Kitesurfguide – Lanzarote

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Kitesurfen Lanzarote

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Lanzarote

Kitesurfen Lanzarote – Die Bedingungen zum Kitesurfen auf Lanzarote sind sehr gut. Hier lässt sich eine kurze Anreise aus Deutschland mit extremer Windsicherheit und günstigen Preisen verbinden. Dies ist auch ein Grund, weshalb die Zahl der Kiter auf Lanzarote ständig steigt. Die Auswahl der Spots ist gut, jedoch beschränken sich die Kitesurf-Aktivitäten hauptsächlich auf den Spot Famara. Die nordöstlichste Insel der Kanaren hat zudem Vulkane, Berge und ist seit 1993 ein Biosphärenreservat. Hier kommen auch nicht-Kiter auf ihre Kosten.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Tendenziell kann man Teneriffa das ganze Jahr über bereisen. Wind und Wetter spielen jedoch von April bis September ideal zusammen. Fliegt man nicht im Juni, Juli oder August, kann man den größten Massen an Touristen entgehen. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Nov – April: Lang 3/2+

Mai – Okt: Overknee, Shorty

Alles was du hast. Im Sommer kannst du Schirme über 14qm (bei ca. 75kg) aber ruhig zuhause lassen.

Ja, kann man. Die Bedingungen sind nicht zu 100% optimal aber es ist trotzdem ein vernünftiges Revier. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Lanzarote.

Definitiv die Insel „Isla Garciosa“ im Nordwesten, vorausgesetzt du bist ein bisschen Abenteuerlustig. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots.

Wind & Wetter auf Lanzarote

Angenehme Temperaturen, kaum Niederschläge und jede Menge Sonne in Verbindung mit einem ständigen Nordost Passat machen Lanzarote zu einem idealen Ort für eine Kitereise.

Wind

Wie überall auf den Kanaren pustet der Nordost Passat von April bis Oktober mit fast schon unverschämter Konstanz über die Insel. In den restlichen Monaten ist der Wind nicht ganz so beständig aber die Wahrscheinlichkeit von >= 4 bft. liegt immer noch bei 50-60%, was Lanzarote zu einem Ganzjahresziel macht. Der Leitplankeneffekt der Kanaren beginnt erst auf Lanzarote, daher ist der Wind nicht so stark wie z.B. beim Kitesurfen auf Teneriffa oder beim Kitesurfen auf Fuertventura. Im Osten der Insel merkt man den Effekt am stärksten, daher ist der Wind hier meist deutlich stärker als im Süden der Insel.

Windvorhersage lesen

Die Vorhersage ist bei allen Vorhersagediensten recht zuverlässig. Meist nimmt der Wind mit steigender Temperatur gegen Nachmittag zu. Wenn Wolken am Himmel sind, kann dieser Effekt ausbleiben oder etwas später einsetzen. Besonders stark in dieser Effekt im Frühling und Sommer.

Wellen

Lanzarote hat einen guten Grundswell aus dem Atlantik, der an vielen Orten als Reefbreak oder Beachbreak an die Strände läuft. Daher findet ihr gute Wellenspots auf der Insel und auch Welleneinsteigerspots wie Famara.

Wetter

Das Klima auf Lanzarote ist sehr mild. Die Temperaturen liegen im Winter um 20° und im Sommer um 27°. Die Wassertemperatur fällt nie unter 17° und erreicht maximale Werte um 22°. Die Niederschläge beschränken sich ausschließlich auf den Zeitraum von September bis April und sind auch hier sehr selten. Dazu kommen durchschnittlich 7,7 Sonnenstunden. Am Wetter auf Lanzarote gibt es definitiv nichts auszusetzen. Von Dezember bis Mai kann man über einen langen Neo nachdenken, im restlichen Jahr reicht ein Shorty.

Kitespots auf Lanzarote

Neben den klassischen Wellenspots hat Lanzarote auch Lagunen und flaches Wasser zu bieten. Allerdings ist es immer etwas schwierig, da die Lagunen austrocknen können und meist nur nach der „Regenzeit“ im Winter befahrbar sind. Wenn ihr nach Lanzarote reist ist Famara der beste Spot und der Ort wo fast alles abläuft. Es gibt noch einige andere Spots die man ausprobieren kann, sich aber eher als Ausweichmöglichkeit eignen oder für Kiter, die gerne etwas entdecken möchten und mehr sehen wollen als Famara.

Famara

Ein riesiger, langer Sandstrand ohne Muscheln, ohne Steine, nur Sand. Dazu ein flach laufender Strand, der euch vor einem Shorebreak schützt. Die Wellen sind daher sehr moderat und super für Welleneinsteiger. Im Herbst und Winter werden die Wellen mit etwas Wind rund 3m hoch und sind daher eher für erfahrene Kiter zu empfehlen. Zudem habt ihr ein schönes Panorama.

La Garita

Der Spot liegt an der Ostküste südlich von Arrieta in einer leicht geschützten Bucht. Der Wind kommt bei Nordost Sideshore von links. Im südlichen Teil wird die Bucht abgedeckt, somit habt ihr flaches Wasser und es kann etwas choppy werden. Weiter im Norden der Bucht werden die Wellen größer und brechen auf den vorgelagerten Sandbänken, wodurch es kaum Shorebreak gibt. La Garita ist vor allem ein Ausweichspot für Starkwindtage, da der Wind hier noch nicht so stark vom Leitplankeneffekt profitiert. An richtig windigen Tagen ist es daher hier perfekt. Durch die Abdeckung kann es ganz im Norden der Buch aber böig werden.

Los Pocillos

Auch hier erwartet euch ein breiter Sandstrand mit viel Platz. Der Strand wird von Hotels und Badegästen genutzt, weshalb der Spot im Sommer meist zu voll ist um Kitesurfen zu gehen. In der Nebensaison habt ihr dann jedoch einen flach laufenden Strand ohne große Wellen, der sich ebenfalls für Starkwindtage eignet. Bei Ost-Nordost ist es ideal, fehlt der Osteinschlag ist der Wind hier offshore und böig.

Matagorda

Ein Stück nördlich von Los Pocillos und daher sehr ähnliche Bedingungen. Man kann jedoch auch im Sommer Glück haben und einen leeren Strand vorfinden, da sich hier weniger Touristen tummeln. Bei Ost-Nordost kann hier gegen Mittag Thermik entstehen und auch Wind sein, wenn es an den anderen Spots nicht ausreicht.

Playa Honda

Noch weiter nördlich von Matagorda liegt der Playa Honda. Auch hier sollte Ost-Nordost Wind sein, damit der Spot gut funktioniert und nicht ablandig ist. Der Strand ist groß und es gibt genug Platz zum Aufbauen. Die Bedingungen sind ähnlich wie in Matagorda und Los Pocillos. Eine Welle gibt es nur wenn der Passat für mehrere Tage auf Ost-Nordost dreht und richtig Druck macht. Dann ist der Spot ausgezeichnet für Wave-Fans geeignet. Der Strand liegt direkt am Flughafen, daher ist er immer leer und es gibt keine Badegäste, Bars oder Restaurants, dafür viel Platz am Strand und auf dem Wasser. Man sollte jedoch immer die Landebahn im Blick haben und die Einflugschneise der Flugzeuge im Auge behalten.

Los Charcos

Der Spot profitiert vom Leitplankeneffekt und hat daher die stärksten und beständigsten Winde. Hier sollten nur erfahrene Kiter ins Wasser gehen. Die Bucht ist von zwei Molen umgeben die an ihren Enden ca. 140m voneinander entfernt sind, mehr Platz leibt euch nicht um aufs Meer hinaus zu kommen. Innerhalb der Mole bildet sich dann eine Art See, der bei Niedrigwasser was komplett ohne Wasser ist. Dann seht ihr auch das Riff zwischen den Molen, welches nur 2 Std. vor und 2 Std. nach Hochwasser überfahren werden kann um auf Meer zu kommen. Hier schieben sich richtig schöne, langsame Wellen auf. Gepaart mit dem Sideshore Wind gibt es hier wohl die schönsten Wellenbedingungen für erfahrene Wavekiter. Durch den Platzmangel innerhalb der Molen und beim herausfahren ist der Spot aber nur zu empfehlen wenn wenig los ist, ansonsten müsst ihr nur die ganze Zeit aufpassen und die besten Wellen sind eh für die Locals reserviert.

La Santa

Auf der Westseite befindet sich eine schmale Lagune mit spiegelglattem Wasser. Als Spot kann man diese vielleicht nicht beschreiben da max. 3 Kiter dort Platz haben. Dennoch ist es ein toller Spot um ein bisschen zu heizen, Tricks zu üben und ein paar coole Fotos zu machen.

Isla Garciosa

Die „kleine Schwester“ von Lanzarote im Norden bietet sich für einen Ausflug an. Von Órzola kann man mit der Fähre auf die Insel fahren und sich während der Fahrt auf leere und entspannte Spots freuen. Es ist aber vor allem so leer, weil es schwer ist die Spots zu erreichen, da die Infrastruktur der Insel nicht auf Touristen ausgelegt ist. Fahrt nicht alleine los, denn ihr werdet nicht viele Kitesurfer dort treffen.

Caleta de Sebo

Caleta de Sebo ist der bekannteste Spot der Insel. Hier hat sich auch eine Kiteschule niedergelassen. Es gibt gute Wellen auf der Meerseite. Der Strand verläuft Flach und hat daher keinen nennenswerten Shorebreak. Um die Zeit der Springtide entsteht hier eine große Lagune mit super glattem Wasser.

Lagune

Die Lagune von La Garciosa befindet sich im Südosten der Insel und ist ein großer Flachwasserspielplatz mit ca. 30cm flachem Wasser. Bei hohem Wasserstand kann man direkt raus auf‘s Meer kiten. Die Lagune kann austrocknen, das Risiko hierfür ist vor allem im Spätsommer zwischen August und September vorhanden.  

las Conchas

Dieser Strand liegt im Nordwesten der Insel und ist wirklich schön. Absolut unberührt wartet der goldene Sand auf seine Besucher, die aber kaum vorhanden sind. Das Panorama an diesem Strand ist eindrucksvoll und flößt einem den nötigen Respekt ein, denn der Spot hat hohe Wellen, viel Strömung und böigen Wind. Nichts für Anfänger.

Playa Lambara

Ein weiterer Spot mit großen Wellen nicht weit entfernt aber deutlich machbarer als Las Conchas. Hier gibt es konstanterer Wind und die Wellen sind nicht so hoch. Was dem Spot fehlt ist das tolle Panorama von Las Conchas.

Kiten Lernen auf Lanzarote

Auf Lanzarote lässt sich durchaus Kitesurfen lernen. Die meisten Schulen schulen in Famara, wo viel Platz ist, jedoch nur eingeschränkt im Wasser gestanden werden kann. Daher ist der Ort vielleicht nicht ganz perfekt, aber durchaus machbar. Der Lernerfolg wird sich einstellen, es kann allerdings vielleicht einen Tag länger dauern. Dafür lernt man auch vernünftig zu draggen und hat danach keine Angst mehr vor tiefem Wasser. Wir haben euch eine Übersicht der Kiteschulen erstellt. Die genaue Position findet ihr auf unsere Karte am Ende des Guides. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Unterkünfte
  • North Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Blade Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Ozone Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Naish Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material

Die besten Anfängerspots

Diese Frage ist relativ schwer zu beantworten. Ideal sind sicherlich die Lagunen in La Garciosa (Caleta de Sebo und die Lagune im Südosten). Auf der Hauptinsel ist Famara der beste Spot.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Die meisten Kitesurfer suchen sich ein Apartment/Hotel in der Nähe von Famara, da hier der beste Spot mit der besten Infrastruktur ist. Hier bekommt ihr Material, Storage und alles was ihr braucht. Außerdem hat der Ort ein sehr coolen Vibe, da hier auch viele Wellenreiter unterwegs sind. Es gibt Orte wie Puerto del Carmen wo deutlich mehr los ist, jedoch müsst ihr dann immer zum Spot fahren.

Villa Daniela
Luxus Apartments für bis zu 6 Personen direkt in Famara, ca. 60€/p.P.
Famara Marea
Nettes, gehobenes Apartment direkt in Famara, ca. 25€/p.P.
Juanita Beach
Direkt am Strand von Famara, ca. 30€/p.P.
Surfhouse Hostel
Süßes Hostel in Famara perfekt für Alleinreisende, ca. 18€/p.P.
Hostel Red Star
Cooles Hostel mit Surf & Yoga angeboten, ca. 40€/p.P.
Casa Medusa
Großes Apartment für Gruppe mit Meerblick, ca. 25€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Lanzarote ist sehr windsicher, dennoch gibt es mal Tage an denen man entspannen möchte, der Wind ausbleibt oder Reisepartner ein bisschen Aufmerksamkeit brauchen. Daher haben wir euch noch einige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zum Kitesurfen herausgesucht.

Natürlich, der Atlantikswell auf Lanzarote ist allgegenwärtig und lädt zum Wellenreiten ein. Viele Surfschulen warten auf euren Besuch und leihen euch gerne Bretter aus oder bringen euch das Gleiten auf den Wellen bei. Auf Lanzarote gibt es jede Menge Spots, so dass ihr meist nicht einmal weit fahren müsst.

Wer gerne aktiv ist kann sich auch auf ein Kayak schwingen und durch den Naturpark „Los Ajaches“ paddeln und auf dem Weg tolle Strände, Höhlen und Tiere begutachten. Kayak fahren ist sehr günstig und man kann sich gut auspowern.

Wer auch gerne unter Wasser unterwegs ist, hat auf Lanzarote viele Möglichkeiten tauchen oder schnorcheln zu gehen. Das berühmte Unterwassermuseum und Delfine sind nur zwei der Highlights.

Für die, die etwas Ruhe brauchen und Energie tanken wollen, bietet sich ein Strandtag an. Das immer gute Wetter, die feinen Sandstrände und das angenehme Klima laden fast immer zu einem Sonnenbad am Strand ein.

Lanzarote hat unzählige schöne Stellen die man auf eigene Faust oder in geführten Touren erkunden kann. Egal ob mit dem Fahrrad oder dem Mietwagen kann man sich die Insel genauer ansehen.

Wer ein bisschen die Hüften schwingen lassen möchte, kann dies in Puerto del Carmen machen. Lanzarote ist keine ausgemachte Partyinsel aber ein wenig trinken und tanzen kann man hier gut. 

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Lanzarote.

Reisezeit

Lanzarote ist theoretisch ein Ganzjahresziel. Den besten Wind und das beste Wetter habt ihr von Mai bis September, daher würden wir euch diese Monate empfehlen. Wer auf etwas Wind verzichten kann und lieber eine ruhigere Insel vorfindet, kann auch in der Nebensaison gehen. Oktober ist ein sehr schöner Monat.

Anreise

Nichts leichter als das. Fast alle Flughäfen in Deutschland fliegen den Flughafen in Arrecife (ACE) direkt an. Die Flugdauer liegt dabei unter 5 Std. und die Flüge kosten fast immer unter 200€. Ryanair, Eurowings und TUI fly sind u.a. auf der Strecke unterwegs.

Transport

Ein Mietwagen ist Pflicht um auf der Insel mobil zu sein. Leichter und einfacher kann man es nicht haben. Anbieter mit Terminal-Station buchen, um eine Fahrt in der Stadt inkl. Gepäck zu vermeiden macht hier Sinn.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Kanaren können ein heißes Pflaster werden, besonders in der Nacht und in Gegenden wo viele betrunkene Menschen sind. Versucht nicht alleine umher zu irren und euch schnell ein Taxi zu rufen. Kitematerial sollte an gut zugänglichen Straßen nicht im Auto gelassen werden.

Kosten

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Flug

ab 49€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 19€

Bier

ab 2€

Mietwagen

ab 12€

Lanzarote Kitesurf Karte

Fazit

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Kitesurfguide – Teneriffa

Kitesurfer am Strand von El Medano

Kitesurfen Teneriffa

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Teneriffa

Kitesurfen auf Teneriffa ist überraschend abwechslungsreich. Zwar gibt es nur sehr wenige Spots, diese bieten jedoch viele unterschiedliche Bedingungen auf kleinstem Raum. „El Medano“ ist der Spot auf Teneriffa. Unterkünfte, fußläufig zum Spot, gibt es zu genüge. Außerdem ist Teneriffa nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt und bietet damit eine super Möglichkeit sich einfach, günstig und unkompliziert guten Wind zu sichern.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Juni bis September ist die beste Verbindung von Windsicherheit und Sonne. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Juni – September: Shorty

Oktober – Mai: 3/2 Lang, Overknee

Je nach dem wann ihr fahrt. 12qm – 7qm ist immer eine gute Wahl für 75kg.

Naja, geht schon aber einfach ist es sicherlich nicht. Da gibt es bessere Orte. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen.

Wind & Wetter auf Teneriffa

Das Klima auf Teneriffa ist angenehm. Es ist nicht zu warm und auch im Winter nicht richtig kalt. Im Sommer reicht ein Shorty zum Kitesurfen und für den Rest des Jahres ein 3/2 Langarm.

Wind

Der Passat-Wind ist vor allem im Sommer sehr zuverlässig und auch zuverlässig stark. Der Wind pustet beständig aus Nord-Ost. Durch die Meerenge zwischen Gran Canaria und Teneriffa und die Seelandthermik wird der Wind in „El Medano“ zusätzlich befeuert. Die Thermik fällt durch den „Pice de Teide“ deutlich größer aus, als auf den anderen kanarischen Inseln. Kleine Schirme sind ein absolutes Muss. Etwas Zweistelliges muss selten aufgepumpt werden. Vormittags reicht es oft für den 9er und in der warmen Mittagssonne kann oft der 7er zum Einsatz kommen, bis der Wind gegen Abend wieder runterfährt. Zwischen Juni und August ist eine Windwahrscheinlichkeit zwischen 70% und 100% keine Seltenheit. In allen anderen Monaten, wenn es etwas kälter wird, nimmt die Beständigkeit ab. 50% sind aber trotzdem fast immer drin. Hier solltet ihr jedoch auch größere Schirme einpacken, da der Wind nicht immer so stark ist wie in den Sommermonaten. Wer im Winter nach Teneriffa reist, kann dennoch Glück haben und einen ordentlichen Sturm abbekommen, in dem der 7er an seine Grenzen stößt.

Windvorhersage lesen

Die Vorherhsage zu lesen ist einfach. Meist kommt das was angesagt ist. Verwendet einfach den Wetterdienst eures Vertrauens und ihr werdet immer wissen, ob ihr aufs Wasser kommt oder nicht. Der Düseneffekt ist nicht mit einberechnet also rechnet damit das besonders im Sommer deutlich mehr ist als angesagt, vor allem am Abend.

Wetter

Teneriffa ist auch als Insel des ewigen Frühlings bekannt. Die Temperaturen befinden sich das ganze Jahr über zwischen 20°C und 29°C. Die Sonnenstunden belaufen sich auf 10 bis 11 in den Sommermonaten und 5 bis 6 in den Wintermonaten. Das Wasser wird nie kälter als 18°C und erreicht im September eine Höchsttemperatur von 23°C. Regen gibt es nur sehr selten und wenn überhaupt dann an wenigen Tagen zwischen Oktober und April.

Wellen

Zwar sind die Wellen in „El Medano“ nicht die besten zum Wellenreiten auf Teneriffa, trotzdem eignen sie sich sehr gut für paar schöne Wave-Sessions. Die Wellen am „Punta del Medano“ werden je nach Windstärke und Windrichtung zwischen 2-3m hoch. Bei Nord-Ost kommt der Wind in einem sehr guten Winkel zu den Wellen, so dass ihr den Kite gut stellen könnt.

Kitespots auf Teneriffa

Die Kitespots auf Teneriffa liegen im Süden der Insel. Hier findet ihr auf kleinem Raum mehrere Strände, die sich optimal zum Kitesurfen eignen.

Playa del Sur

Ein kleiner Parkplatz begrüßt euch kurz vor dem Ort „El Medano“. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zum „Playa del Sur“. Der große Sandstrand bietet genügend Platz um entspannt auf- und abzubauen. Der Wind kommt meist aus Nord-Ost (Sideshore). Beim Einstieg erwartet euch ein kleiner Shorebreak, der Anfänger vor eine Herausforderung stellen wird. Wenn ihr es nicht schafft, hilft ein kurzer Bodydrag und ihr habt genügend Zeit für eure Startversuche. Der Spot ist tief und es gibt keinen Stehbereich. Das Wasser ist kabbelig und bei richtig viel Wind wird es etwas wellig.

Playa de Montana Roja

Der „Playa de Montana Roja“ ist etwas weiter nördlich vom „Playa del Sur“. Man kann zu Fuß vom „Playa del Sur“ laufen, der Strand wird jedoch immer schmaler, was das Starten erschwert. Der Wind kommt hier meist Onshore direkt aufs Land, da dieser Strandabschnitt eine kleine Kurve macht. Zwar ist der Strand überwiegend sandig, jedoch befinden sich einige Felsen im Wasser. Besser ihr steigt am „Playa del Sur“ ein und verliert ein bisschen Höhe. Weit hinten, wenn ihr schon fast an der Kuppe seid, findet ihr die besten Flachwasserbedingungen. Hier üben häufig auch Locals ihre Tricks. Man muss relativ weit vorne fahren um glatte Stellen zu finden und aufpassen, dass man nicht gerade einen Felsen unter sich hat. Wenn man den Spot aber ein bisschen kennt und weiß wo man abspringen kann, macht es richtig Spaß.

Playa el Salado

Der „Playa el Salado“ befindet sich am westlichen Ende von „El Medano“. Die Wellen sind hier etwas größer als am „Playa del Sur“, jedoch kleiner als am „Punto el Medano“. Für Wave-Einsteiger ein guter Spot zum üben oder als Ausweichspot, wenn es am „Playa del Sur“ mal zu voll wird. Auch hier ist der Strand teilweise sehr steinig und felsig. Insgesamt gibt es aber auch hier viel Platz zum auf- und abbauen und auch auf dem Wasser ist ordentlich Platz für jede Menge Kitesurfer.

Punta del Medano

Direkt an der nördlichen Spitze von „El Medano“ läuft eine saubere, schöne Welle rein. Das einzige Manko ist, dass es keinen direkten Einstieg gibt. Entweder kreuzt ihr vom „Playa del Sur“ hoch oder verliert etwas Höhe vom „Playa el Salado“ aus. Dafür ist dort viel Platz, da nur wenige Kitesurfer die Strecke auf sich nehmen. Wer ein Directional dabei hat ist hier aber genau richtig. Fahrt hier hin – es lohnt sich!

Playa de la Tejita

Der „Playa de la Tejita“ ist der westlichste Spot, hinter dem großen Berg „Mirador Montaña Roja“. Hier gibt es Flachwasser und einen Stehbereich. Bei Nord-Ost Wind kommt er dort jedoch sideoffshore und böig. Wenn der Wind einen ordentlichen Ost-Anteil hat ist es hier am besten. Der Spot eignet sich für Kitesurf-Anfänger und ebenfalls zum Ausweichen, wenn es am Hauptstrand in „El Medano“ zu voll wird. Erfahrene Kiter, die Flachwasserbedingungen bevorzugen, sollten hier vorbeischauen.

Las Americas

Der Spot, der eigentlich den Wellenreitern gehört, kann auch schnell zum Kiterevier umfunktioniert werden. Nämlich genau dann, wenn der Wind nicht wie gewohnt aus Nord-Ost kommt, sondern aus westlichen Richtungen. Dann zerstört der Wind die sonst so schönen Wellen von „Las Americas“ und die Wellenreiter fahren zu einem anderen Spot. Das bringt viel Platz für Kitesurfer.

Kiten Lernen auf Teneriffa

Teneriffa ist kein ausgesprochen guter Ort um Kitesurfen zu lernen, aber es funktioniert durchaus. Die ersten Flugstunden finden an Land statt, da die Spots nicht stehtief sind. Wenn man Kontrolle hat, kann man jedoch ganz gut Kitesurfen lernen auf Teneriffa. Es gibt einige Kiteschulen und auch immer einige Schüler. Bei tiefem Wasser Kitesurfen lernen hat zudem auch sehr viele Vorteile, den schnellsten Lernerfolg erzielt man hier jedoch nicht. Daher würden wir Teneriffa als Ziel für einen Kitesurflernurlaub nicht unbedingt empfehlen. Besser ist es auf Fuerteventura Kitesurfen zu lernen. Dennoch haben sich einige Kiteschulen haben sich in “El Medano” niedergelassen. Hier habt ihr eine Übersicht. Die genaue Lage findet ihr auf der Kitesurfkarte am Ende des Guide.

Kiteschulen vor Ort

Direkt am Strand vom “Playa del Sur” gelegen und die größte Kiteschule auf Teneriffa. 

Tenerife Kitesurf ist eine etwas kleinere Schule. Ob deutsche Schulungen möglich sind, haben wir leider nicht erfahren.

30 Nudos schult nur auf spanisch und englisch und verwendet dabei F-one Material

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte gibt es in und um “El Medano” zu genüge. Mit Pauschal-Buchungen inkl. Flug und Hotel kommt man meist günstiger davon als mit Einzel- Buchungen. Dennoch finden viele individuelles Reisen schöner, daher haben wir für jeden etwas herausgesucht.

Hotel El Medano
Günstigstes Hotel vor Ort. Einfach aber ausreichend, ca. 50€/Nacht
Casa Grande Surf Hostel
Wohl die beste Wahl für Alleinreisende. Sehr chillige Unterkunft, ca. 15€/Nacht
Casa Medano
Dichter am Spot geht nicht. Perfekt für Leute ohne Mietwagen. Für bis zu 4 Personen, ca. 105€/Nacht
Sea View Apartment
Ebenfalls direkt am Wasser gelegen. Balkon mit Meerblick inklusive, ca. 80€/Nacht
Surf Home
Kleine, sehr günstige Unterkunft mit Charme, ca. 38€/Nacht
Briliant Aparment
Hochwertig ausgestattet. Nahe am Strand mit Terasse zum Grillen. Für 4 Personen, ca. 100€/Nacht
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Bekomm Hilfe von hunderten Kitetravellern oder hilf anderen bei ihren Reisen

Alternativen für windlose tage

Im Sommer benötigt man kaum Alternativen, doch der ein oder andere möchte auch etwas von der Insel sehen.

Wer kein Glück mit dem eigentlich sehr beständigen Wind hat, kann trotzdem durchaus gute Wellen zum Wellenreiten finden. Besonders in den Wintermonaten sind die Surfbedingungen auf Teneriffa sehr gut. Im Sommer, wenn der Wind besonders beständig ist, haben Surfer meist weniger Spaß. Wer ein bisschen Spaß in den Wellen haben möchte oder einen Kurs machen möchte, findet im Norden um „Puerto de la Cruz“ viele Surfschulen. Im Süden solltet ihr den „Playa de las Americas“ ansteuern um gute Wellen und Surfschulen zu finden. Ein Anruf vorab könnte helfen um die Bedingungen zu erfragen und herauszufinden ob sich ein Trip lohnt.

Weiterführende Tipps zum Wellenreiten auf Teneriffa >

Wenn der Wind ausbleibt bietet Teneriffa auch einige schöne Strände. Wer nicht mobil ist oder nicht weit fahren möchte, kann sich am „Playa del Medano“ oder am „Playa de la Tajita“ ein nettes Plätzchen suchen. Etwas weiter entfernt liegt der „Playa del Duque“, der vor allem durch seine Wasserfarbe glänzt. Wirklich sehenswert sind aber die Strände im Norden der Insel. Der „Playa Jardin“ und der „Bollullo“ werden von wilden Felsen umrandet und bestehen aus schwarzem Vulkansand. Ein Naturschauspiel, das man nicht so häufig auf der Welt vorfindet.

Von oben gesehen sieht Teneriffa aus wie ein riesiger Vulkan. Dieser Vulkan ist 3.718 Meter hoch und liegt 7.500 Meter über dem Meeresspiegel. Der Teide Nationalpark ist seit 2007 Teil des UNESCO Weltnaturerbe. Sich diese Naturgewalt anzusehen ist ein absolutes Muss. Wer möchte, kann an einer der zahlreichen geführten Wanderungen teilnehmen oder einfach selbst durch den Park spazieren.

Wer Nightlife wie am Ballermann erleben will, sollte einen Abstecher nach „Las Americas“ machen. Hier feiern englische Teenager ihren College Abschluss und viele englische Pauschaltouristen geben sich die Kante. Tequila aus Bauchnäbeln schlabbern oder Bier wett-trinken ohne die Hände zu benutzen sind hier nur einige Highlights. Trifft absolut nicht jeden Geschmack, aber der Unterhaltungswert ist hier mit jedem Pegel enorm.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Teneriffa.

Reisezeit

Die ideale Reisezeit für Teneriffa sind unsere Sommermonate. Von Juni bis September ist es schön warm, so dass ein Shorty reicht. In diesen Monaten ist eine Windwahrscheinlichkeit von 70% keine Seltenheit. Teneriffa eignet sich jedoch auch als Ganzjahres-Spot. Das Wasser wird nie kälter als 16°C und die Außentemperatur fällt selten unter 17°C. Dabei muss man in anderen Monaten mit einer Ausbeute von rund 50% rechnen.

Anreise

Ihr solltet den Flughafen Teneriffa Süd (TFS) anfliegen, dieser ist direkt neben „El Medano“. Beim Landeanflug kann man oft schon die Schirme auf dem Wasser sehen. Direktflüge sind z.B. bei Condor, easyjet, Eurowings, Germania, Lufthansa und Ryanair von fast allen deutschen Flughäfen günstig zu haben. Der Flug dauert ca. 4,5 Std. je nach Abflugsort.

Transport

Ein absolutes Muss um aus El Medano zu „fliehen“ wenn kein Wind ist, um die wundervolle Insel zu entdecken. Mietwagen sind spottbillig und häufig günstiger als ein Hotel-Transfer, wenn dieser nicht inklusive ist.

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Sicherheit

Die Kanaren sind allgemein relativ sicher und in Medano geht es auch noch etwas ruhiger zu als an anderen Orten. Kitematerial solltet ihr dennoch nicht über Nacht im Auto liegen lassen und am besten auch während eurer Session so verstauen, dass es nicht für jeden sichtbar ist. Am Strand ist es wohl sicherer als im Auto an der Straße.

Kosten

Vor allem wer pauschal bucht kann richtig gute Angebote finden. 350€ mit Halbpension in einem einfachen Hotel sind hier keine Seltenheit. Häufig gibt es günstige Flüge für ab 100€ hin- und zurück. Bei Airbnb findet ihr ebenfalls tolle Unterkünfte für Kitesurfer für unter 25€ die Nacht. Der Unterhalt auf der Insel ist ebenfalls günstiger als in Deutschland, jedoch nicht signifikant. In den deutschen Ferien und zur Hauptreisezeit zwischen Mai und September sind diese sehr guten Angebote jedoch eher selten. Hier solltet ihr mit Kosten um 600€ für eine Woche rechnen. Auch hier ist eine Pauschalreise in einem günstigen Hotel oft preiswerter, jedoch natürlich nicht Jedermanns Sache. Es gibt ebenfalls viele Unterkünfte von Kitestationen, die natürlich ein ganz anderes Flair bieten.

Flug

ab 99€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 15€

Bier

ab 4€

Mietwagen

ab 15€

Teneriffa Kitesurf Karte

Fazit

Teneriffa ist ein sehr gutes Reiseziel für Kitesurfer, die es gerne unkompliziert mögen. Man kann schnell einen günstigen Direktflug buchen, ist im Handumdrehen dort, nimmt sich einen Mietwagen oder Transfer und kann dann eine Stunde nach der Landung auf dem Wasser sein. Man muss den Ort nicht wechseln und hat vor allem in den Sommermonaten durch den Nordost Passat eine Windgarantie. Jeder kommt auf seine Kosten, ob Freeride, Freestyle oder Wave. Nur Anfänger sollten sich einmal mehr überlegen ob Teneriffa das ideale Ziel ist. Wenn ihr trotzdem auf die Kanaren wollt ist Kitesurfen auf Fuerteventura eine gute Alternative für Anfänger. Wer gerne etwas mehr Abenteuer möchte und es bevorzugt viele verschiedene Kitespots zu sehen, sollte sich den Guide zum Kitesurfen auf Lanzarote ansehen.

Kitesurfguide – Fuerteventura

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Kitesurfen Fuerteventura

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Fuerteventura

Kitesurfen Fuerteventura – Die kanarische Insel ist eines der beliebtesten Reiseziele für Kitesurfer aus Deutschland. Eine extreme Windsicherheit, milde Temperaturen, eine kurze Anreise und absolut vertretbare Preise sind die wichtigsten Faktoren für eine Kitereise nach Fuerteventura. Neben vielen Spots im Norden und Süden findet man auch noch weiteres Sehenswertes auf der Insel. Alle Informationen über Kitesurfen auf Fuerteventura, Unterkünfte für Kitesurfer und ein geeignetes Alternativprogramm findet ihr in diesem Guide.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Kabbel, Welle, Flachwasser / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Faq

Bei einem Spot der theoretisch das ganze Jahr befahrbar ist, ist das immer eine schwierige Frage. Der Sommer ist windig aber voll, der Rest ist etwas weniger windig aber deutlich leerer. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

In den Sommermonaten reicht ein Shorty. Herbst, Winter und Frühling sollte der Neo lang sein und min. 3/2mm.

Im Idealfall alles mitnehmen was geht. Ansonsten im Sommer eher kleine Schirme (75kg; 7-11qm), im Winter auch große (75kg; 9-14qm).

Ja das geht gut, auch wenn die Spots voll sind. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Fuerteventura.

Da es nicht übermäßig viele gibt, solltet ihr euch alle mal ansehen. Vorausgesetzt ihr habt die Erfahrung und das Können für die Spots. Anfänger sind in Sotavento gut aufgehoben. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots auf Fuerte.

Wind & Wetter auf Fuerteventura

Die Kanaren und so auch Fuerteventura haben ein absolut angenehmes Klima – das ganze Jahr über. Aufgrund der Nähe zu Marokko und dem afrikanischen Kontinent ist es auf Fuerteventura etwas trockener. Bei Maximaltemperaturen von 29° im Juli und August kommt aber keine richtige Wüstenstimmung auf. Im Februar und März ist es mit 17° Wassertemperatur am kältesten für Kitesurfer.

Wind

Fuerteventura steht unter Einfluss des Nordost Passats. Mit steigenden Temperaturen im Sommer, nimmt auch die Windwahrscheinlichkeit zu. Lokale Thermik und Düseneffekte verstärken den Passat an vielen Spots, sodass zwischen Juni und September an einigen Orten eine Windausbeute von 100% möglich ist. Dies gilt vor allem für den Süden der Insel, denn hier wird der Wind durch einen Düseneffekt vor Sotavento beschleunigt und etwas umgelenkt und weht an der Ostküste schräg ablandig. Selbst in den Wintermonaten gibt es noch eine Windwahrscheinlichkeit von über 60%, auch wenn sich hier der Passatwind nicht immer durchsetzen kann.

Windvorhersage lesen

Durch die Thermik, Düseneffekte und lokale Wetterphänomene ist es immer etwas tricky. Der Wind nimmt meist bis zum Nachmittag zu und wird dann schwächer. Dies trifft jedoch nicht immer ein. Wichtig ist die Windrichtung, steht Nordost auf dem Zettel wird der Passat wehen. Sollte mal weniger als 7 knt. angezeigt werden, lohnt es sich nach einer Alternative umzusehen. Ansonsten sind die Vorhersagen recht zuverlässig aber in der Stärke nicht immer ganz korrekt.

Wetter

Im Gegensatz zu den anderen kanarischen Inseln fehlen auf Fuerteventura große Berge und Erhebungen, wodurch sich weniger Wolken bilden und es weniger regnet. Klingt erstmal gut, jedoch verpuffen selbst die wenigen Niederschläge im Winter und führen zu einer Versteppung auf der Insel, was zu einem recht kahlen Landschaftsbild führt. Sonnenstunden gibt es auf der Insel daher auch genug. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm, es sei denn der Scirocco setzt sich durch und bringt heiße Luft aus Nordafrika. Dann steigen die Temperaturen plötzlich um ca. 10° für drei bis vier Tage. Länger setzt sich der Scirocco für gewöhnlich nicht durch. Auch im Winter kann eine Kitereise nach Fuerteventura angetreten werden. Temperaturen um 20° und Wassertemperaturen knapp darunter sind mit einem langen Neo mehr als erträglich verglichen mit den Temperaturen in Deutschland.

Kitespots auf Fuerteventura

Fuerteventura bietet eine gute Auswahl an Kitespots, die sich vor allem auf den Norden und Süden der Insel konzentrieren. Hier finden Anfänger und weiter Fortgeschrittene von stehtiefen Lagunen bis hin zum Wellenspot alles was sie brauchen.

Flag Beach

Der Flag Beach in Corralejo ist einer der beliebtesten Spots für Kitesurfer auf der Insel. Die Bucht mit klarem, türkisenem Wasser ist super schön, der breite Sandstrand sorgt für genug Platz und das richtige Feeling. Der Wind kommt Sideshore und sehr konstant von links. Der Wind legt dabei jedoch meist erst gegen Nachmittag richtig los. Den Einstieg versüßt ein kleiner Shorebreak, was erahnen lässt, dass es hier keinen Stehbereich gibt. Für Anfänger ist dieser Spot daher nicht zu empfehlen. Je nach Tidenstand und Windgeschwindigkeit entstehen kleinere und größere Wellen bis zu 2m. Jedoch ist es trotzdem auch ein guter Spot für Welleneinsteiger. Im Winter können die Wellen auch noch größer werden. Geparkt werden kann an der Straße, bis zum Strand sind es dann noch 150m. Direkt am Spot gibt es ein Kite-Center mit Materialverleih. Außerdem ist der Strand in verschiedene Zonen eigeteilt, ihr solltet also kurz gucken wo ihr hin müsst.

Glass Beach

Am selben Strand wie der Flag Beach befindet sich der Glass Beach, der ähnliche Bedingungen bietet, jedoch läuft hier links vom Einstieg eine saubere Welle, die über einem Lavariff bricht. Wenn gegen Nachmittag der Passat einsetzt wird es meist unattraktiv für Wellenreiter, so dass man sich meist nicht in die Quere kommt. Da ihr als Kitesurfer aber schneller hin und her kommt, macht einfach einen großen Bogen um die Wellenreiter oder geht zum Flag Beach wenn hier zu viele Surfer im Wasser sind.

El Cotillo

Ebenfalls ein Spot im Norden, der Kitesurfern einiges abverlangt. Der Strand fällt leicht ab, trotzdem rollen die Wellen bis auf den Strand. Sobald der Passat mehr auf Nord dreht, werden die Wellen hier gute 2m hoch und brechen auch noch weit vorne, was den Einstieg extrem knifflig macht. Besser sind da die Bedingungen im Sommer wenn der Wind aus Nordost kommt. Dann kommt der Wind Sideoffshore und drückt die Wellen etwas runter. Für Kitesurfer definitiv besser, aber ein entspannter und einfacher Spot ist es dennoch nicht.

Sotavento

In Sotavento wird der Wind durch die Berge gedrückt und dabei beschleunigt und etwas gedreht. Hier ist der Wind Sideoffshore und meist sehr stark und sehr böig. Man kann Tidenunabhängig auf dem Meer kiten und zudem gibt es noch eine Lagune, dies jedoch nicht immer genügend Wasser hat und überfüllt mit Anfängern ist. Den Wasserstand der Lagune könnt ihr hier Checken. Ideal ist Hochwasser gegen Mittag um davor und danach dort zu fahren. Auf dem Meer sind ebenfalls meist hunderte Kitesurfer, die sich jedoch ganz gut verteilen. Der Wind drückt das Wasser relativ platt, etwas kabellig ist es dennoch. Wer gerade erst die ersten Meter fährt hat trotz Rescue-Service für 50€ jedoch nichts bei Sideoffshore Wind auf dem offenen Meer zu suchen, besonders bei der Stärke des Windes und den Böen! Da die Lagune aufgrund der guten Bedingungen schon voll mit Anfängern ist, weichen viele Aufsteiger dennoch aufs Meer aus, was immer wieder zu vielen Rescue-Aktionen führt. Bei Sotavento spalten sich die Geister. Einige mögen den Spot sehr gerne, andere überhaupt nicht. Insgesamt ist Sotavento bis ins letzte Detail kommerzialisiert, es gibt für alles Regeln und es sind super viele Menschen unterwegs, die nicht so recht wissen was sie tun. Hier muss jeder selbst wissen, was die eigenen Präferenzen sind.

La Pared

Ein Kitespot für absolute Könner. Die Wellen sind sehr hoch und der Wind kommt auflandig. Es ist etwas weniger Wind als in Sotavento und deutlich konstanter. Der Spot liegt an der Westküste und geht bei Nordwest aber der Spot eignet sich nur für erfahrene Kitesurfer.

Playa de Jandia

Der Playa de Jandia liegt ganz im Süden der Insel, noch unter der Lagune und eignet sich bei südlichen Windrichtungen. Im Sommer ist der Strand jedoch voll mit Badegästen, daher lohnt sich ein Besuch nur in der Nebensaison aber wann ist schon mal Südwind auf Fuerteventura.

Matas Blancas

Wenn der Wind in Sotavento richtig ins Gesicht drückt und kleine Wellen aufschiebt ist Matas Blancas eine Alternative. Der ablandige Wind und die abknickende Küste lassen nicht mal eine kleine Welle zu. Wenn der wird zu nördlich kommt, ist der Sport jedoch noch hinter der Abdeckung und nicht befahrbar. Auch dieser Spot ist nur für erfahrene Kiter geeignet das der Wind ablandig ist und die Küste abknickt und ihr aufs offene Meer gezogen werdet.

Northshore

Im Norden der Insel verläuft eine Straße entlang der Küste zwischen Corralejo und El Cotillo. Auf dieser Straße kannst du entlang fahren und dir einen schönen Platz zum aufbauen suchen und in die Wellen gehen. Hier findest du jedoch immer jede Menge Felsen, Steine, Strömungen und hohe Wellen. Wer erfahren ist und einen unberührten Spot sucht, wird hier fündig.

Kiten Lernen auf Fuerte

Fuerteventura ist vor allem bekannt für die Lagune von Sotavento, wo in der Tat sehr gute Bedingungen für Anfänger und zum Kitesurfern lernen herrschen. Da die Lagune relativ voll ist, sind nur vier Kiteschulen berechtigt Schulungen in der Lagune durchzuführen (Rene Egli, Chris Dick, Ion Club und Surfers Island). In der Lagune ist jedoch nicht immer Wasser, was manchmal etwas nervig sein kann und man trotz Wind nicht raus kann. Ihr könnt stehen, das Wasser ist glatt aber es sind sehr viele andere Anfänger da und das Platzangebot ist recht begrenzt. Wer keine Angst vor tiefem Wasser hat, kann auch im Norden zur Magma Schule oder Fuerteventura Kiteschool gehen, die sich mit den Schülern ins tiefe Wasser wagen. Hier ist der Lernerfolg evtl. nicht ganz so gut wie in der Lagune, das hängt aber von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • North Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • Unterkünfte
  • IKO Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Slingshot Material
  • Unterkünfte
  • WWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP, FR
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Yoga, SUP, Tauchen, etc.
  • Unterkünfte
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR
  • Airush Material
  • Zugang zur Lagune
  • Surfen, Segeln, etc.
  • Unterkünfte
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP
  • North Material
  • Surfen, Segeln, Tauchen, etc.
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Bei den Unterkünften solltet ihr euch entscheiden ob ihr im Süden oder im Norden der Insel kiten gehen wollt. Wir haben euch schöne Unterkünfte in der Nähe der Spots herausgesucht.

Villas Lola Paradise
Im Norden direkt am Strand, ca. 60€/p.P.
Bristol Sunset Beach
Stylische Unterkunft im Norden, ca. 30€/p.P.
Casita de Charme
Romantisches Häuschen im Norden, ca. 20€/p.P.
Sol Beach House
Direkt an der Lagune im Süden, ca. 75€/p.P.
Gran Atlantic Seaview
Apartment an der Lagune, ca. 30€/p.P.
Villa Marina
Ferienhaus in der Nähe der Lagune, ca. 20€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Fuerteventura hat landschaftlich leider nicht so viel zu bieten wie die Nachbarinseln. Trotzdem kann man Tage ohne Wind sehr gut nutzen um verschiedenen Aktivitäten nachzugehen.

Besonders im Winter gibt es auf Fuerte richtig gute Wellen zum Wellenreiten. Auch für Anfänger findet sich eine gute Welle. Die besten Wellen und Surfschulen findet ihr im Norden der Insel. Hier gibt es genug Auswahl für richtig guten Swell und viel Spaß im Wasser.

Wer auch gerne unter Wasser ist, kann Schnorcheln oder Tauchen gehen auf Fuerteventura. Die Unterwasserwelt ist jedoch nicht so prächtig wie an manch anderen Orten und die Tauchgänge sind relativ teuer. Schnorcheln ist daher vielleicht eine gute Alternative und auch für Kinder eine gute Beschäftigung.

Wer das Nachtleben von Fuerteventura genießen möchte, findet in der kleinen Hafenstadt Corralejo eine gute Mischung aus Bars und Clubs und einen positiven Vibe unter den Urlaubern.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Fuerteventura.

Reisezeit

Fuerte kann das ganze Jahr über zum Kiten bereist werden. Von Mai bis September habt ihr die meisten Sonnenstunden, die höchsten Temperaturen und den beständigsten Wind. Im Winter gibt es die besten Wellen und die wenigsten Kiter auf dem Wasser. Je nach dem was euch lieber ist sollte eure Reisezeit bestimmen.

Anreise

Der Flughafen von Fuerteventura (FUE) ist in unter 5 Std. zu erreichen und wird von vielen deutschen Flughäfen (Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Bremen, Köln, München und Stuttgart) direkt angeflogen. Mit Ryanair ab Bremen für teilweise deutlich unter 100€. Condor, Iberia und TUI fliegen von den anderen Flughäfen für rund 250€ in der Hauptsaison.

Transport

Am Flughafen solltet ihr euch direkt einen Mietwagen für ein paar Euro am Tag leihen, auf der Insel kommt man ohne Mietwagen eigentlich kaum aus, es sei denn ihr seid nur kurz da und wollt lediglich an einem Spot kiten. Dies bietet sich z.B. für die Lagune im Süden an. Wenn man etwas sehen und die Insel erkunden möchte und vielleicht noch die ein oder andere Aktivität mitnehmen möchte, ist ein Mietwagen unabdingbar.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Auf Fuerteventura tummeln sich jede Menge Touristen und das nutzen auch viele aus. Man hört immer wieder von Überfällen mit Gewalt, besonders im Dunkeln in den Partyorten. Es passiert sicherlich nicht ständig aber auch nicht gerade selten. Geht am besten immer mit einer Gruppe bei Nacht durch die Straßen oder lasst euch direkt ein Taxi rufen, wenn ihr zurück möchtet.

Kosten

Vor allem pauschal kann man in Fuerteventura richtig gute Deals machen. Eine Woche für 350€ inkl. Flug und Hotel kann man sicher mal schießen, wenn man keine hohen Ansprüche hat. Generell ist das Preisniveau für eine so touristische Insel auch absolut OK.

Flug

ab 75€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 3€

Mietwagen

ab 10€

Fuerteventura Kitesurf Karte

Fazit

Fuerteventura ist schnell zu erreichen, fast immer windig und sonnig. Das sind die Vorteile. Volle Spots, viele Anfänger und ein sehr kommerzielles Ambiente sind die Nachteile. Wer jedoch schon gut Kitesurfen kann und in den Norden reist, ein wenig unterwegs ist und verschiedene Orte ansieht, kann auch auf Fuerte einen sehr schönen, ruhigen Urlaub verbringen. Wir bevorzugen die Nebensaison und verzichten auf ein paar Prozent Wind und gehen an den windarmen Tagen einfach Wellenreiten. In der Nebensaison ist die Insel einfach entspannter und ruhiger, auch wenn der Wind nicht ganz so beständig ist. Natürlich kann man Fuerteventura auch gut im Sommer besuchen, um einfach ein paar Tage wieder auf dem Wasser zu sein und dem grauen und kalten Wetter zu entfliehen.

Kitesurfguide – Vietnam

kitesurfen-vietnam

Kitesurfen Vietnam

Alle Informationen für deine Kitereise nach Vietnam

Kitesurfen Vietnam – Vietnam ist ein traumhafter Ort zum Kitesurfen in Südostasien. Das Land erstreckt sich vom „Golf von Tonking“ über das „Südchinesische Meer“. An der südlichen Küste liegt auch Mui-Ne, das Mekka für Kitesurfer in Vietnam. Von Oktober bis April wird die Südküste rund um das Fischerdorf mit einem sehr beständigen Nordostmonsun versorgt. Warme Temperaturen, viel Wind, jede Menge Sonne und extrem günstige Preise machen Vietnam zu einem Traumziel für Kitesurfer. In diesem Guide erfährst du alles Wissenswerte für deine Kitereise nach Vietnam.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Von Oktober bis April ist es windig. Wer die maximale Windausbeute möchte, fährt zwischen November und März. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Eine Boardshorts reicht. Viele Kiter sind mit S/S Shortys unterwegs. Ganz wie man mag.

Als 75kg Fahrer reichen 9qm und 12qm für fast alles aus. Manchmal wird es sehr stark, dann kann auch ein 7er nicht schaden. Leichtere Fahrer oder Frauen sollten auf 7qm und 10qm zurückgreifen.

Ja, Kiten lernen auf Vietnam ist durchaus möglich. Die Bedingungen sind nicht perfekt und es braucht vielleicht ein wenig mehr Talent, aber es ist gut möglich dort zu lernen. Mehr Infos im Anfänger-Bereich.

Mückenspray, Sonnencreme, Hydrofoil

Wind & Wetter in Vietnam

Hier erfährst du alles über Wind und Wetter Bedingungen zum Kitesurfen in Vietnam. Außerdem gibt es eine kurze Info wie du die Windvorhersage richtig liest, damit du immer weißt wann es aufs Wasser gehen kann und wann du besser etwas anderes unternimmst.

Wind

Vietnam wird von zwei unterschiedlichen Windsystemen versorgt. Dem Nordost-Monsum (November – März) und dem Südwest-Monsun (April – Oktober). Während des Nordost-Monsuns ist Trockenzeit und das Wetter ist deutlich angenehmer. Durch die Sonne und die warmen Temperaturen wird der Wind vor allem um Mui Ne durch die weißen und roten Sanddünen thermisch verstärkt, weshalb der Wind während der Trockenzeit deutlich verlässlicher ist. Außerdem nimmt der Wind während des Tages zu, wenn sich die Landmasse erhitzt. Die Trockenzeit von November bis März ist daher die ideale Reisezeit für Kitesurfer. Der Wind startet gegen 10 Uhr mit rund 16 – 18 knt und nimmt den ganzen Tag über zu. Gegen Abend erreicht er meist 21 – 25 knt. Auch Tage mit Starkwind über 30knt sind möglich, aber nicht regelmäßig und eher selten. Die Windwahrscheinlichkeit in der der Hauptsaison liegt deutlich über 80%.

Windvorhersage lesen

Die meisten Locals, die wir gefragt haben nutzen die Vorhersage von Windguru, die eine gute Tendenz gibt. Es wird meist etwas mehr als angesagt aber wenn nichts auf der Uhr steht, kommt auch selten Wind.

Wetter

Auch das Wetter in Vietnam ist in der Kitesaison extrem gut. Temperaturen um 30° sind in allen Monaten realistisch. Das Wasser hat mit rund 25° ebenfalls eine angenehme Temperatur. Im Oktober und November muss man noch mit dem ein oder anderen Regentag rechnen, danach regnet es aber kaum noch. Ein bisschen Bewölkung kann es immer geben, aber generell scheint die Sonne den ganzen Tag. 

Kitespots in Vietnam

Die Kitespots in Vietnam beschränken sich zum größten Teil auf die Region rund um Mui Ne und Phan Thiet. Einige Ausreißer sind etwas weiter entfernt und werden in Verbindung mit Ausflügen oder Touren von den Kiteschulen angeboten. Es gibt sicherlich noch viele weitere tolle Spots zum Kitesurfen in Vietnam, die bis jetzt jedoch noch nicht erforscht sind. Auf der Kitesurfkarte am Ende des Artikels haben wir als Überblick alle Kitespots eingezeichnet.

Mui Ne

Mui Ne Beach ist der bekannteste und mit Abstand meistbesuchte Kitespot in Vietnam. An dem riesigen Sandstrand reiht sich eine Kiteschule an die andere und er ist neben Kitesurfern auch von normalen Touristen besucht, was es etwas wuselig macht. Der Spot hat einen Shore-Break der jedoch auch von weniger erfahrenen Kitern bewältigt werden kann oder einfach gemütlich per Bodydrag überwunden werden kann. Dahinter wartet ein gigantischer Spot auf dich mit unendlich viel Platz. Obwohl der Spot gut besucht ist, hat man immer genug Platz auf dem Wasser, insbesondere wenn man etwas weiter raus fährt. Der Nordost Wind legt zwischen 10 und 11 Uhr los, je nach Bewölkungsgrad. Am konstantesten ist er zwischen 12 und 2 Uhr mit sehr konstanten 16 – 18 knt, danach nimmt der Wind meist noch etwas zu und wird recht böig. Das gleiche gilt für die Wellen. Auch sie bauen sich im Verlauf des Vormittags auf und werden gegen Abend etwas größer. Die Wellen schaukeln sich jedoch nur auf und brechen erst vorne am Strand. Es ist durchaus anspruchsvoll für Einsteiger, aber eine tolle Spielwiese für geübte Kitesurfer. Viele Strandabschnitte gehören den Kiteschulen bzw. Hotels, die eine Nutzungsgebühr von ca. 5€ pro Tag veranschlagen. Dafür wird auf eure Wertsachen Acht gegeben, es gibt Start- und Landehelfer und ihr bekommt Instruktionen zum Kitespot. Meist ist hier auch etwas mehr Platz auf dem Wasser. Generell wird der Strand Richtung Süden immer breiter, jedoch nimmt auch der Shorebreak zu und es wird voller.

Tipp: Mui Ne Beach eignet sich perfekt zum Foil-Kiten. 

Ong Dia Cape

Der Spot hinter der Steinmauer von Ong Dia Cape ist direkt hinter Mui Ne Beach. Das Wasser läuft hier deutlich flacher rein und man kann einige Meter stehen. Ein richtiger Flachwasserspot ist es jedoch nicht. Hinzu kommt, dass dort viele Surf-Anfänger und Badegäste im Wasser sind und der Spot recht klein ist. In der Nebensaison ist der Spot definitiv besser geeignet, in der Hauptsaison ist er nur bedingt zu empfehlen. Es ist eine Kiteschule vor Ort, die euch Infos zum Spot gibt und gerne beim Starten hilft. Eine gute Alternative, wenn man mal etwas anderes sehen möchte.

Harbour Wall

Die Steinmauer am Hafen von Phu Thuy bietet eine klasse Abdeckung für Flachwasser. Der Strand ist fast identisch zu Mui-Ne Beach ausgerichtet, so dass der Wind hier sideonshore kommt. Der Strand ist am hinteren Ende, direkt an der Mauer recht breit und bietet ausreichend Platz zum Starten und Landen. Es ist deutlich weniger los als am Mui Ne Beach – vielleicht 4-5 Kites in der Hochsaison, man kann auch alleine sein. Das Wasser ist nicht stehtief aber relativ glatt. Es gibt einen mini Shore-Break und kleine auf und ab Bewegungen des Wassers. Laut einigen Locals ist die Wasserqualität jedoch sehr schlecht, da hier viel Abwasser aus der Stadt ins Meer gelangt. Daher möchten wir den Spot nur mit Einschränkungen empfehlen.

Malibu / Hon Rom

Malibu ist der KiteSURFspot von Mui Ne. Der Strand fällt nur leicht ab, so dass ihr die ersten Meter stehen könnt und am Strand nur kleine Ausläufer der Wellen ankommen. Daher ist der Spot an windärmeren Tagen auch für Einsteiger geeignet, da hier die Wellen nicht sonderlich hoch werden. Anders ist es da, wenn es einige Tage aus allen Rohren feuert, denn dann schiebt der Wind die Wellen richtig hoch auf. Hier ist der Spot den erfahrenen Kitern vorbehalten, durch den onshore Wind sind die Wellen jedoch keineswegs perfekt. Es gibt auch hier einige Kiteschulen, jedoch eignet sich Mui Ne Beach besser für Anfänger. Um den Strand wird sich leider nur sehr wenig gekümmert, daher findet ihr hier viel Müll, was den Gesamteindruck etwas trübt. Allerdings erlebt ihr hier das „echte“ Vietnam etwas besser.

Soui Nuoc

Eine Bucht nördlich von Malibu befindet sich Soui Nuoc. Der Spot ist sehr ähnlich zu Malibu, vielleicht sind die Wellen etwas kleiner und er ist noch leerer.

Turtle Beach

Noch weiter nördlich findet ihr Turtle Beach. Die vorgelagerte Insel, die wie eine Schildkröte aussieht, gibt dem Strand seinen Namen. Hier findet ihr von Flachwasser über Kabbel bis zu Wellen sämtliche Bedingungen auf sehr kleinem Raum. Ihr könnt zwischen der Insel und dem Strand hin und her fahren und habt dazwischen alles was ihr braucht. Mit dem Roller braucht ihr gute 45min, einige Kiteschulen bieten jedoch Tages- oder Wochenend Trips an, die man wahrnehmen sollte. Wer auf eigene Faust hinfährt ist meist alleine auf dem Wasser.

Phang Rang

Ein Ziel, das definitiv nicht mehr mit dem Roller als Tagesausflug bewältigt werden kann. Diverse Kiteschulen bieten euch hier Ausflüge an, die sich definitiv lohnen. Phan Rang hat durch sein Riff unterschiedliche Bedingungen. Innerhalb des Riffs gibt es flaches Wasser um zu üben und am Reef-Break eine tolle, kleine Welle, die bei Sideshore Wind abgefahren werden kann. Die Ausflüge dauern meist 2-3 Tage und beinhalten außerdem einen Besuch in Cam Ranh.

Kiten Lernen in Vietnam

Wer in Vietnam kiten lernen möchte, ist in Mui Ne Beach an der richtigen Adresse. Zwar ist es nicht unbedingt ein Paradies für Anfänger, da das Wasser wellig und tief ist, jedoch einigt sich Mui Ne durchaus um Kitesurfen zu lernen. Dabei habt ihr eine fast überwältigende Auswahl an Kiteschulen, die jedoch größtenteils auf russisch und englisch unterrichten. Wir haben euch eine Übersicht zusammengestellt.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (ENG, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (DE, EN, IT)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Segeln, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • RRD Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, Windsurf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (EN, DE, FR, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Airush Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Liquid Force Material
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Cabrinha Material
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte für Kitesurfer gibt es in Vietnam zu genüge. Es ist möglich direkt am Mui Ne Beach zu wohnen und quasi von der Terrasse den Kite zu starten. Dies bietet sich vor allem an, wenn man gerne an einem Ort bleiben möchte und so nah wie möglich am Spot wohnen möchte. Wer gerne die Gegend erkundet und lieber mobil ist, kann auf eines der vielen, vielen anderen Hotels oder Gästehäuser zurückgreifen, die wesentlich günstiger sind und zusätzlich einen Roller mieten. Ihr könnt euch ein Surfrack montieren lassen und euer Material so easy durch die Gegend fahren, egal an welchen Spot ihr möchtet. Alternativ lassen sich die Strecken auch mit dem Taxi zurücklegen. Es gibt in Mui Ne überall Restaurants, die getestet werden wollen. Zu zweit kann man sich für ca. 10€ papp satt essen. In den Hotels ist es oft deutlich teurer.

Coco Beach Resort
Luxuriöses Resort mit direktem Strandzugang und Kiteschule, ca. 99€/Nacht
Kim Village
Einfaches Hotel mit Pool und zentraler Lage, ca. 30€/Nacht
Mui Ne Hills
Einfaches Hotel mit gigantischem Ausblick,ca. 15€/Nacht
May Bungalows
Sehr nettes Hotel mit fantastischen Bewertungen, ca. 25€/Nacht
Mia Resort
Resort mit direktem Strandzugang, ca. 170€/Nacht
Weitere Unterkünfte
In Mui Ne
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Alternativen für windlose tage

Weht es einmal nicht in Vietnam gibt es vor allem in Mui Ne einige Alternativen, die sonst den Pauschal-Touristen vorbehalten sind. Wer kitet, muss sich hier kaum Gedanken machen, denn der Wind ist sehr verlässlich. Wer aber gerne noch etwas anderes unternimmt oder die bessere Hälfte überzeugen muss, findet hier Alternativen zum Kitesurfen.

Die Sanddünen von Mui Ne sind ein beliebter Ausflugsort der Touristen. Hier kann man fast wie Aladdin mit einem Teppich über den Sand rutschen oder mit einem Quad durch den Sand pflügen. Außerdem gibt es einige Wanderwege durch die Dünen.

Da in Vietnam so oft die Sonne scheint, kann man es sich auch einfach einen Tag am Strand gemütlich machen, sich in einer Beach Bar mit Cocktails für ca. 2€ eindecken und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Absolut sehenswert ist das Fischerdorf Mui Ne. Die Anfahrt erfolgt über einen kleinen Hügel von dem aus man die vielen hundert Fischerboote aus bestaunen kann. Übrigens, die meisten Vietnamesischen Fischer fahren noch heute in kleinen korbartigen Booten umher, die damals dazu dienten die Steuer zu umgehen, da schwimmende Körbe nicht als Fischerboote galten.

Besonders in Mui Ne sind viele Touristen unterwegs. Die günstigen Preise für Alkohol und die zahlreichen Locations am Strand sind gute Faktoren für ausgelassene Nächte. Wer gerne feiern geht, bekommt in Mui Ne einiges geboten, auch wenn die Partys auf die russischen Touristen abgestimmt wurden.

In Mui Ne gibt es eine Kochschule, die euch in die Künste der vietnamesischen Küche einweiht. Spätestens, wenn ihr in einem guten Restaurant gegessen habt, wisst ihr wie lecker das Essen in Vietnam ist.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Visum und Co. für euren Aufenthalt in Vietnam.

Reisezeit

Wer zum Kitesurfen nach Vietnam reist, sollte sich einen Termin zwischen Oktober und April aussuchen. Hier ist sowohl der Wind, als auch das Wetter ideal.

Anreise

Die Anreise erfolgt im Idealfall über Ho-Chi Minh Stadt. Diese ist es durchaus Wert einen Kitetag sausen zu lassen, um sich die Stadt anzusehen. Man kann einfach in der Stadt beim Hotel einen der Busse buchen, die mehrmals täglich nach Mui Ne fahren. Die Fahrt dauert ca. 3-4 Std. und kann in einem normalen Reisebus oder einem Sleeper-Bus gebucht werden. Die normalen Reisebusse sind jedoch eher zu empfehlen. Wer nicht in die Stadt möchte, kann sich auch direkt am Flughafen abholen lassen oder dort einen Bus buchen. Die Fahrt mit einem normalen Bus kostet etwa 5€, bei einem Shuttle zum Hotel müsst ihr schon mal mit 50€ – 70€ rechnen. Manche Hotels bietet dieses aber auch kostenlos an.

Ho Chi Minh City wird von den meisten Deutschen Flughäfen mit meist einem Zwischenstopp angeflogen. Von Frankfurt am Main gibt es mit Vietnam Airlines teilweise Direktflüge von 12 Std., mit Umstieg dauert der Flug insgesamt rund 15 Std. Außerdem fliegen Qatar, Emirates und Turkish Airlines Ho Chi Minh City an. Die Preise variieren wie immer stark, es ist möglich für unter 500€ innerhalb der Kitesaison zu finden. Normal sind Preise um 750€.

Visum

Deutsche Staatsbürger können mit einem, mindestens noch 6 Monate gültigem, Reisepass 15 Tage ohne Visum einreisen. Bei einem längeren Aufenthalten sollte vorab ein E-Visum beantragt werden.

Transport

Taxi, Roller und Busse sind die Hauptverkehrsmittel in Vietnam. Für längere Strecken bucht ihr euch einen Platz in einem Bus und vor Ort steigt ihr auf Roller oder Taxi um. Es ist super günstig und selbst längere Strecken lassen sich gut mit einem Taxi bewältigen, falls kein Bus fährt.

Sicherheit

In Vietnam fühlt man sich sehr wohl. Die Menschen sind nett und freundlich und helfen einem gerne weiter, soweit ihr englisch es zulässt. Nichts desto trotz ist Vietnam ein armes Land, teure Wertgegenstände wie Kameras, Kites oder das Portemonnaie sollten nicht unbeobachtet gelassen werden. Dengue-Fieber und Malaria haben in Küstennähe nur ein geringes Risiko. Vor Mücken solltet ihr euch dennoch schützen. Geanuere Informationen und aktuelle Reisewarnungen bekommt ihr beim Auswärtigen Amt.

Kosten

In Vietnam gibt es das günstigste Bier der Welt. Die Preise sind selbst in der Touristen-Hochburg Mui Ne noch sehr entspannt. Essen, Massagen, Taxi, etc. – alle Preise sind für Europäer absolut gering. Ein Essen mit drei Gängen und Getränken kosten rund 10€. An den Kitestationen und den hochwertigen Hotels sind die Preise schon ordentlich angezogen und es wird meist in USD abgerechnet.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 4€

Bier

ab 0,30€

Scooter

ab 4€

Vietnam Kitesurf Karte

Fazit

Kitesurfen in Vietnam ist wunderbar. Es ist günstig, es gibt viel Wind, Sonne satt und die Preise sind extrem günstig. Durch die vielen Kitesurftrips die man unternehmen kann, eignet sich Mui Ne als Ort perfekt um auch eine längere Zeit dort zu verbringen. Wer in Asien Kiten möchte, ist hier definitiv richtig. Man kann die ganze Zeit an einem Ort verbringen aber auch vieles entdecken, Vietnam hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Und wer gerne komplett unerforschte Gebiete entdeckt hat mit Vietnam sicherlich ein Traumziel gefunden.

Kitesurfguide – Boracay

kitesurfen-boracay

Kitesurfen Boracay

Alle Informationen für deine Kitereise nach Boracay

Boracay ist der Hotspot zum Kitesurfen auf den Philippinen. Hier muss man sich um nichts kümmern. Der Wind bläst von Dezember bis März beständig, die Beach Boys leisten jeden erdenklichen Service vom Kite-Aufbau zum Launch bis zur Landung und dann wartet auch schon eine kühle Erfrischung an der Beach-Bar auf dich. Außerdem gibt es viele Ausflugsziele und Kite-Safaris, die von Boracay aus starten. Alles entspannt, gediegen und harmonisch. Es kommt schnell ein wenig Surfer-Stimmung unter Kitern auf, wären da nicht einige Haken.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Faq

Ideal ist es von November bis April. Wobei man in den ersten und letzten Wochen der Saison auch Pech haben kann, falls der Wind später bzw. früher als erwartet dreht. Mehr infos hier.

Die Temperaturen sind immer deutlich über 20° egal ob im Wasser oder in der Luft. Daher reicht eine Boardshorts.

Auf Boracay ist der Wind oft sehr stark. Es gibt jedoch auch immer wieder Phasen, wo der Wind etwas schwächer ist. Kiter mit ca. 75kg sollten sich etwas zwischen 12-7qm einpacken.

Ja, auf Boracay kann man Kitesurfen lernen. Es gibt jede Menge Kiteschulen und ein gutes Revier. Mehr Informationen dazu in unserem Anfänger-Bereich.

Reisepass, Strom-Adapter, Mückenspray, Sonnencreme, kleinen Kite

Wind & Wetter auf Boracay

Auch wenn es den ein oder anderen Punkt Abzug in der B-Note gibt, ist der Wind absolut fantastisch. Er ist zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und bläst in der Saison nahezu jeden Tag. Dazu kommt eine guter Mix aus Sonne und Wolken und der ein oder andere Schauer zwischendurch.

Wind

Auch auf Boracay gibt es den Amihan aus NO (November bis April) und den Habagat aus SW (Mai – Oktober). Mehr Informationen über diese Windsysteme, bekommt ihr im Guide Kitesurfen auf den Philippinen. Wichtig für Boracay ist der Amihan, der euch Wind zwischen 16 – 25 knt. liefert und das sehr verlässlich. Der Wind pustet meist den ganzen Tag und selbst in der Nacht, die Stärke kann sich dabei jedoch verändern. Meist nimmt der Wind im Tagesverlauf zu und legt besonders am Abend, kurz vor Sonnenuntergang, noch eine ordentliche Schippe drauf.

Windvorhersage lesen

Alle Vorhersagedienste leisten gute Arbeit und geben euch eine gute Tendenz. Meistens wird der Wind etwas stärker als in der Vorhersage und wenn nichts angesagt ist, kann trotzdem etwas kommen, auch wenn die Chance gering ist.

Wetter

Das Wetter auf Boracay ist in der Amihan Windsaison meist sehr schön. Ein paar Wolken sind meist am Himmel und selten gibt es einen Schauer. Dabei Temperaturen zwischen 25C° und 32°C. Jedoch kann es immer mal einen Taifun geben.

Kitespots auf Boracay

Boracay ist kein unentdeckter Fleck Erde, sondern ein Platz der von Touristen überströmt  wird. Auch der Kite-Beach ist voll. Besonders zwischen Weihnachten und Silvester. Es ist nicht zu voll aber einige dürfte es nerven. Besonders wer nicht gerne weit raus fährt kann Probleme mit dem Platz bekommen. Bulabog Beach ist dabei das Epizentrum für Kitesurfer. Hier hält sich von Dezember bis März alles auf, was aufs Wasser will. In der Nebensaison von Mai bis Oktober verlagert sich das Kiteszene an den traumhaften 3km langen weißen Sandstrand „White Beach“, lediglich 500m von Bulabog entfernt. Hier turnt man zwischen Touristen und Kitern rum, was die Stimmung ein wenig versaut. Außerdem gibt einige Alternativen um Boracay herum, die für Abwechslung und viel Platz sorgen.

Bulabog Beach

Wind: Amihan

Der Hauptstrand für Kitesurfer an der Ostküste von Boracay. Die stehtiefe Lagune wird von einem Riff abgedeckt. Innerhalb des Riffs ist der Wasserstand bei Ebbe noch ausreichend hoch um zu üben. Bei Hochwasser sind nur noch die ersten Meter stehtief. Der Untergrund ist dabei eine Mischung aus Sand, Steinen, Algen, Baumresten und Kokosnüssen. Für Anfänger empfiehlt es sich Schuhe zu tragen. Bei auflaufendem Wasser wird der Strand schnell sehr klein, was starten und landen etwas erschwert. Die Wasserqualität ist eine Katastrophe, da neben viel Müll und einigen Baumresten auch das Abwasser von Boracay ins Meer gelangt. Bei Ebbe ist der Stand dann mit all diesem Zeug übersät. Es ist erträglich aber alles andere als schön. Weiter hinten am Riff ist das Wasser sehr klar und türkis. Die kleinen Wellen, die über dem Riff brechen und das atemberaubende Panorama entschädigen dann einiges. Besonders für Wave-Einsteiger ist es hier toll ein wenig in den Wellen zu toben – Hochwasser vorausgesetzt. Da der Wind meist On- bis Sideonshore kommt, wird der Spaß etwas trübt.

White Beach

Wind: Habagat

Der große Bruder auf der gegenüberliegenden Seite, nur 500m von Bulabog entfernt. Er ist größer, schöner aber auch besser besucht als Bulabog. Während man in Bulabog nur Kitesurfer antrifft, sind es am White Beach fast nur Touristen. Die Stimmung ist hier einfach anders. Nur in der Saison von Mai bis Oktober kann hier gekitet werden und der Wind ist deutlich unbeständiger, so dass viele Kite-Center im Sommerurlaub sind. Der White Beach wird daher kaum noch zum Kitesurfen genutzt.

Ilig-Iligan Beach

Wind: Amihan

Im Nordosten befindet sich der Ilig-Iligan Beach, etwa drei km nördlich von Bulabog, direkt hinter dem Golfplatz, weshalb der Spot auch oft “Golf Course” genannt wird. Die Bedingungen sind sehr ähnlich zu Bulabog, nur ist deutlich weniger los. Ein super Ort um den Massen zu entgehen oder einfach mal etwas anderes zu sehen.

Puka Beach

Wind: Amihan

Der Puka Beach funktioniert bei ordentlichem Nordeinschlag. Das Wasser wird direkt tief und es gibt weiter draußen eine ordentliche Welle, die jedoch relativ ungestüm bricht. Für Anfänger nicht gerade einladend, für Fortgeschrittene aber durchaus interessant. Es gibt eine mittlere Strömung nach Südwest, die nicht unterschätzt werden sollte. Puka Beach ist zudem ein extrem schöner Strand, der einen Besuch verdient.

Union Beach / Panay

Wind: Amihan

Union Beach ist eine super Alternative für Aufsteiger oder Kiter, die es gerne sehr ruhig haben. Der Spot liegt direkt am Flughafen Caticlan und verfügt über drei sehr kleine und sehr einfache Resorts. Die Bedingungen sind wie in Bulabog, nur dass der Wasserstand bei Ebbe meist zu niedrig zum Kitesurfen ist und es deutlich mehr Steine gibt. Dafür sind hier selbst in der Hochsaison max. 10 Kites auf dem Wasser und der Spot ist verdammt groß. Man muss sich auf das wesentliche beschränken. Andere Infrastruktur neben den drei Resorts gibt es nicht und auch die Resorts haben nur das nötigste. Für ein paar Tage bei gutem Wind & Wetter ist es hier aber super. 

San Jose / Carabao

 

Wind: Amihan

Nur 5km nördlich von Boracay liegt ein perfekter Zufluchtsort für Kiter, denen es auf Boracay zu voll, zu laut und zu dreckig ist. In San Jose auf Carabao Island findet ihr einen fast leeren Spot mit einfachen Bedingungen. Es gibt kein Saumriff, daher laufen die Wellen langsam und bereiten euch so eine große Spielwiese. Das Wasser ist sehr klar, der Strand ist sehr hell und breit genug zum starten. Auf dem Grund einzelne Steine und Korallen, sonst nur Sand. Der Wind beim Amihan kommt Sideonshore und hat die gleiche Stärke wie in Boracay. Boote fahren vom täglich am Morgen von Boracay Station 2 und die Überfahrt ist einfach und unkompliziert. 

Kite-Safaris & Downwinder

Boracay ist ein toller Ort, um eine Kite-Safari zu starten oder einen Downwinder zu machen. Für jedes Budget und jede Abenteuerlust ist etwas dabei. Wir empfehlend wärmstens den Trip nach Seco Island.

Seco Island Trip

Ein Seco Island Trip ist ein absolutes Muss, wenn ihr in der Nähe von Boracay seid. Seco Island ist eine kleine Insel im Sulu Sea, ca. 50km von der Hauptinsel Panay entfernt. Der Wind ist noch stärker als auf Boracay und sehr beständig. Da die Insel extrem klein ist, könnt ihr komplett drum herum fahren. Die Insel ist von einem Riff umgeben, an dem gute Wellen laufen. Dezember bis April sind die besten Monate um nach Seco zu fahren. Der so genannte „Robinson Cruise“ Trip findet recht regelmäßig statt und kann bei fast allen Kiteschulen in Boracay und Umgebung gebucht werden.

Er kostet um 200€ und beinhaltet den Transfer zur Insel, Verpflegung auf der Insel mit Essen & Trinken, dazu ein Rescue Boot und jede Menge Wind. Übernachtet wird direkt auf der Insel in kleinen Zelten, genau wie Robinson. Länge: 3 Tage

Die Luxusvariante ist eine Tour mit einem Katamaran die je nach Wind und Wetter von Boracay nach Libagao & Nagubat, Manomoc, Cuyo oder Seco führt. Meistens ist es eine Kombination aus verschiedenen Inseln, abhängig von der Länge der Tour. Der Katamaran beinhaltet allen auf den Philippinen erdenklichen Komfort. Ihr bekommt drei Mahlzeiten, Getränke und müsst lediglich selbst kiten.

Katamaran Tour

Tablas Downwinder

Von Tablas nach Boracay. Mit dem Boot geht es in 1,5 Std. von Boracay zwei Inseln weiter nördlich, nach Tablas. Auf der Insel habt ihr dann erstmal etwas Zeit zur Erkundung der abgelegenen Insel. Später gibt es ein BBQ am Strand und frisch gestärkt geht es dann aufs Wasser. Das Boot kümmert sich um Pumpen, Rücksäcke etc. und bringt alles heil zurück nach Boracay, während du 35km Spaß vor dir hast. Der Downwinder dauert grob 1,5 – 2 Std. je nachdem wie schnell du deine Höhe verlieren kannst. Immer mit dabei ist das Rescue-Boot, so dass du dir keine Sorgen machen musst falls etwas passiert und dein Kite nicht mehr aus dem Wasser will oder du kaputt bist.

Kiten Lernen auf Boracay

Wer als Anfänger nach Boracay geht, geht zum Bulabog Beach. Hier hat man zum einen eine große Auswahl an Kiteschulen und zum anderen viele Gleichgesinnte. Wenn der Wasserstand niedrig ist, gibt es einen schönen Stehbereich, in dem man super üben und lernen kann. Der Untergrund kann dabei etwas steinig sein, daher sollte man Schuhe tragen. Durch die schlechte Wasserqualität steht man eher in einer Brühe als in klarem Wasser und kann sich schon das ein oder andere einfangen. Zudem ist der Spot relativ voll, so dass man als Anfänger etwas überfordert sein könnte. 

Kiteschulen vor Ort

  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • Kite-Safaris, Surcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Surfcamp, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Ozone, Tona Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, RUS
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Surfcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • F-one Material
  •  IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR, RUS
  • SUP, Surfcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Core Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR, RUS, ES
  • SUP, Windsurfing, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, RUS
  • Yoga, Windsurfing, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Gaastra Material
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Unterkünfte für Kitesurfer

Boracay bietet euch Unterkünfte jeglicher Art. Wichtig ist vor allem, dass die Unterkunft am Bulabog Beach liegt. Die von uns empfohlenen Unterkünfte sind direkt am Strand oder in unmittelbarer Nähe.

Hangin Kite Resort
Coole Unterkunft inkl. Kiteschule, Storage und Restaurant, ca. 30€ / Nacht
7Stones Boracay
Luxus Hotel direkt am Strand mit viel Komfort, ca. 100€ / Nacht
Freestyle Academy
Kiteschule mit Unterkünften direkt am Strand, ca. 30€ / Nacht
Lazy Dog
Sehr entspanntes B&B mit viel Schatten, ca. 20€ / Nacht
Levantin Boracay
Direkt am Strand mit einem der besten Restaurants am Bulabog, ca. 30€ / Nacht
Palassa Private Residence
Luxus Unterkunft direkt am Strand, sehr modern, ca. 70€ / Nacht
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Alternativen für windlose tage

Der Massentourismus bringt eins mit sich: Ihr könnt auf Boracay unglaublich viel machen, wenn kein Wind ist. Kommt zwar selten vor aber da es ab 17 Uhr dunkel wird, kann man auch den ein oder anderen Abend noch einiges planen. Außerdem gibt es viele Argumente für nicht kitende Mitreisende.

Die vielen Korallenriffe laden ein, die Unterwasserwelt von Boracay zu entdecken egal ob mit der Flasche oder dem Schnorchel. Es gibt viele bunte Fische und im Norden sogar Haie zu bestaunen.

SUP, Wakeboarden am Boot, Parasailing oder Bananaboot fahren ist alles kein Problem. Es gibt Unmengen an Anbietern und sobald ihr den White Beach betretet werdet ihr schon Flyer in die Hand bekommen und zu einem der Stände gezerrt werden.

Boracay verfügt über einen 18-Loch Golfplatz der hoch frequentiert ist. Wer gerne mal ein paar Bälle schlägt, sollte hier vorbei schauen. Sobald ihr Kites am Ilig-Iligan Beach seht, könnt ihr die Schläger wegwerfen und eure Kites aufpumpen.

Am Ariel’s Point gibt es die Möglichkeit von Klippen zu springen. Natürlich touristengerecht von unterschiedlichen Plattformen unterschiedlicher Höhe. Die höchste Plattform ragt 15m über der Wasseroberfläche. Wer sich das traut, schafft auch einen Kiteloop in der Höhe.

Eine Wanderung auf den Mount Luho. Hört sich erstmal spannend an, die Wanderung ist aber eher ein Spaziergang auf eine 100m hohe 360° Aussichtsplattform, die jedoch einen tollen Blick auf Boracay und seine Nachbarinseln liefert.

Klar, Boracay ist die Partyinsel auf den Philippinen. Während am White Beach die Chinesen, Koreaner und Japaner inflationär zunehmen gibt es hier ein Angebot was auf sie abgestimmt ist. Doch es gibt auch einige Clubs in denen man sich als Europäer heimisch fühlt. Am Bulabog gibt es in der Hauptsaison eigentlich auch jeden Abend ein Event bei einer der Kiteschulen. Mal ein Kickerturnier im Hangin oder eine Afterkiteparty mit tanzbaren Klängen bei den Mangoriders. Fragt einfach bei den Kitestationen nach.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf Boracay.

Reisezeit

Die beste Reisezeit für eine Kitesurfreise nach Boracay ist Dezember bis März. Hier ist der Amihan am beständigsten und auch das Wetter ist warm und sonnig. Im November und April könnt ihr Pech haben, dass der Amihan noch nicht da bzw. schon weg ist. Die Nebensaison ist nicht wirklich zum Kitesurfen geeignet.

Anreise

Die Anreise aus Deutschland gestaltet sich nicht gerade einfach. Die beste Methode ist einen Flug nach Kalibo (KLO) über Singapur mit nur einem Stop und ca. 20 Std. Flugzeit. Von Kalibo aus muss ein Bus nach Caticlan genommen werden, hier werdet ihr dann per Schiff nach Boracay gebracht. Diese Flüge gibt jedoch nur recht selten, daher bietet sich als Alternative eine Verbindung über Manila an. Hier fliegen neben Singapur Airlines auch KLM, Air China, Gulf Air oder Saudia. Die Flugzeit beträgt dabei zwischen 15-25 Std. Von Manila fliegt ca. alle 60 min. ein Flieger nach Caticlan (MPH) und von hier ist es ein Katzensprung zur Fähre nach Boracay. Kitegepäck ist kein Problem, selbst die kleinen Tricycles auf der Insel nehmen die Sachen mit, bei den Airlines sollte es nur rechtzeitig angemeldet werden. Die Anreise hört sich deutlich schwieriger an als sie tatsächlich ist. Die Filipinos kümmern sich um alles und wissen genau wohin ihr wollt. Englisch versteht fast jeder und alle sind hilfsbereit und nett.

Transport

Eigentlich kann man auf und um Boracay alle Strecken mit dem Tricycle zurücklegen. Das Kitegepäck kommt aufs Dach und fertig. Ganz einfach, unkompliziert und dazu noch extrem günstig. Die Strecke vom Hafen zum Bulabog Beach kostet umgerechnet 3-4€. Von Boracay aus kann man sehr gut weitere Orte entdecken. Mit dem Boot oder einem kleinen Flugzeug geht das am besten.

 

Sicherheit

An den Kitestränden passiert kaum etwas. Das Equipment kann man seelenruhig am Strand liegen lassen, wenn man bei einer Station wohnt oder die Beach Boys ein Auge darauf haben. Man hat das Gefühl, die Filipinos wissen, wie wichtig Kitesurfer als Touristen sind und sind daher nett und freundlich. Durch die Masse an Touristen auf Boracay lässt diese Stimmung jedoch allmählich nach und ein paar schwarze Schafe gibt es natürlich immer.

Kosten

Flüge lassen sich oft für unter 500€ ergattern. Boracay ist im Verhältnis zum Rest der Philippinen sehr teuer. Generell sind die Preise am Bulabog Beach jedoch noch übersichtlich. Ein Abendessen mit einem Getränk kostet umgerechnet etwa 5€. Getränke sind generell sehr günstig und alle Dienstleistungen ebenfalls. Wer auf die andere Seite geht zahlt locker das dreifache, am White Beach sind die Preise extrem hoch. Eine Reise nach Boracay ist durchaus erschwinglich, lediglich Zeit benötigt man.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 7€

Bier

ab 0,80€

Tricycle

ab 3€

Boracay Kitesurf Karte

Fazit

Boracay ist durch seinen zuverlässigen Wind eine gute Adresse in Asien. Eine Traumdestination ist es jedoch aufgrund der hohen Besucherzahlen und des dreckigen Wassers definitiv nicht. Wir würden empfehlen, Boracay nur einen kurzen Besuch abzustatten um von dort aus andere Inseln zu erkunden oder einen Kitetrip zu buchen. Wer schon einmal dort ist, sollte sich einige der vielen kleinen Inseln ansehen, die wirklich paradiesisch und traumhaft sind.

Kitesurfguide – Philippinen

Kitesurfen-Philippinen

Kitesurfen Philippinen

Alle Informationen für deine Kitereise auf die Philippinen

Die Philippinen sind ein absoluter Traum für Kitesurfer. Tausende kleine Inseln warten darauf entdeckt zu werden und es gibt Kitestationen an den entlegensten Orten. Die Preise sind unglaublich niedrig und die Menschen außerordentlich freundlich. Der beständige Passatwind sorgt für ordentlich Druck im Kite, begleitet von Badewannentemperaturen und strahlendem Sonnenschein. Kitesurfen auf den Philippinen ist ein wundervolles Abenteuer. In diesem Guide erfährst du grundlegende Informationen zum Kitesurfen auf den Philippinen.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 70%+

Die beste Reisezeit

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Ideal ist es von November bis April. Wobei man in den ersten und letzten Wochen der Saison auch Pech haben kann, falls der Wind später bzw. früher als erwartet dreht. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Die Temperaturen sind immer deutlich über 20° egal ob im Wasser oder in der Luft. Daher reicht eine Boardshorts.

Auf den Philippinen gibt es sehr unterschiedliche Bedingungen, daher ist eine generelle Aussage darüber schwierig. Lest euch über den Wind ein, danach wisst ihr was Sache ist.

Ja, auf den Philippinen kann man extrem gut Kitesurfen lernen. Es gibt reichlich Auswahl und an vielen Orten traumhafte Bedingungen. Mehr Informationen dazu in unserem Anfänger-Bereich.

Strom-Adapter, Mückenspray, Sonnencreme, kleinen Kite, Bargeld (PHP)

Die Kiteregionen auf den Philippinen

Es gibt unfassbar viele Orte auf den Philippinen zum Kitesurfen. Generell könnt ihr dort Kiten, wo es euch gefällt, was dieses Land super für Entdecker und Abenteurer macht. Besonders wer mit dem Boot unterwegs ist wird verblüfft von der Schönheit und den Möglichkeiten sein. Die Philippinen haben jedoch auch einige Regionen, die sich unter Kitesurfern etabliert haben. Diesen widmen wir jeweils einen eigenen Guide.

Wind & Wetter auf den Philippinen

Der Wind ist das A und O für jede Kitereise. Die Philippinen liegen in der Passatzone, so wird das Klima maßgeblich vom Passatwind beeinflusst. Auf den Philippinen gibt es zwei vorherrschende Windsysteme. Den Nordost-Monsun (Amihan) mit der Saison von November bis April und den Südwest-Monsun (Habagat) mit der Saison von Mai bis Oktober. Die Zeiten variieren von Jahr zu Jahr und Region zu Region, daher kann man am Anfang und Ende der Saison schon mal Pech haben und der Wind dreht früher oder später als erwartet und ihr wartet in der Übergangszeit, von ein paar Tagen bis zu Wochen, auf den Wind.

Wind

Amihan 

Der Amihan ist grundsätzlich der bessere Wind zum Kitesurfen. Er ist stärker, konstanter und zuverlässiger. Der Amihan trifft zuerst auf die Ostküste der Philippinen, wo es zu dieser Zeit sehr windig aber auch sehr regnerisch ist, da der Passat bei seinem langen Weg über das Ostchinesische Meer und den Philippinensee jede Menge verdunstetes Wasser mit sich führt. Besser geeignet für Wind und Sonne sind daher der Westen und Norden der Philippinen. 

In diesem Gebiet gibt es zwei Bereiche, in denen der Amihan typischerweise besonders kräftig und beständig weht. Die Nordküste von Luzon und der zentrale Teil zwischen Panay und Palawan. Beide Bereiche profitieren von einem Beschleunigungseffekt durch eine Art Korridor. Der Amihan hat eine typische Entwicklung. Er startet extrem stark aus nördlichen Richtungen und erreicht besonders im Norden extreme Geschwindigkeiten und fetten Swell. Im Verlauf dreht der Wind mehr und mehr auf Ost, wo er etwas friedlicher wird. Am Ende der Entwicklung sind es dann vor allem Boracay und Nord Palawan, die guten Wind zum Kitesurfen bekommen. Anschließend dreht der Wind wieder auf Nord und es geht von vorne los. Die Zyklen können dabei variieren und sind immer unterschiedlich. Typisch ist aber der beschriebene Verlauf.

Habagat

Der Habagat ist unberechenbar und alles andere als beständig. Zudem ist Habagat Taifun Saison und bei einem Taifun wollt ihr sicher nicht auf den Philippinen sein, daher ist die Habagat Saison zu meiden.

Wetter

Von Dezember bis April erwarten euch Temperaturen um 30°C, wobei jeder Monat etwas wärmer wird. Der April ist mit 34°C Tagetemperatur der wärmste Monat. So sieht es auch mit den Sonnenstunden aus. Während es im Dezember noch 5 Std. sind, steigen die Sonnenstunden auf 9 Std. pro Tag im April. Regen gibt es kaum, die Chance das ihr mal kurz nass werdet, ist im Dezember und April am höchsten. Die Wassertemperatur liegt die ganze Saison über zwischen 25°C und 28°C.

Kitespots auf den Philippinen

Die Kitespots auf den Philippinen sind quasi unbegrenzt. Es kann überall gekitet werden. Besonders zu empfehlen natürlich für Reisende mit dem Boot, die überall für eine Session ankern können. Viele Spots sind sehr ruhig man trifft lediglich ein paar andere Kiter. Die Bedingungen im Norden sind extrem hart. Große Wellen, extremer Wind und kaum Intrastruktur. Der Norden (King Fisher) ist also den Könnern vorbehalten. Er Entschädigt aber durch wundervolle und unberührte Natur. Im zentralen Teil zwischen Boracay und Cebu findet man eine gute Mischung aus Flachwasser und Wellen, die den Großteil aller Kitesurfer zufrieden stellen sollten. Genauere Spotbeschreibungen findet ihr in den Guides der einzelnen Regionen.

Kiten Lernen auf den Philippinen

Die Philippinen eignen sich hervorragend um Kitesurfen zu lernen. Es gibt unfassbar viele Flachwasserspots mit schönem Stehrevier, schwieriger wird es manchmal eine Kiteschule zu finden, denn besonders die unentdeckten Spots haben hier häufig keine Auswahl. Um Kitesurfen auf den Philippinen zu lernen haltet ihr euch im Idealfall in der Nähe von Boracay oder Cebu auf. Hier gibt es viele Spots mit Kiteschulen, die euch aufs Brett bringen. Dazu gibt es viel Platz, guten Wind und eine traumhafte Natur.

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Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte auf den Philippinen sind sehr günstig. In den toursitischeren Gebieten bekommt ihr von Luxus bis Einfach alles was iht möchtet. In den entlegenen Ecken sollte man sich auf sehr einfache Unterkünfte einstellen, die dafür aber auch gerne mal weniger als 10€ die Nacht kosten.

Unterkünfte
im Norden, ab 10€/Nacht
Unterkünfte
im Zentrum, ab 10€/Nacht
Unterkünfte
im Süden, ab 10€/Nacht

Alternativen für windlose tage

Auf den Philippinen gibt es von rundum Bespaßung in den Touristen-Hochburgen bis hin zur absoluten Abgeschiedenheit ohne große Alternativen auf abgelegenen Inseln alles. Einen wundervollen Strand habt ihr jedoch immer und könnt dort tauchen, schwimmen, schnorcheln oder einfach auf der Hängematte am Strand liegen und ein gutes Buch genießen. In den Guides der einzelnen Regionen gibt es genauere Infos & Tipps zu den Alternativen vor Ort.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf den Philippinen.

Reisezeit

Ideal ist es auf den Philippinen bei Amihan also von November bis April. Hier ist das Wetter freundlich und der Wind beständig.

Anreise

Die großen Flughäfen auf den Philippinen sind Manila, Cebu, Kalibo und Porto Princesa. Aus Deutschland werden diese häufig angeflogen. Mit einer Reisezeit von 15 Std. oder mehr solltet ihr rechnen.

Visum

Ein deutscher Reisepass berechtigt zur Einreise mit einem gebührenfreien Visum (Visa on Arrival) für 30 Tage. Eine Verlängerung bis 59 Tage ist beim Bureau of Immigration, Intramuros, Manila oder in einem der vielen Regionalbüros möglich. Die Gebühr betragen insgesamt ca. 3.050,- PHP.

Transport

Der Transport auf den Philippinen ist sehr unkompliziert. Es gibt Busse und Tricycles, die immer Platz für dich und deine Kiteausrüstung haben. Die Kosten sind damit extrem niedrig, selbst eine Privat-Fahrt mit dem Bus für 2-3 Std. kostet kaum mehr als 10€. Daher ist man auf den Philippinen sehr mobil. Um die Inseln zu erkunden bieten sich die Fähren an. Sie sehen zwar nicht mehr so richtig frisch aus, bringen euch aber für wenige Euro im Schneckentempo auf unterschiedlichste Inseln. Weniger Zeit hat kann mit Air Juan günstige Inlandsflüge buchen.

Sicherheit

Vulkane, Entführungen und der Kampf gegen Drogen sind Risiken denen man sich bewusst sein sollte. Dies betrifft jedoch nur Teilregionen und keinesfalls die gesamten Philippinen. Wichtig für Kitesurfer ist die aktuelle Warnung für Süd-Palawan (südlich von Puerto Princesa) in allen anderen Regionen über die wir Schreiben liegen aktuell keine Warnungen vor. Für aktuelle Informationen checkt aber immer vor der Abreise und Buchung diese Seite des Auswärtigen Amt. Außerdem kann es passieren das auch während der Amihan Saison Taifune mit extremen Windgeschwindigkeiten über die Philippinen ziehen. 

Kosten

Ein großer Vorteil auf den Philippinen sind die extrem niedrigen Kosten vor Ort. Das Essen ist zwar nicht toll aber günstig. Ebenso der Lebensunterhalt und Transport.

Flug

ab 349€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 4€

Bier

ab 0,80€

Tricycle

ab 5€

Philippinen Kitesurf Karte

Fazit

Die Philippinen sind ein wundervoller Ort um viel zu entdecken und unberührte Natur zu erleben. Das Reisen ist einfach und unkompliziert nur Geduld muss man haben. Dafür wird man mit leeren Spots, jeder Menge Wind und unfassbaren Panoramen belohnt. Die Philippinen sind ein absolutes Muss für jeden Entdecker.

Kitesurfguide – Sardinien

kitesurfen-sardinien

Kitesurfen Sardinien

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sardinien

Kitesurfen auf Sardinien ist ein keines Abenteuer, denn die Insel ist groß und einen Fleck mit Wind gibt es immer. Mobilität ist hier das A und O. Egal ob mit Camper oder Mietwagen, hauptsache es passt alles rein. Auf Sardinien gibt es binnen weniger Stunden Autofahrt extrem unterschiedliche Spots mit großen Wellen, kleinen Lagunen, feinen Sandstränden oder beeindruckenden Panoramen. Hier ist für jeden Fahrstil etwas dabei und genau das macht die Insel so aufregend. Ausführliche Informationen für deine Kitereise nach Sardinien findest du in diesem Guide. Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es in den FAQ.

Saison: Mar - Jun & Sep - Nov / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

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