direktem Zugang zur Lagune, ca. 100€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Da die Thermik auf Sizilien schon mal ein paar Tage aussetzten kann, ist es immer gut, wenn es ein paar Alternativen in der näheren Umgebung gibt. Sizilien ist auch unter nicht Kitesurfern ein beliebtes Reiseziel, von daher könnt ihr euch sicher sein, dass euch dort nicht langweilig wird. Landschaftliche hat die Insel einiges zu bieten. Karibik-ähnliche Strände findet ihr dort zu genüge, Berge zum Wandern und endlose Wiesen. Doch jetzt der Reihe nach.

Sizilien hat einige perfekte Strände zur Auswahl. Türkises Wasser, heller Sand und Palmen, alles kein Problem. Für den ein oder anderen Strand muss man zwar etwas weiterfahren aber es lohnt sich. Die Insel ist riesig, daher liegt leider nicht alles direkt um die Ecke vom Kitespot. Aber wer bereit ist ein wenig Zeit im Auto zu verbringen kann wundervolle Orte und Strände entdecken.

Marsala, Trapani und vor allem die Hauptstadt Palermo bieten euch zahlreiche Restaurants, in den ihr euch italienisch bekochen lassen könnt. Die zum Teil historischen Altstädte laden zum Fotografieren und Staunen ein. Die kleinen Gassen und Winkel eignen sich perfekt für kleine Spaziergänge, die man bei einem original Italienischen Eis am Strand ausklingen lassen kann. Das Nachtleben ist in allen Städten durchaus aktiv, beschränkt sich jedoch hauptsächlich auf das Wochenende. Die Italiener trinken lange lange in Bars vor, bevor sie dann zu später Stunde in einen Club wechseln und tanzen dort bis zum Morgengrauen.

Der ein oder andere möchte sich vielleicht auch historische Bauwerke, Museen oder ähnliches ansehen. Auch hier findet ihr genug für einen ganzen Urlaub. Wir haben euch die Highlights in der Nähe der Kitespots herausgesucht.

Hallo! Ihr seid in Italien. Esst so viel Pizza & Pasta wir ihr nur könnt. Es gibt eigentlich überall gute Restaurants und Bistros, die es richtig drauf haben. Auch beim Einkaufen werdet ihr schon auf italienische Feinkost treffen.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Sizilien.

Reisezeit

Die Saison auf Sizilien geht von März bis November. Da es sich hier vor allem um thermische Winde handelt gilt, je wärmer desto windsicherer. In den Sommermonaten habt ihr also noch bessere Chancen. Im Frühling und Herbst ist es etwas unbeständiger, jedoch kann es dafür auch schon mal etwas kräftiger wehen.

Anreise

Gute Nachricht, die Flüge sind echt günstig (unter 100€). Ryanair fliegt von Düsseldorf-Weeze und Frankfurt-Hahn nach Palermo (PMO). Von Köln-Bonn und Frankfurt-Main nach Trapani (TPS). Auch andere Airlines steuern aus anderen Städten die beiden Ziele an. Die Flugzeit beträgt gerade einmal 3 Std. und schon steigt ihr bei herrlichem Wetter und Sonnenschein aus. Trapani liegt unmittelbar neben der Lagune. Von Palermo aus sind es noch gute 1,5 Std. fahrt mit dem Mietwagen.

Transport

Ein Mietwagen ist auf Sizilien ein absolutes Muss. Er kostet nur ein paar Euro am Tag und lohnt sich allemal (spart nicht bei der Versicherung). Ihr werdet euch kaum oft an einem Ort aufhalten. Ihr seid am Spot zum Kiten, fahrt etwas essen oder einkaufen, zur Unterkunft und dann vllt. danach noch in die Stadt. Auch wenn ihr Ausflüge machen möchtet, solltet ihr ein Auto. Busse oder öffentlicher Nahverkehr? – Fehlanzeige.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Von keinem Local oder anderen Kiter haben wir etwas über Diebstahl oder ähnliches gehört. Der Spot ist teilweise echt voll und es sind viele Kiter unterwegs. Überall liegen Kites, Bars, Pumpen und Rucksäcke. Seht einfach zu das ihr euer Equipment zusammenhaltet, damit es niemand verwechselt oder es ausversehen abhandenkommt. Wenn ihr in einer der Städte wohnt und keinen Storage habt, sollte das Material auch im Auto sicher sein, wer kann sollte es aber in der Unterkunft einlagern. Sicher ist sicher.

Kosten

Wie auch die Flüge sind die Lebenshaltungskosten auf Sizilien günstig. Apartments könnt ihr ab ca. 30€ die Nacht buchen, wenn es etwas schöner sein soll solltet ihr mit ca. 50€ – 70€ rechnen. Essen gehen, vor allem italienisch lohnt sich geschmacklich wie auch preislich. Gute Pizzerien gibt es genügend und eine ordentliche Pizza schon ab ca. 4,50€. Auch einkaufen ist noch etwas günstiger als in Deutschland. Die Auswahl an heimischen Produkten ist überall gewaltig und macht Lust darauf zu kochen.

Flug

ab 29€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 2€

Mietwagen

ab 4€

Sizilien Kitesurf Karte

Fazit

Es gibt wohl kaum ein Ziel wo sich kurze Flugzeit, günstige Preise und eine enorme Windsicherheit so gut kombinieren wie auf Sizilien. Man muss sich lediglich damit zufriedengeben, dass der Spot an sich nicht traumhaft schön ist. Auch bei weniger Wind gibt es genug Möglichkeiten sich zu beschäftigen und sei es damit, den ganzen Tag Pizza zu essen. Sizilien eignet sich durch die Flugzeit und die Flugpreise besonders für einen spontanen Urlaub, Brückentage oder ein langes Wochenende.