Kitesurfguide – Lanzarote

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Kitesurfen Lanzarote

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Lanzarote

Kitesurfen Lanzarote – Die Bedingungen zum Kitesurfen auf Lanzarote sind sehr gut. Hier lässt sich eine kurze Anreise aus Deutschland mit extremer Windsicherheit und günstigen Preisen verbinden. Dies ist auch ein Grund, weshalb die Zahl der Kiter auf Lanzarote ständig steigt. Die Auswahl der Spots ist gut, jedoch beschränken sich die Kitesurf-Aktivitäten hauptsächlich auf den Spot Famara. Die nordöstlichste Insel der Kanaren hat zudem Vulkane, Berge und ist seit 1993 ein Biosphärenreservat. Hier kommen auch nicht-Kiter auf ihre Kosten.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Tendenziell kann man Teneriffa das ganze Jahr über bereisen. Wind und Wetter spielen jedoch von April bis September ideal zusammen. Fliegt man nicht im Juni, Juli oder August, kann man den größten Massen an Touristen entgehen. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Nov – April: Lang 3/2+

Mai – Okt: Overknee, Shorty

Alles was du hast. Im Sommer kannst du Schirme über 14qm (bei ca. 75kg) aber ruhig zuhause lassen.

Ja, kann man. Die Bedingungen sind nicht zu 100% optimal aber es ist trotzdem ein vernünftiges Revier. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Lanzarote.

Definitiv die Insel „Isla Garciosa“ im Nordwesten, vorausgesetzt du bist ein bisschen Abenteuerlustig. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots.

Wind & Wetter auf Lanzarote

Angenehme Temperaturen, kaum Niederschläge und jede Menge Sonne in Verbindung mit einem ständigen Nordost Passat machen Lanzarote zu einem idealen Ort für eine Kitereise.

Wind

Wie überall auf den Kanaren pustet der Nordost Passat von April bis Oktober mit fast schon unverschämter Konstanz über die Insel. In den restlichen Monaten ist der Wind nicht ganz so beständig aber die Wahrscheinlichkeit von >= 4 bft. liegt immer noch bei 50-60%, was Lanzarote zu einem Ganzjahresziel macht. Der Leitplankeneffekt der Kanaren beginnt erst auf Lanzarote, daher ist der Wind nicht so stark wie z.B. beim Kitesurfen auf Teneriffa oder beim Kitesurfen auf Fuertventura. Im Osten der Insel merkt man den Effekt am stärksten, daher ist der Wind hier meist deutlich stärker als im Süden der Insel.

Windvorhersage lesen

Die Vorhersage ist bei allen Vorhersagediensten recht zuverlässig. Meist nimmt der Wind mit steigender Temperatur gegen Nachmittag zu. Wenn Wolken am Himmel sind, kann dieser Effekt ausbleiben oder etwas später einsetzen. Besonders stark in dieser Effekt im Frühling und Sommer.

Wellen

Lanzarote hat einen guten Grundswell aus dem Atlantik, der an vielen Orten als Reefbreak oder Beachbreak an die Strände läuft. Daher findet ihr gute Wellenspots auf der Insel und auch Welleneinsteigerspots wie Famara.

Wetter

Das Klima auf Lanzarote ist sehr mild. Die Temperaturen liegen im Winter um 20° und im Sommer um 27°. Die Wassertemperatur fällt nie unter 17° und erreicht maximale Werte um 22°. Die Niederschläge beschränken sich ausschließlich auf den Zeitraum von September bis April und sind auch hier sehr selten. Dazu kommen durchschnittlich 7,7 Sonnenstunden. Am Wetter auf Lanzarote gibt es definitiv nichts auszusetzen. Von Dezember bis Mai kann man über einen langen Neo nachdenken, im restlichen Jahr reicht ein Shorty.

Kitespots auf Lanzarote

Neben den klassischen Wellenspots hat Lanzarote auch Lagunen und flaches Wasser zu bieten. Allerdings ist es immer etwas schwierig, da die Lagunen austrocknen können und meist nur nach der „Regenzeit“ im Winter befahrbar sind. Wenn ihr nach Lanzarote reist ist Famara der beste Spot und der Ort wo fast alles abläuft. Es gibt noch einige andere Spots die man ausprobieren kann, sich aber eher als Ausweichmöglichkeit eignen oder für Kiter, die gerne etwas entdecken möchten und mehr sehen wollen als Famara.

Famara

Ein riesiger, langer Sandstrand ohne Muscheln, ohne Steine, nur Sand. Dazu ein flach laufender Strand, der euch vor einem Shorebreak schützt. Die Wellen sind daher sehr moderat und super für Welleneinsteiger. Im Herbst und Winter werden die Wellen mit etwas Wind rund 3m hoch und sind daher eher für erfahrene Kiter zu empfehlen. Zudem habt ihr ein schönes Panorama.

La Garita

Der Spot liegt an der Ostküste südlich von Arrieta in einer leicht geschützten Bucht. Der Wind kommt bei Nordost Sideshore von links. Im südlichen Teil wird die Bucht abgedeckt, somit habt ihr flaches Wasser und es kann etwas choppy werden. Weiter im Norden der Bucht werden die Wellen größer und brechen auf den vorgelagerten Sandbänken, wodurch es kaum Shorebreak gibt. La Garita ist vor allem ein Ausweichspot für Starkwindtage, da der Wind hier noch nicht so stark vom Leitplankeneffekt profitiert. An richtig windigen Tagen ist es daher hier perfekt. Durch die Abdeckung kann es ganz im Norden der Buch aber böig werden.

Los Pocillos

Auch hier erwartet euch ein breiter Sandstrand mit viel Platz. Der Strand wird von Hotels und Badegästen genutzt, weshalb der Spot im Sommer meist zu voll ist um Kitesurfen zu gehen. In der Nebensaison habt ihr dann jedoch einen flach laufenden Strand ohne große Wellen, der sich ebenfalls für Starkwindtage eignet. Bei Ost-Nordost ist es ideal, fehlt der Osteinschlag ist der Wind hier offshore und böig.

Matagorda

Ein Stück nördlich von Los Pocillos und daher sehr ähnliche Bedingungen. Man kann jedoch auch im Sommer Glück haben und einen leeren Strand vorfinden, da sich hier weniger Touristen tummeln. Bei Ost-Nordost kann hier gegen Mittag Thermik entstehen und auch Wind sein, wenn es an den anderen Spots nicht ausreicht.

Playa Honda

Noch weiter nördlich von Matagorda liegt der Playa Honda. Auch hier sollte Ost-Nordost Wind sein, damit der Spot gut funktioniert und nicht ablandig ist. Der Strand ist groß und es gibt genug Platz zum Aufbauen. Die Bedingungen sind ähnlich wie in Matagorda und Los Pocillos. Eine Welle gibt es nur wenn der Passat für mehrere Tage auf Ost-Nordost dreht und richtig Druck macht. Dann ist der Spot ausgezeichnet für Wave-Fans geeignet. Der Strand liegt direkt am Flughafen, daher ist er immer leer und es gibt keine Badegäste, Bars oder Restaurants, dafür viel Platz am Strand und auf dem Wasser. Man sollte jedoch immer die Landebahn im Blick haben und die Einflugschneise der Flugzeuge im Auge behalten.

Los Charcos

Der Spot profitiert vom Leitplankeneffekt und hat daher die stärksten und beständigsten Winde. Hier sollten nur erfahrene Kiter ins Wasser gehen. Die Bucht ist von zwei Molen umgeben die an ihren Enden ca. 140m voneinander entfernt sind, mehr Platz leibt euch nicht um aufs Meer hinaus zu kommen. Innerhalb der Mole bildet sich dann eine Art See, der bei Niedrigwasser was komplett ohne Wasser ist. Dann seht ihr auch das Riff zwischen den Molen, welches nur 2 Std. vor und 2 Std. nach Hochwasser überfahren werden kann um auf Meer zu kommen. Hier schieben sich richtig schöne, langsame Wellen auf. Gepaart mit dem Sideshore Wind gibt es hier wohl die schönsten Wellenbedingungen für erfahrene Wavekiter. Durch den Platzmangel innerhalb der Molen und beim herausfahren ist der Spot aber nur zu empfehlen wenn wenig los ist, ansonsten müsst ihr nur die ganze Zeit aufpassen und die besten Wellen sind eh für die Locals reserviert.

La Santa

Auf der Westseite befindet sich eine schmale Lagune mit spiegelglattem Wasser. Als Spot kann man diese vielleicht nicht beschreiben da max. 3 Kiter dort Platz haben. Dennoch ist es ein toller Spot um ein bisschen zu heizen, Tricks zu üben und ein paar coole Fotos zu machen.

Isla Garciosa

Die „kleine Schwester“ von Lanzarote im Norden bietet sich für einen Ausflug an. Von Órzola kann man mit der Fähre auf die Insel fahren und sich während der Fahrt auf leere und entspannte Spots freuen. Es ist aber vor allem so leer, weil es schwer ist die Spots zu erreichen, da die Infrastruktur der Insel nicht auf Touristen ausgelegt ist. Fahrt nicht alleine los, denn ihr werdet nicht viele Kitesurfer dort treffen.

Caleta de Sebo

Caleta de Sebo ist der bekannteste Spot der Insel. Hier hat sich auch eine Kiteschule niedergelassen. Es gibt gute Wellen auf der Meerseite. Der Strand verläuft Flach und hat daher keinen nennenswerten Shorebreak. Um die Zeit der Springtide entsteht hier eine große Lagune mit super glattem Wasser.

Lagune

Die Lagune von La Garciosa befindet sich im Südosten der Insel und ist ein großer Flachwasserspielplatz mit ca. 30cm flachem Wasser. Bei hohem Wasserstand kann man direkt raus auf‘s Meer kiten. Die Lagune kann austrocknen, das Risiko hierfür ist vor allem im Spätsommer zwischen August und September vorhanden.  

las Conchas

Dieser Strand liegt im Nordwesten der Insel und ist wirklich schön. Absolut unberührt wartet der goldene Sand auf seine Besucher, die aber kaum vorhanden sind. Das Panorama an diesem Strand ist eindrucksvoll und flößt einem den nötigen Respekt ein, denn der Spot hat hohe Wellen, viel Strömung und böigen Wind. Nichts für Anfänger.

Playa Lambara

Ein weiterer Spot mit großen Wellen nicht weit entfernt aber deutlich machbarer als Las Conchas. Hier gibt es konstanterer Wind und die Wellen sind nicht so hoch. Was dem Spot fehlt ist das tolle Panorama von Las Conchas.

Kiten Lernen auf Lanzarote

Auf Lanzarote lässt sich durchaus Kitesurfen lernen. Die meisten Schulen schulen in Famara, wo viel Platz ist, jedoch nur eingeschränkt im Wasser gestanden werden kann. Daher ist der Ort vielleicht nicht ganz perfekt, aber durchaus machbar. Der Lernerfolg wird sich einstellen, es kann allerdings vielleicht einen Tag länger dauern. Dafür lernt man auch vernünftig zu draggen und hat danach keine Angst mehr vor tiefem Wasser. Wir haben euch eine Übersicht der Kiteschulen erstellt. Die genaue Position findet ihr auf unsere Karte am Ende des Guides. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Naish Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Unterkünfte
  • North Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Blade Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Ozone Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Naish Material
  • Kitekurse (EN, ES)
  • IKO lizensiert
  • Material Verleih
  • Kitecamps, Yoga, Surfen, etc.
  • Unterkünfte
  • Cabrinha Material

Die besten Anfängerspots

Diese Frage ist relativ schwer zu beantworten. Ideal sind sicherlich die Lagunen in La Garciosa (Caleta de Sebo und die Lagune im Südosten). Auf der Hauptinsel ist Famara der beste Spot.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Die meisten Kitesurfer suchen sich ein Apartment/Hotel in der Nähe von Famara, da hier der beste Spot mit der besten Infrastruktur ist. Hier bekommt ihr Material, Storage und alles was ihr braucht. Außerdem hat der Ort ein sehr coolen Vibe, da hier auch viele Wellenreiter unterwegs sind. Es gibt Orte wie Puerto del Carmen wo deutlich mehr los ist, jedoch müsst ihr dann immer zum Spot fahren.

Villa Daniela
Luxus Apartments für bis zu 6 Personen direkt in Famara, ca. 60€/p.P.
Famara Marea
Nettes, gehobenes Apartment direkt in Famara, ca. 25€/p.P.
Juanita Beach
Direkt am Strand von Famara, ca. 30€/p.P.
Surfhouse Hostel
Süßes Hostel in Famara perfekt für Alleinreisende, ca. 18€/p.P.
Hostel Red Star
Cooles Hostel mit Surf & Yoga angeboten, ca. 40€/p.P.
Casa Medusa
Großes Apartment für Gruppe mit Meerblick, ca. 25€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Lanzarote ist sehr windsicher, dennoch gibt es mal Tage an denen man entspannen möchte, der Wind ausbleibt oder Reisepartner ein bisschen Aufmerksamkeit brauchen. Daher haben wir euch noch einige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zum Kitesurfen herausgesucht.

Natürlich, der Atlantikswell auf Lanzarote ist allgegenwärtig und lädt zum Wellenreiten ein. Viele Surfschulen warten auf euren Besuch und leihen euch gerne Bretter aus oder bringen euch das Gleiten auf den Wellen bei. Auf Lanzarote gibt es jede Menge Spots, so dass ihr meist nicht einmal weit fahren müsst.

Wer gerne aktiv ist kann sich auch auf ein Kayak schwingen und durch den Naturpark „Los Ajaches“ paddeln und auf dem Weg tolle Strände, Höhlen und Tiere begutachten. Kayak fahren ist sehr günstig und man kann sich gut auspowern.

Wer auch gerne unter Wasser unterwegs ist, hat auf Lanzarote viele Möglichkeiten tauchen oder schnorcheln zu gehen. Das berühmte Unterwassermuseum und Delfine sind nur zwei der Highlights.

Für die, die etwas Ruhe brauchen und Energie tanken wollen, bietet sich ein Strandtag an. Das immer gute Wetter, die feinen Sandstrände und das angenehme Klima laden fast immer zu einem Sonnenbad am Strand ein.

Lanzarote hat unzählige schöne Stellen die man auf eigene Faust oder in geführten Touren erkunden kann. Egal ob mit dem Fahrrad oder dem Mietwagen kann man sich die Insel genauer ansehen.

Wer ein bisschen die Hüften schwingen lassen möchte, kann dies in Puerto del Carmen machen. Lanzarote ist keine ausgemachte Partyinsel aber ein wenig trinken und tanzen kann man hier gut. 

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Lanzarote.

Reisezeit

Lanzarote ist theoretisch ein Ganzjahresziel. Den besten Wind und das beste Wetter habt ihr von Mai bis September, daher würden wir euch diese Monate empfehlen. Wer auf etwas Wind verzichten kann und lieber eine ruhigere Insel vorfindet, kann auch in der Nebensaison gehen. Oktober ist ein sehr schöner Monat.

Anreise

Nichts leichter als das. Fast alle Flughäfen in Deutschland fliegen den Flughafen in Arrecife (ACE) direkt an. Die Flugdauer liegt dabei unter 5 Std. und die Flüge kosten fast immer unter 200€. Ryanair, Eurowings und TUI fly sind u.a. auf der Strecke unterwegs.

Transport

Ein Mietwagen ist Pflicht um auf der Insel mobil zu sein. Leichter und einfacher kann man es nicht haben. Anbieter mit Terminal-Station buchen, um eine Fahrt in der Stadt inkl. Gepäck zu vermeiden macht hier Sinn.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Kanaren können ein heißes Pflaster werden, besonders in der Nacht und in Gegenden wo viele betrunkene Menschen sind. Versucht nicht alleine umher zu irren und euch schnell ein Taxi zu rufen. Kitematerial sollte an gut zugänglichen Straßen nicht im Auto gelassen werden.

Kosten

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Flug

ab 49€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 19€

Bier

ab 2€

Mietwagen

ab 12€

Lanzarote Kitesurf Karte

Fazit

Lanzarote ist eine tolle Insel zum Kitesurfen, bietet insgesamt mehr Entdeckungspotential als Teneriffa oder Fuerteventura und der Wind ist etwas gemäßigter. Außerdem ist es etwas ruhiger als auf den anderen kitebaren Inseln und nicht ganz so überlaufen. Man hat immer gute Ausweichmöglichkeiten, wenn einem der Spot zu voll ist. Dies gilt auch für weniger erfahrene Kiter, was vielen anderen Inseln fehlt. Daher ist Lanzarote unser Tipp für die Kanaren.

Kitesurfguide – Teneriffa

Kitesurfer am Strand von El Medano

Kitesurfen Teneriffa

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Teneriffa

Kitesurfen auf Teneriffa ist überraschend abwechslungsreich. Zwar gibt es nur sehr wenige Spots, diese bieten jedoch viele unterschiedliche Bedingungen auf kleinstem Raum. „El Medano“ ist der Spot auf Teneriffa. Unterkünfte, fußläufig zum Spot, gibt es zu genüge. Außerdem ist Teneriffa nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt und bietet damit eine super Möglichkeit sich einfach, günstig und unkompliziert guten Wind zu sichern.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Juni bis September ist die beste Verbindung von Windsicherheit und Sonne. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Juni – September: Shorty

Oktober – Mai: 3/2 Lang, Overknee

Je nach dem wann ihr fahrt. 12qm – 7qm ist immer eine gute Wahl für 75kg.

Naja, geht schon aber einfach ist es sicherlich nicht. Da gibt es bessere Orte. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen.

Wind & Wetter auf Teneriffa

Das Klima auf Teneriffa ist angenehm. Es ist nicht zu warm und auch im Winter nicht richtig kalt. Im Sommer reicht ein Shorty zum Kitesurfen und für den Rest des Jahres ein 3/2 Langarm.

Wind

Der Passat-Wind ist vor allem im Sommer sehr zuverlässig und auch zuverlässig stark. Der Wind pustet beständig aus Nord-Ost. Durch die Meerenge zwischen Gran Canaria und Teneriffa und die Seelandthermik wird der Wind in „El Medano“ zusätzlich befeuert. Die Thermik fällt durch den „Pice de Teide“ deutlich größer aus, als auf den anderen kanarischen Inseln. Kleine Schirme sind ein absolutes Muss. Etwas Zweistelliges muss selten aufgepumpt werden. Vormittags reicht es oft für den 9er und in der warmen Mittagssonne kann oft der 7er zum Einsatz kommen, bis der Wind gegen Abend wieder runterfährt. Zwischen Juni und August ist eine Windwahrscheinlichkeit zwischen 70% und 100% keine Seltenheit. In allen anderen Monaten, wenn es etwas kälter wird, nimmt die Beständigkeit ab. 50% sind aber trotzdem fast immer drin. Hier solltet ihr jedoch auch größere Schirme einpacken, da der Wind nicht immer so stark ist wie in den Sommermonaten. Wer im Winter nach Teneriffa reist, kann dennoch Glück haben und einen ordentlichen Sturm abbekommen, in dem der 7er an seine Grenzen stößt.

Windvorhersage lesen

Die Vorherhsage zu lesen ist einfach. Meist kommt das was angesagt ist. Verwendet einfach den Wetterdienst eures Vertrauens und ihr werdet immer wissen, ob ihr aufs Wasser kommt oder nicht. Der Düseneffekt ist nicht mit einberechnet also rechnet damit das besonders im Sommer deutlich mehr ist als angesagt, vor allem am Abend.

Wetter

Teneriffa ist auch als Insel des ewigen Frühlings bekannt. Die Temperaturen befinden sich das ganze Jahr über zwischen 20°C und 29°C. Die Sonnenstunden belaufen sich auf 10 bis 11 in den Sommermonaten und 5 bis 6 in den Wintermonaten. Das Wasser wird nie kälter als 18°C und erreicht im September eine Höchsttemperatur von 23°C. Regen gibt es nur sehr selten und wenn überhaupt dann an wenigen Tagen zwischen Oktober und April.

Wellen

Zwar sind die Wellen in „El Medano“ nicht die besten zum Wellenreiten auf Teneriffa, trotzdem eignen sie sich sehr gut für paar schöne Wave-Sessions. Die Wellen am „Punta del Medano“ werden je nach Windstärke und Windrichtung zwischen 2-3m hoch. Bei Nord-Ost kommt der Wind in einem sehr guten Winkel zu den Wellen, so dass ihr den Kite gut stellen könnt.

Kitespots auf Teneriffa

Die Kitespots auf Teneriffa liegen im Süden der Insel. Hier findet ihr auf kleinem Raum mehrere Strände, die sich optimal zum Kitesurfen eignen.

Playa del Sur

Ein kleiner Parkplatz begrüßt euch kurz vor dem Ort „El Medano“. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zum „Playa del Sur“. Der große Sandstrand bietet genügend Platz um entspannt auf- und abzubauen. Der Wind kommt meist aus Nord-Ost (Sideshore). Beim Einstieg erwartet euch ein kleiner Shorebreak, der Anfänger vor eine Herausforderung stellen wird. Wenn ihr es nicht schafft, hilft ein kurzer Bodydrag und ihr habt genügend Zeit für eure Startversuche. Der Spot ist tief und es gibt keinen Stehbereich. Das Wasser ist kabbelig und bei richtig viel Wind wird es etwas wellig.

Playa de Montana Roja

Der „Playa de Montana Roja“ ist etwas weiter nördlich vom „Playa del Sur“. Man kann zu Fuß vom „Playa del Sur“ laufen, der Strand wird jedoch immer schmaler, was das Starten erschwert. Der Wind kommt hier meist Onshore direkt aufs Land, da dieser Strandabschnitt eine kleine Kurve macht. Zwar ist der Strand überwiegend sandig, jedoch befinden sich einige Felsen im Wasser. Besser ihr steigt am „Playa del Sur“ ein und verliert ein bisschen Höhe. Weit hinten, wenn ihr schon fast an der Kuppe seid, findet ihr die besten Flachwasserbedingungen. Hier üben häufig auch Locals ihre Tricks. Man muss relativ weit vorne fahren um glatte Stellen zu finden und aufpassen, dass man nicht gerade einen Felsen unter sich hat. Wenn man den Spot aber ein bisschen kennt und weiß wo man abspringen kann, macht es richtig Spaß.

Playa el Salado

Der „Playa el Salado“ befindet sich am westlichen Ende von „El Medano“. Die Wellen sind hier etwas größer als am „Playa del Sur“, jedoch kleiner als am „Punto el Medano“. Für Wave-Einsteiger ein guter Spot zum üben oder als Ausweichspot, wenn es am „Playa del Sur“ mal zu voll wird. Auch hier ist der Strand teilweise sehr steinig und felsig. Insgesamt gibt es aber auch hier viel Platz zum auf- und abbauen und auch auf dem Wasser ist ordentlich Platz für jede Menge Kitesurfer.

Punta del Medano

Direkt an der nördlichen Spitze von „El Medano“ läuft eine saubere, schöne Welle rein. Das einzige Manko ist, dass es keinen direkten Einstieg gibt. Entweder kreuzt ihr vom „Playa del Sur“ hoch oder verliert etwas Höhe vom „Playa el Salado“ aus. Dafür ist dort viel Platz, da nur wenige Kitesurfer die Strecke auf sich nehmen. Wer ein Directional dabei hat ist hier aber genau richtig. Fahrt hier hin – es lohnt sich!

Playa de la Tejita

Der „Playa de la Tejita“ ist der westlichste Spot, hinter dem großen Berg „Mirador Montaña Roja“. Hier gibt es Flachwasser und einen Stehbereich. Bei Nord-Ost Wind kommt er dort jedoch sideoffshore und böig. Wenn der Wind einen ordentlichen Ost-Anteil hat ist es hier am besten. Der Spot eignet sich für Kitesurf-Anfänger und ebenfalls zum Ausweichen, wenn es am Hauptstrand in „El Medano“ zu voll wird. Erfahrene Kiter, die Flachwasserbedingungen bevorzugen, sollten hier vorbeischauen.

Las Americas

Der Spot, der eigentlich den Wellenreitern gehört, kann auch schnell zum Kiterevier umfunktioniert werden. Nämlich genau dann, wenn der Wind nicht wie gewohnt aus Nord-Ost kommt, sondern aus westlichen Richtungen. Dann zerstört der Wind die sonst so schönen Wellen von „Las Americas“ und die Wellenreiter fahren zu einem anderen Spot. Das bringt viel Platz für Kitesurfer.

Kiten Lernen auf Teneriffa

Teneriffa ist kein ausgesprochen guter Ort um Kitesurfen zu lernen, aber es funktioniert durchaus. Die ersten Flugstunden finden an Land statt, da die Spots nicht stehtief sind. Wenn man Kontrolle hat, kann man jedoch ganz gut Kitesurfen lernen auf Teneriffa. Es gibt einige Kiteschulen und auch immer einige Schüler. Bei tiefem Wasser Kitesurfen lernen hat zudem auch sehr viele Vorteile, den schnellsten Lernerfolg erzielt man hier jedoch nicht. Daher würden wir Teneriffa als Ziel für einen Kitesurflernurlaub nicht unbedingt empfehlen. Besser ist es auf Fuerteventura Kitesurfen zu lernen. Dennoch haben sich einige Kiteschulen haben sich in “El Medano” niedergelassen. Hier habt ihr eine Übersicht. Die genaue Lage findet ihr auf der Kitesurfkarte am Ende des Guide.

Kiteschulen vor Ort

Direkt am Strand vom “Playa del Sur” gelegen und die größte Kiteschule auf Teneriffa. 

Tenerife Kitesurf ist eine etwas kleinere Schule. Ob deutsche Schulungen möglich sind, haben wir leider nicht erfahren.

30 Nudos schult nur auf spanisch und englisch und verwendet dabei F-one Material

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte gibt es in und um “El Medano” zu genüge. Mit Pauschal-Buchungen inkl. Flug und Hotel kommt man meist günstiger davon als mit Einzel- Buchungen. Dennoch finden viele individuelles Reisen schöner, daher haben wir für jeden etwas herausgesucht.

Hotel El Medano
Günstigstes Hotel vor Ort. Einfach aber ausreichend, ca. 50€/Nacht
Casa Grande Surf Hostel
Wohl die beste Wahl für Alleinreisende. Sehr chillige Unterkunft, ca. 15€/Nacht
Casa Medano
Dichter am Spot geht nicht. Perfekt für Leute ohne Mietwagen. Für bis zu 4 Personen, ca. 105€/Nacht
Sea View Apartment
Ebenfalls direkt am Wasser gelegen. Balkon mit Meerblick inklusive, ca. 80€/Nacht
Surf Home
Kleine, sehr günstige Unterkunft mit Charme, ca. 38€/Nacht
Briliant Aparment
Hochwertig ausgestattet. Nahe am Strand mit Terasse zum Grillen. Für 4 Personen, ca. 100€/Nacht
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Bekomm Hilfe von hunderten Kitetravellern oder hilf anderen bei ihren Reisen

Alternativen für windlose tage

Im Sommer benötigt man kaum Alternativen, doch der ein oder andere möchte auch etwas von der Insel sehen.

Wer kein Glück mit dem eigentlich sehr beständigen Wind hat, kann trotzdem durchaus gute Wellen zum Wellenreiten finden. Besonders in den Wintermonaten sind die Surfbedingungen auf Teneriffa sehr gut. Im Sommer, wenn der Wind besonders beständig ist, haben Surfer meist weniger Spaß. Wer ein bisschen Spaß in den Wellen haben möchte oder einen Kurs machen möchte, findet im Norden um „Puerto de la Cruz“ viele Surfschulen. Im Süden solltet ihr den „Playa de las Americas“ ansteuern um gute Wellen und Surfschulen zu finden. Ein Anruf vorab könnte helfen um die Bedingungen zu erfragen und herauszufinden ob sich ein Trip lohnt.

Weiterführende Tipps zum Wellenreiten auf Teneriffa >

Wenn der Wind ausbleibt bietet Teneriffa auch einige schöne Strände. Wer nicht mobil ist oder nicht weit fahren möchte, kann sich am „Playa del Medano“ oder am „Playa de la Tajita“ ein nettes Plätzchen suchen. Etwas weiter entfernt liegt der „Playa del Duque“, der vor allem durch seine Wasserfarbe glänzt. Wirklich sehenswert sind aber die Strände im Norden der Insel. Der „Playa Jardin“ und der „Bollullo“ werden von wilden Felsen umrandet und bestehen aus schwarzem Vulkansand. Ein Naturschauspiel, das man nicht so häufig auf der Welt vorfindet.

Von oben gesehen sieht Teneriffa aus wie ein riesiger Vulkan. Dieser Vulkan ist 3.718 Meter hoch und liegt 7.500 Meter über dem Meeresspiegel. Der Teide Nationalpark ist seit 2007 Teil des UNESCO Weltnaturerbe. Sich diese Naturgewalt anzusehen ist ein absolutes Muss. Wer möchte, kann an einer der zahlreichen geführten Wanderungen teilnehmen oder einfach selbst durch den Park spazieren.

Wer Nightlife wie am Ballermann erleben will, sollte einen Abstecher nach „Las Americas“ machen. Hier feiern englische Teenager ihren College Abschluss und viele englische Pauschaltouristen geben sich die Kante. Tequila aus Bauchnäbeln schlabbern oder Bier wett-trinken ohne die Hände zu benutzen sind hier nur einige Highlights. Trifft absolut nicht jeden Geschmack, aber der Unterhaltungswert ist hier mit jedem Pegel enorm.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Teneriffa.

Reisezeit

Die ideale Reisezeit für Teneriffa sind unsere Sommermonate. Von Juni bis September ist es schön warm, so dass ein Shorty reicht. In diesen Monaten ist eine Windwahrscheinlichkeit von 70% keine Seltenheit. Teneriffa eignet sich jedoch auch als Ganzjahres-Spot. Das Wasser wird nie kälter als 16°C und die Außentemperatur fällt selten unter 17°C. Dabei muss man in anderen Monaten mit einer Ausbeute von rund 50% rechnen.

Anreise

Ihr solltet den Flughafen Teneriffa Süd (TFS) anfliegen, dieser ist direkt neben „El Medano“. Beim Landeanflug kann man oft schon die Schirme auf dem Wasser sehen. Direktflüge sind z.B. bei Condor, easyjet, Eurowings, Germania, Lufthansa und Ryanair von fast allen deutschen Flughäfen günstig zu haben. Der Flug dauert ca. 4,5 Std. je nach Abflugsort.

Transport

Ein absolutes Muss um aus El Medano zu „fliehen“ wenn kein Wind ist, um die wundervolle Insel zu entdecken. Mietwagen sind spottbillig und häufig günstiger als ein Hotel-Transfer, wenn dieser nicht inklusive ist.

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Sicherheit

Die Kanaren sind allgemein relativ sicher und in Medano geht es auch noch etwas ruhiger zu als an anderen Orten. Kitematerial solltet ihr dennoch nicht über Nacht im Auto liegen lassen und am besten auch während eurer Session so verstauen, dass es nicht für jeden sichtbar ist. Am Strand ist es wohl sicherer als im Auto an der Straße.

Kosten

Vor allem wer pauschal bucht kann richtig gute Angebote finden. 350€ mit Halbpension in einem einfachen Hotel sind hier keine Seltenheit. Häufig gibt es günstige Flüge für ab 100€ hin- und zurück. Bei Airbnb findet ihr ebenfalls tolle Unterkünfte für Kitesurfer für unter 25€ die Nacht. Der Unterhalt auf der Insel ist ebenfalls günstiger als in Deutschland, jedoch nicht signifikant. In den deutschen Ferien und zur Hauptreisezeit zwischen Mai und September sind diese sehr guten Angebote jedoch eher selten. Hier solltet ihr mit Kosten um 600€ für eine Woche rechnen. Auch hier ist eine Pauschalreise in einem günstigen Hotel oft preiswerter, jedoch natürlich nicht Jedermanns Sache. Es gibt ebenfalls viele Unterkünfte von Kitestationen, die natürlich ein ganz anderes Flair bieten.

Flug

ab 99€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 15€

Bier

ab 4€

Mietwagen

ab 15€

Teneriffa Kitesurf Karte

Fazit

Teneriffa ist ein sehr gutes Reiseziel für Kitesurfer, die es gerne unkompliziert mögen. Man kann schnell einen günstigen Direktflug buchen, ist im Handumdrehen dort, nimmt sich einen Mietwagen oder Transfer und kann dann eine Stunde nach der Landung auf dem Wasser sein. Man muss den Ort nicht wechseln und hat vor allem in den Sommermonaten durch den Nordost Passat eine Windgarantie. Jeder kommt auf seine Kosten, ob Freeride, Freestyle oder Wave. Nur Anfänger sollten sich einmal mehr überlegen ob Teneriffa das ideale Ziel ist. Wenn ihr trotzdem auf die Kanaren wollt ist Kitesurfen auf Fuerteventura eine gute Alternative für Anfänger. Wer gerne etwas mehr Abenteuer möchte und es bevorzugt viele verschiedene Kitespots zu sehen, sollte sich den Guide zum Kitesurfen auf Lanzarote ansehen.

Kitesurfguide – Fuerteventura

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Kitesurfen Fuerteventura

Alle Informationen für deinen Kiteurlaub auf Fuerteventura

Kitesurfen Fuerteventura – Die kanarische Insel ist eines der beliebtesten Reiseziele für Kitesurfer aus Deutschland. Eine extreme Windsicherheit, milde Temperaturen, eine kurze Anreise und absolut vertretbare Preise sind die wichtigsten Faktoren für eine Kitereise nach Fuerteventura. Neben vielen Spots im Norden und Süden findet man auch noch weiteres Sehenswertes auf der Insel. Alle Informationen über Kitesurfen auf Fuerteventura, Unterkünfte für Kitesurfer und ein geeignetes Alternativprogramm findet ihr in diesem Guide.

Saison: Jan - Dez / Wasser: Kabbel, Welle, Flachwasser / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Faq

Bei einem Spot der theoretisch das ganze Jahr befahrbar ist, ist das immer eine schwierige Frage. Der Sommer ist windig aber voll, der Rest ist etwas weniger windig aber deutlich leerer. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

In den Sommermonaten reicht ein Shorty. Herbst, Winter und Frühling sollte der Neo lang sein und min. 3/2mm.

Im Idealfall alles mitnehmen was geht. Ansonsten im Sommer eher kleine Schirme (75kg; 7-11qm), im Winter auch große (75kg; 9-14qm).

Ja das geht gut, auch wenn die Spots voll sind. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots auf Fuerteventura.

Da es nicht übermäßig viele gibt, solltet ihr euch alle mal ansehen. Vorausgesetzt ihr habt die Erfahrung und das Können für die Spots. Anfänger sind in Sotavento gut aufgehoben. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kitespots auf Fuerte.

Wind & Wetter auf Fuerteventura

Die Kanaren und so auch Fuerteventura haben ein absolut angenehmes Klima – das ganze Jahr über. Aufgrund der Nähe zu Marokko und dem afrikanischen Kontinent ist es auf Fuerteventura etwas trockener. Bei Maximaltemperaturen von 29° im Juli und August kommt aber keine richtige Wüstenstimmung auf. Im Februar und März ist es mit 17° Wassertemperatur am kältesten für Kitesurfer.

Wind

Fuerteventura steht unter Einfluss des Nordost Passats. Mit steigenden Temperaturen im Sommer, nimmt auch die Windwahrscheinlichkeit zu. Lokale Thermik und Düseneffekte verstärken den Passat an vielen Spots, sodass zwischen Juni und September an einigen Orten eine Windausbeute von 100% möglich ist. Dies gilt vor allem für den Süden der Insel, denn hier wird der Wind durch einen Düseneffekt vor Sotavento beschleunigt und etwas umgelenkt und weht an der Ostküste schräg ablandig. Selbst in den Wintermonaten gibt es noch eine Windwahrscheinlichkeit von über 60%, auch wenn sich hier der Passatwind nicht immer durchsetzen kann.

Windvorhersage lesen

Durch die Thermik, Düseneffekte und lokale Wetterphänomene ist es immer etwas tricky. Der Wind nimmt meist bis zum Nachmittag zu und wird dann schwächer. Dies trifft jedoch nicht immer ein. Wichtig ist die Windrichtung, steht Nordost auf dem Zettel wird der Passat wehen. Sollte mal weniger als 7 knt. angezeigt werden, lohnt es sich nach einer Alternative umzusehen. Ansonsten sind die Vorhersagen recht zuverlässig aber in der Stärke nicht immer ganz korrekt.

Wetter

Im Gegensatz zu den anderen kanarischen Inseln fehlen auf Fuerteventura große Berge und Erhebungen, wodurch sich weniger Wolken bilden und es weniger regnet. Klingt erstmal gut, jedoch verpuffen selbst die wenigen Niederschläge im Winter und führen zu einer Versteppung auf der Insel, was zu einem recht kahlen Landschaftsbild führt. Sonnenstunden gibt es auf der Insel daher auch genug. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm, es sei denn der Scirocco setzt sich durch und bringt heiße Luft aus Nordafrika. Dann steigen die Temperaturen plötzlich um ca. 10° für drei bis vier Tage. Länger setzt sich der Scirocco für gewöhnlich nicht durch. Auch im Winter kann eine Kitereise nach Fuerteventura angetreten werden. Temperaturen um 20° und Wassertemperaturen knapp darunter sind mit einem langen Neo mehr als erträglich verglichen mit den Temperaturen in Deutschland.

Kitespots auf Fuerteventura

Fuerteventura bietet eine gute Auswahl an Kitespots, die sich vor allem auf den Norden und Süden der Insel konzentrieren. Hier finden Anfänger und weiter Fortgeschrittene von stehtiefen Lagunen bis hin zum Wellenspot alles was sie brauchen.

Flag Beach

Der Flag Beach in Corralejo ist einer der beliebtesten Spots für Kitesurfer auf der Insel. Die Bucht mit klarem, türkisenem Wasser ist super schön, der breite Sandstrand sorgt für genug Platz und das richtige Feeling. Der Wind kommt Sideshore und sehr konstant von links. Der Wind legt dabei jedoch meist erst gegen Nachmittag richtig los. Den Einstieg versüßt ein kleiner Shorebreak, was erahnen lässt, dass es hier keinen Stehbereich gibt. Für Anfänger ist dieser Spot daher nicht zu empfehlen. Je nach Tidenstand und Windgeschwindigkeit entstehen kleinere und größere Wellen bis zu 2m. Jedoch ist es trotzdem auch ein guter Spot für Welleneinsteiger. Im Winter können die Wellen auch noch größer werden. Geparkt werden kann an der Straße, bis zum Strand sind es dann noch 150m. Direkt am Spot gibt es ein Kite-Center mit Materialverleih. Außerdem ist der Strand in verschiedene Zonen eigeteilt, ihr solltet also kurz gucken wo ihr hin müsst.

Glass Beach

Am selben Strand wie der Flag Beach befindet sich der Glass Beach, der ähnliche Bedingungen bietet, jedoch läuft hier links vom Einstieg eine saubere Welle, die über einem Lavariff bricht. Wenn gegen Nachmittag der Passat einsetzt wird es meist unattraktiv für Wellenreiter, so dass man sich meist nicht in die Quere kommt. Da ihr als Kitesurfer aber schneller hin und her kommt, macht einfach einen großen Bogen um die Wellenreiter oder geht zum Flag Beach wenn hier zu viele Surfer im Wasser sind.

El Cotillo

Ebenfalls ein Spot im Norden, der Kitesurfern einiges abverlangt. Der Strand fällt leicht ab, trotzdem rollen die Wellen bis auf den Strand. Sobald der Passat mehr auf Nord dreht, werden die Wellen hier gute 2m hoch und brechen auch noch weit vorne, was den Einstieg extrem knifflig macht. Besser sind da die Bedingungen im Sommer wenn der Wind aus Nordost kommt. Dann kommt der Wind Sideoffshore und drückt die Wellen etwas runter. Für Kitesurfer definitiv besser, aber ein entspannter und einfacher Spot ist es dennoch nicht.

Sotavento

In Sotavento wird der Wind durch die Berge gedrückt und dabei beschleunigt und etwas gedreht. Hier ist der Wind Sideoffshore und meist sehr stark und sehr böig. Man kann Tidenunabhängig auf dem Meer kiten und zudem gibt es noch eine Lagune, dies jedoch nicht immer genügend Wasser hat und überfüllt mit Anfängern ist. Den Wasserstand der Lagune könnt ihr hier Checken. Ideal ist Hochwasser gegen Mittag um davor und danach dort zu fahren. Auf dem Meer sind ebenfalls meist hunderte Kitesurfer, die sich jedoch ganz gut verteilen. Der Wind drückt das Wasser relativ platt, etwas kabellig ist es dennoch. Wer gerade erst die ersten Meter fährt hat trotz Rescue-Service für 50€ jedoch nichts bei Sideoffshore Wind auf dem offenen Meer zu suchen, besonders bei der Stärke des Windes und den Böen! Da die Lagune aufgrund der guten Bedingungen schon voll mit Anfängern ist, weichen viele Aufsteiger dennoch aufs Meer aus, was immer wieder zu vielen Rescue-Aktionen führt. Bei Sotavento spalten sich die Geister. Einige mögen den Spot sehr gerne, andere überhaupt nicht. Insgesamt ist Sotavento bis ins letzte Detail kommerzialisiert, es gibt für alles Regeln und es sind super viele Menschen unterwegs, die nicht so recht wissen was sie tun. Hier muss jeder selbst wissen, was die eigenen Präferenzen sind.

La Pared

Ein Kitespot für absolute Könner. Die Wellen sind sehr hoch und der Wind kommt auflandig. Es ist etwas weniger Wind als in Sotavento und deutlich konstanter. Der Spot liegt an der Westküste und geht bei Nordwest aber der Spot eignet sich nur für erfahrene Kitesurfer.

Playa de Jandia

Der Playa de Jandia liegt ganz im Süden der Insel, noch unter der Lagune und eignet sich bei südlichen Windrichtungen. Im Sommer ist der Strand jedoch voll mit Badegästen, daher lohnt sich ein Besuch nur in der Nebensaison aber wann ist schon mal Südwind auf Fuerteventura.

Matas Blancas

Wenn der Wind in Sotavento richtig ins Gesicht drückt und kleine Wellen aufschiebt ist Matas Blancas eine Alternative. Der ablandige Wind und die abknickende Küste lassen nicht mal eine kleine Welle zu. Wenn der wird zu nördlich kommt, ist der Sport jedoch noch hinter der Abdeckung und nicht befahrbar. Auch dieser Spot ist nur für erfahrene Kiter geeignet das der Wind ablandig ist und die Küste abknickt und ihr aufs offene Meer gezogen werdet.

Northshore

Im Norden der Insel verläuft eine Straße entlang der Küste zwischen Corralejo und El Cotillo. Auf dieser Straße kannst du entlang fahren und dir einen schönen Platz zum aufbauen suchen und in die Wellen gehen. Hier findest du jedoch immer jede Menge Felsen, Steine, Strömungen und hohe Wellen. Wer erfahren ist und einen unberührten Spot sucht, wird hier fündig.

Kiten Lernen auf Fuerte

Fuerteventura ist vor allem bekannt für die Lagune von Sotavento, wo in der Tat sehr gute Bedingungen für Anfänger und zum Kitesurfern lernen herrschen. Da die Lagune relativ voll ist, sind nur vier Kiteschulen berechtigt Schulungen in der Lagune durchzuführen (Rene Egli, Chris Dick, Ion Club und Surfers Island). In der Lagune ist jedoch nicht immer Wasser, was manchmal etwas nervig sein kann und man trotz Wind nicht raus kann. Ihr könnt stehen, das Wasser ist glatt aber es sind sehr viele andere Anfänger da und das Platzangebot ist recht begrenzt. Wer keine Angst vor tiefem Wasser hat, kann auch im Norden zur Magma Schule oder Fuerteventura Kiteschool gehen, die sich mit den Schülern ins tiefe Wasser wagen. Hier ist der Lernerfolg evtl. nicht ganz so gut wie in der Lagune, das hängt aber von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hier findest du weitere Informationen, wie du schnell und sicher Kitesurfen lernst.

Kiteschulen vor Ort

  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • North Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Windsurfen, SUP, etc.
  • Unterkünfte
  • IKO Lizensiert
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR, IT
  • Zugang zur Lagune
  • Slingshot Material
  • Unterkünfte
  • WWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP, FR
  • Cabrinha Material
  • Surfen, Yoga, SUP, Tauchen, etc.
  • Unterkünfte
  • Kiteunterricht in DE, EN, SP, FR
  • Airush Material
  • Zugang zur Lagune
  • Surfen, Segeln, etc.
  • Unterkünfte
  • VDWS Lizensiert
  • Kiteunterricht in EN, SP
  • North Material
  • Surfen, Segeln, Tauchen, etc.
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Bei den Unterkünften solltet ihr euch entscheiden ob ihr im Süden oder im Norden der Insel kiten gehen wollt. Wir haben euch schöne Unterkünfte in der Nähe der Spots herausgesucht.

Villas Lola Paradise
Im Norden direkt am Strand, ca. 60€/p.P.
Bristol Sunset Beach
Stylische Unterkunft im Norden, ca. 30€/p.P.
Casita de Charme
Romantisches Häuschen im Norden, ca. 20€/p.P.
Sol Beach House
Direkt an der Lagune im Süden, ca. 75€/p.P.
Gran Atlantic Seaview
Apartment an der Lagune, ca. 30€/p.P.
Villa Marina
Ferienhaus in der Nähe der Lagune, ca. 20€/p.P.
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Alternativen für windlose tage

Fuerteventura hat landschaftlich leider nicht so viel zu bieten wie die Nachbarinseln. Trotzdem kann man Tage ohne Wind sehr gut nutzen um verschiedenen Aktivitäten nachzugehen.

Besonders im Winter gibt es auf Fuerte richtig gute Wellen zum Wellenreiten. Auch für Anfänger findet sich eine gute Welle. Die besten Wellen und Surfschulen findet ihr im Norden der Insel. Hier gibt es genug Auswahl für richtig guten Swell und viel Spaß im Wasser.

Wer auch gerne unter Wasser ist, kann Schnorcheln oder Tauchen gehen auf Fuerteventura. Die Unterwasserwelt ist jedoch nicht so prächtig wie an manch anderen Orten und die Tauchgänge sind relativ teuer. Schnorcheln ist daher vielleicht eine gute Alternative und auch für Kinder eine gute Beschäftigung.

Wer das Nachtleben von Fuerteventura genießen möchte, findet in der kleinen Hafenstadt Corralejo eine gute Mischung aus Bars und Clubs und einen positiven Vibe unter den Urlaubern.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Fuerteventura.

Reisezeit

Fuerte kann das ganze Jahr über zum Kiten bereist werden. Von Mai bis September habt ihr die meisten Sonnenstunden, die höchsten Temperaturen und den beständigsten Wind. Im Winter gibt es die besten Wellen und die wenigsten Kiter auf dem Wasser. Je nach dem was euch lieber ist sollte eure Reisezeit bestimmen.

Anreise

Der Flughafen von Fuerteventura (FUE) ist in unter 5 Std. zu erreichen und wird von vielen deutschen Flughäfen (Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Bremen, Köln, München und Stuttgart) direkt angeflogen. Mit Ryanair ab Bremen für teilweise deutlich unter 100€. Condor, Iberia und TUI fliegen von den anderen Flughäfen für rund 250€ in der Hauptsaison.

Transport

Am Flughafen solltet ihr euch direkt einen Mietwagen für ein paar Euro am Tag leihen, auf der Insel kommt man ohne Mietwagen eigentlich kaum aus, es sei denn ihr seid nur kurz da und wollt lediglich an einem Spot kiten. Dies bietet sich z.B. für die Lagune im Süden an. Wenn man etwas sehen und die Insel erkunden möchte und vielleicht noch die ein oder andere Aktivität mitnehmen möchte, ist ein Mietwagen unabdingbar.

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Sicherheit

Auf Fuerteventura tummeln sich jede Menge Touristen und das nutzen auch viele aus. Man hört immer wieder von Überfällen mit Gewalt, besonders im Dunkeln in den Partyorten. Es passiert sicherlich nicht ständig aber auch nicht gerade selten. Geht am besten immer mit einer Gruppe bei Nacht durch die Straßen oder lasst euch direkt ein Taxi rufen, wenn ihr zurück möchtet.

Kosten

Vor allem pauschal kann man in Fuerteventura richtig gute Deals machen. Eine Woche für 350€ inkl. Flug und Hotel kann man sicher mal schießen, wenn man keine hohen Ansprüche hat. Generell ist das Preisniveau für eine so touristische Insel auch absolut OK.

Flug

ab 75€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 3€

Mietwagen

ab 10€

Fuerteventura Kitesurf Karte

Fazit

Fuerteventura ist schnell zu erreichen, fast immer windig und sonnig. Das sind die Vorteile. Volle Spots, viele Anfänger und ein sehr kommerzielles Ambiente sind die Nachteile. Wer jedoch schon gut Kitesurfen kann und in den Norden reist, ein wenig unterwegs ist und verschiedene Orte ansieht, kann auch auf Fuerte einen sehr schönen, ruhigen Urlaub verbringen. Wir bevorzugen die Nebensaison und verzichten auf ein paar Prozent Wind und gehen an den windarmen Tagen einfach Wellenreiten. In der Nebensaison ist die Insel einfach entspannter und ruhiger, auch wenn der Wind nicht ganz so beständig ist. Natürlich kann man Fuerteventura auch gut im Sommer besuchen, um einfach ein paar Tage wieder auf dem Wasser zu sein und dem grauen und kalten Wetter zu entfliehen.

Kitesurfguide – Gardasee

kitesurfen-gardasee

Kitesurfen Gardasee

Alle Informationen für deine Kitereise an den Gardasee

Kitesurfen am Gardasee ist eine Herausforderung. Die Windstatistik für einen im Inland liegenden See ist hervorragend und lockt dadurch viele Kitesurfer aus Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien an. Außerdem bietet der Gardasee eine nahezu perfekte Infrastruktur für Aktiv-Urlauber an und geizt ebenfalls nicht mit Sonnenstunden. Hinzu kommen noch die wenigen öffentlichen Kitespots die direkt zugänglich sind. All diese Voraussetzungen führen dazu, dass es an den Kitespots am Gardasee oft sehr voll wird. Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen findest du in den FAQ.

Saison: Apr - Okt / Wasser: Flachwasser, Kabbel / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

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Faq

Mai bis September. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Mai: 5/3 Lang

Juni – September: 3/2 Lang, Overknee, Shorty

Größen zwischen 16qm und 7qm für Fahrer mit einem Gewicht von 75kg

Ja, das geht gut. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots am Gardasee.

Kite-Lizenz (VDWS, IKO, etc.)

Bestätigung Kitehaftpflicht (Falls vorhanden)

Wind & Wetter am Gardasee

Am Gardasee ist es häufig schon ein paar Grad wärmer als in Süddeutschland oder Österreich. Durch die zwei beständigen Windsysteme ist die Windausbeute für einen See unfassbar gut. Die Windsysteme sind thermische Ausgleichströmungen, welche sich häufig im Verlauf eines Tages abwechseln. Hinzu kommen unterschiedlichste örtliche Windphänomene, die kaum vorhersagbar sind.

Wind

Nordwind (Pelér) – Der Pelér (auch Vento genannt) ist der Wind für Frühaufsteher. Er kommt aus Norden und ist der stärkere Wind. Er baut sich nach Sonnenuntergang auf, wenn die Luftmassen über Land und Wasser wieder abkühlen und sich der Luftdruck ändert. Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen ist er auf Hochtouren (ca. 16 -25 knt.). Mit zunehmender Uhrzeit flaut der Wind langsam ab, da die unterschiedliche Erwärmung der Luftmassen ein Druckminimum im Norden des Sees verursacht. Gegen 11:00 Uhr schläft er dann komplett ein und beginnt sich zu drehen.

Südwind (Ora) – Der Ora kommt aus Süden, wenn sich die Luft über den Tälern im Norden stärker erhitzt als die Luft über dem Wasser des Sees und somit den Luftdruck verändert. Dadurch setzt dieser Wind später ein, meist nach dem Pelér. Nachdem dieser abgeflaut ist, dreht der Wind und nimmt langsam wieder zu. Der Ora wird nicht so stark wie der Pelér, reicht aber gegen Mittag aus, um aufs Wasser zu gehen. Er erreicht meist Windgeschwindigkeiten zwischen 12 – 20 knt.

Gewitterwind (Balin) – Am Gardasee gibt es Gewitterfronten. Der Wind der hier entsteht wird “Balin” genannt und kommt aus Norden. Er kann den Pelér verstärken oder schlimmer, aus dem  Südwind sehr schnell einen Nordwind machen. Bei angesagten Gewittern also vorsichtig sein und am besten die Kiteschule vor Ort fragen, wie die Lage einzuschätzen ist.

Windvorhersage lesen

Die Windvorhersage kann euch am Gardasee maximal eine Tendenz geben. Besonders in den Sommermonaten, wenn der Wind durch Thermik verstärkt wird reichen häufig Vorhersagen von 5-7 knt. aus um aufs Wasser zu kommen. Besser kann man sich jedoch an der Druckdifferenz (in Hekto-Pascal ) zwischen Bozen und Brescia/Ghedi orientieren. Je höher diese ist, desto stärker wird der Wind. Nachsehen könnt ihr die Differenzen hier.

Wetter

Die beste Reisezeit für den Gardasse liegt zwischen Mai und September. Hier erreichen die Temperaturen zwischen 22° (Mai) und 29° (Juli) mit durschnittlich 9 Sonnenstunden. Im Mai ist das Wasser im Gardasee mit 12° noch ziemlich kalt. Im Juni hat das Wasser bereits 18° und wird dann erst im Oktober wieder kälter.

Kitespots am Gardasee

Der Gardasee ist in zwei Bereiche geteilt. Trentino (Norden) und Veneto (Süden) heißen die beiden Regionen. Wichtig für jeden Kitesurfer, denn in Trentino ist Kitesurfen komplett verboten. Die ganze Action findet also in Veneto statt. Außerdem solltet ihr wissen, dass es von fast jedem Ort aus Bootsshuttle auf den See gibt. Ihr werdet mit eurem Equipment auf einem Boot raus auf den See gebracht und könnt dann dort Kiten bis zur vereinbarten Uhrzeit. Das entlastet die wenigen Spots und sorgt für ein bisschen mehr Platz auf dem Wasser, kostet aber auch Geld. Dazu kommt noch, dass viele Spots nur mit einer Clubmitgliedschaft, Nachweis einer Haftpflichtversicherung und einer Kite-Lizenz zugänglich sind. Bitte beachtet, dass es überall strenge Regeln gibt, die häufig auch geändert werden. Sich bei den Locals kurz zu informieren hilft immer. Ihr seht schon, am Gardasee zu kiten ist recht aufwendig, wer es einfacher möchte sollte über darüber nachdenken in Sizilien Kitesurfen zu gehen.

Campione

Voraussetzungen: Clubmitgliedschaft, Haftpflicht, Kite-Lizenz
Windrichtungen: Nord, Süd

Campione ist definitiv einer der Hotspots am Lago di Garda. Über einen Tunnel erreicht man die kleine Halbinsel, die außer ein paar Bauruinen, einem kleinen Geschäft und ein paar Bars nur den Kitespot hat. Es kann rund um den Spot geparkt werden und auch ein Parkhaus ist vorhanden. Der Bereich zum Starten und Landen ist großzügig. Der Kitespot bietet ein beeindruckendes Panorama und ist wirklich schön. Das Wasser wird schnell tief und bei viel Wind etwas kabbelig.

Campagnola (Malcesine)

Voraussetzung: Nichts
Wind: Nord

Die gute Nachricht: Campagnola ist frei zugänglich, keine Clubmitgliedschaft, keine Haftpflicht oder sonst was. Schlechte Nachricht: Es ist nur was für Frühaufsteher und auch eher inoffiziell erlaubt aber es geht. Wenn der Nordwind (Pelér) in der Nacht loslegt pustet er mit 16 – 27 knt. bis zum Vormittag durch. Sobald es hell ist könnt ihr aufs Wasser und das müsst ihr auch, denn gegen 9 Uhr füllt sich der Strand mit Badegästen und dann ist es vorbei mit dem Kiten. Das Wasser wird schnell tief und bei ordentlichem Wind, kommt auch sowas wie eine kleine Welle rein, zumindest nennen die Locals es so. Der Strand direkt an der Hauptstraße bietet nicht viel mehr Platz als eine Leinenlänge und es kann schon mal etwas böig sein. Der Kitespot von Campagnola ist also mit Einschränkungen zu empfehlen. Wer gerne früh aufsteht ist hier aber genau richtig.

Navene (Malcesine)

Voraussetzung: Clubmitglied/Tageskarte, Haftpflicht, Kite-Lizenz, Rescue-Aufkleber
Wind: Süd

Eigentlich heißt der Spot Malcesine, genau genommen gehört aber auch Campagnola zu Malcesine. Hier wird mal ordentlich abkassiert. Neben einer jährlichen Clubmitgliedschaft oder einer Tageszulassung benötigt ihr eine gültige Kite-Lizenz, eine Kitehaftpflichtversicherung und ihr seid gezwungen Rescue-Aufkleber zu kaufen, damit ihr im Falle eines Falles von den Rescue-Booten gebrauch machen könnt. Dies ist vorallem nötig, da die kitefreieZone von Trentino beginnt. Eine weitere Besonderheit dieses Spots ist, dass aus einem Tunnel gestartet werden muss, da die Startzone zu schmal ist. Der Kite wird am Gardasee nicht in den Zenit gelenkt, da es durch die Felsen verwirbelungen gibt und der Kite schnell vom Himmel fällt. Der Spot von Navene funktioniert bei Südwind (Ora), der zum Nachmittag hin auffrischt und entspannte 12-18 knt. erreicht.

Shuttle-Spots

Voraussetzung: Kiteschule mit Bootstransfer
Wind: Nord, Süd

Neben den mehr oder weniger direkt zugänglichen Kitespots am Gardasee gibt es noch die Orte, von denen ihr mit dem Boot auf den See kommt um dort zu kiten. Hier eine Übersicht der Orte, wo euch eine Kiteschule aufs Wasser bringt.

  • Brenzone
  • Castelletto
  • Cassone
  • Limone

Kiten Lernen am Gardasee

Am Gardasee gibt es keinen Stehbereich, daher sind Schulungen nur im See möglich. Da ist es natürlich tief. Auf euch passt aber immer ein Motorboot auf, das euch im Zweifelsfall einsammeln kann. Es ist also immer jemand in der Nähe und ihr werdet im Wasser gut bereut. Der perfekte Ort um Kitesurfen zu lernen ist der Gardasee sicherlich nicht, aber es ist gut möglich. Die Auswahl an Kiteschulen ist sehr groß und auch die Bedingungen an den Spots sind nicht extrem unterschiedlich. Unsere Kiteschulen-Übersicht zeigt dir welche geeigneten Kiteschulen es gibt.

Kiteschulen vor Ort

  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP Kurse, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • RRD Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Snowkiten, Wakeboard, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Wakeboard, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Segeln, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, Wakeboarden, etc.
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT
  • SUP, etc.
  • Slingshot Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, etc.
  • RRD Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, Snowkiten, etc.
  • RRD Material
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Eine Unterkunft als Kitesurfer zu finden ist am Gardasee sehr einfach. Es gibt überall Hotels, Appartments, B&Bs und Campingplätze. Die einzelnen Orte liegen meist nicht weit auseinander und die Auswahl ist groß. Wir empfehlen Unterkünfte in der Nähe von den bekannten Spots von Campione oder Campagnola.

Surf House
Unterkunft für Gruppen oder Alleinreisende. Hier findet man schnell Anschluss. ca. 60€/Nacht
Casa Antonio
Ideal gelegene Ferienwohnungen mit allem was man benötigt. ca. 80€/Nacht
Olivento B&B
Geschmackvolles B&B mit ausgezeichnetem Service und tollen Ausblick. ca. 90€/Nacht
Holideal Surf 48
Schöne Unterkunft für Familien mit kleinem Budget. ca. 60€/Nacht
Rustico Villa
Traumhafte Privatvilla mit Pool. Perfekt für Gruppen oder Familien. ca. 100€/Nacht
Piccolo Hotel
Hotel mit traumhaftem Blick und zentraler Lage. ca. 90€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Es kann nicht immer wehen und da bietet der Gardasee eine Menge an guten Alternativen, egal ob sportlich oder entspannt. Besonders aber für Sportbegeisterte gibt es hier endlos viel zu entdecken. 

Für Action-Fans möchten wir in jedem Fall Canyoning empfehlen. Besonders in einer Gruppe eine tolle Herausforderung.

Die Berge eignen sich perfekt für schöne Touren mit dem Mountainbike. Für jede Könnerstufe gibt es geeignete Strecken. Eindrucksvolles Panorama und Muskelkater inklusive.

Wenn der seichte Wind nicht zum Kiten reicht, reicht es fast immer zum Segeln. Ein Boot mieten und über den See gleiten ist ein wundervolles Gefühl. Einen Segelschein muss man haben oder einen geführten Törn buchen.

Klar, wo flaches Wasser ist kann geSUPt werden was das Zeug hält. Ausleihen kann man die Bretter fast überall und der See ist groß genug um vieles zu entdecken. So lässt sich auch eine kleine Tour gut aushalten.

Es gibt ebenfalls tolle Wanderstrecken, die es teilweise in sich haben. Von oben bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck vom Gardasee. Es gibt genügend Strecken für ungeübte und die ganze Familie.

Besonders wer mit dem Partner oder der Familie reist, braucht oft gute Argumente. Am Gardasee kann man sich in zahlreichen Wellnesshotels die müden Schultern massieren lassen und es sich so richtig gut gehen lassen.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt am Gardasee.

Reisezeit

Die Saison geht von April bis September. Besonders in der Hauptsaison (Juli, August) ist es aber extrem voll, nicht nur bei den Kitesurfern. Wer kann sollte versuchen im Juni oder September zu buchen. Hier ist es noch etwas leerer aber es gibt dennoch tolle Bedingungen. Wenn es keinen anderen Ausweg gibt, buche so früh wie möglich, denn kurzfrisitg ist kaum noch etwas zu bekommen.

Anreise

Ideal ist es für Urlauber aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz. Man kann entweder durch die Schweiz fahren durch Luzern und dann Richtung Bergamo oder durch Österreich von Innsbruck Richtung Verona. Die Fahrt ist oft anstrengend und dauert selbst von Stuttgart noch über 7 Std. Flüge nach Mailand-Bergamo oder Verona sind die beste Lösung aus ganz Deutschland und häufig extrem günstig (unter 20€ pro Strecke). Sie dauern selbst von Hamburg unter 2 Std. Das sollte jeden überzeugen.

Transport

Wer nicht selbst mit dem Bus oder Camper anreist, sollte auf einen Mietwagen zurückgreifen. Es ist günstig und am Gardasee sollte man mobil sein um verschiedenen Aktivitäten nachzukommen und auch beim Kiten verschiedene Spots probieren zu können.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Vielleicht solltet ihr nicht unbedingt teure Gegenstände offen im Auto liegen haben, aber generell ist es hier sehr sicher. Von Diebstählen oder ähnlichem haben wir noch nicht gehört.

Kosten

Der Gardasee ist eine Toursitenhochburg. Die Preise sind teuer. Selbst fürs Kiten muss man Geld bezahlen. Flüge, Mietwagen und Lebenshaltung sind günstig, bei allem anderen muss man tief in die Tasche greifen.

Flug

ab 29€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 60€

Bier

ab 3,50€

Mietwagen

ab 5€

Gardasee Kitesurf Karte

Fazit

Traumhaftes Panorama, viele Alternativen und eine sehr gute Infrastruktur machen den Gardasee vor allem für Familien sehr attraktiv. Durch die oft schwierigenden Bedingungen und die Massen an Kitern würden wir es nicht für einen reinen Kiteurlaub empfehlen. Wer zwischendurch mal ein bisschen Kiten möchte und hauptsächlich Zeit mit der Familie oder dem Partner verbringen will hat hier aber ein sehr schönes Ziel.

Kitesurfguide – Italien

Kitesurfen-Italien

Kitesurfen Italien

Alle Informationen für deine Kiteurlaub in Italien

Kitesurfen in Italien – Italien eignet sich hervorragend zum Kitesurfen. An unzähligen Kitespots am Festland, auf den Inseln im Süden und Westen und natürlich den großen Seen im Norden lassen sich perfekte Bedingungen für jede Könnerstufe und jeden Style finden. Von Flachwasser bis Welle – Italien lässt keinen Wunsch offen. Alle Informationen für deine Kitereise nach Italien findest du in diesem Guide. Außerdem erfährst du mehr über die unterschiedlichen Regionen zum Kitesurfen.

Saison: Mär - Sep / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Faq

Italien sollte man, falls möglich, in der Nebensaison von März bis Mai oder im September bereisen. Hier bleiben die Massen an Badegästen aus, man hat genug Platz und kann an allen Spots Kiten.  Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Am besten alles was ihr habt.

Ja, in Italien lässt es sich leicht lernen. Dank vielen Anfängerspots und ausreichend Stehrevieren findet sich für jeden ein geeigneter Spot um seine ersten Meter zu fahren. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots in Italien.

Die Kiteregionen in Italien

Die Hauptregionen zum Kitesurfen in Italien sind der Gardasee, Sardinien und Sizilien. Diese Regionen haben einen ausführlichen Guide, der euch Aufschluss über Spots, Wind- & Wetterbedingungen, Unterkünfte vor Ort sowie schöne Alternativen für windlose Tage gibt. Für weitere Informationen zum Kitesurfen auf dem Festland scrollst du einfach weiter nach unten.

Wind & Wetter in Italien

Italien ist eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen. Besonders im Sommer glänzt es mit Temperaturen über 30° und um die 10 Sonnenstunden. Natürlich ist das Wetter zwischen Nord- und Süditalien sehr unterschiedlich. Sonnig, trocken und warm ist es im Sommer jedoch fast überall. Das Festland Italiens überzeugt leider nicht mit eingebauter Windgarantie, dennoch gibt es Orte, wo sich eine Kitereise sehr gut realisieren lässt.

Wind

Die besten Windbedingungen zum Kitesurfen in Italien findest du von März bis Oktober. Hier gibt es viele Spots, die aufgrund von Thermik eine relativ gute Windausbeute haben. Besonders die Toskana und der Südosten (um Lecce) sind hier zuverlässig, auch wenn dem unterschiedliche Windsysteme zu Grunde liegen. Hoch oben im Norden an Bergseen muss man sich sehr gut auskennen, um passablen Wind zu finden. Wer eine Reise nur zum Kitesurfen plant sollte sich jedoch an die Toskana und die südliche Adria halten oder einen Blick in die anderen Kiteregionen werfen.

Wellen

Richtig gute, schöne und saubere Wellen gibt es in Italien nur im Winter. Orte wie Levanto sind bekannt für die guten Windswells und auch die Wellenreiter Szene in Italien ist nicht gerade klein. Gute Bedingungen zum Kitesurfen in der Welle findet ihr vor allem im Nordwesten zwischen Varazze und Porto Maurizio. Wenn hier der Wind aus Westen aufdreht, kommen auch außerhalb des Winters schöne Wellen rein. An der Adria ist Portonovo zu empfehlen, wobei die Wellen auch nur groß werden, wenn es stürmisch ist.

Wetter

Während es im Süden im Sommer um die 40° erreicht und kaum mal kälter als 30° wird, ist das im Norden schon die Höchsttemperatur. Niederschläge sind vor allem im Frühling und Herbst zu erwarten, der Sommer hat gute 10 Sonnenstunden oder mehr und kaum Niederschläge. Sehr gutes Kitereisewetter also.

Kitespots in Italien

Die Kitespots in Italien konzentrieren sich meist auf kleinere Regionen wie z.B. Genua, Gargan, Lecce oder die Toscana. Das ist sehr bequem für Flugreisende und Camper, da man meist länger an einem Ort verweilen kann. Besonders im Sommer teilt man sich den Spot mit vielen Badegästen. Hier ist immer Vorsicht geboten und teilweise sind Spots im Sommer sogar geschlossen. Am besten immer fragen oder nach Locals Ausschau halten. Auf der Kitesurfkarte am Ende des Guides erhaltet ihr eine Übersicht aller Spots für eure Reiseplanung. In den Guides der einzelnen Regionen bekommt ihr detaillierte Spotbeschreibungen.

  • Albenga
  • Alimini Beach
  • Comer See
  • Cetara
  • Dervio
  • Domaso
  • Frassanito
  • Gallipoli
  • Gera Lario
  • Imperia
  • Maccarese
  • Molinella
  • Numana
  • Pesaro
  • Ponte Caffaro
  • Porto Cesareo
  • Porto Recanati
  • Rom
  • Portonovo
  • San Foca
  • Scauri
  • Spiaggia
  • Talamone
  • Torre Mozza
  • Torre San Giovanni
  • Torvaianica
  • Vada
  • Varazze
  • Vigna di Valle
  • Vindicio

Kiten Lernen in Italien

Italien bietet auch für Kiteanfänger gute Bedingungen. Kiteschulen findet ihr in jeder Region, jedoch nicht immer auch einen deutschsprachigen Lehrer. Englisch funktioniert aber gut. Der perfekte Ort um in Italien Kitesurfen zu lernen, ist jedoch Lo Stagnone auf Sizilien

Hier findet ihr eine Übersicht der Kiteschulen in Italien mit den dazugehörigen Orten und Regionen. Wer lediglich Equipment ausleihen möchte, findet in der Nähe jedes Kitespots eine Station die Material ausleiht. Wer touristisch erschlossene Gebiete bevorzugt, findet in der Toskana die meisten Hotels, Restaurants und Co. Wer es gerne etwas lokaler mag, sollte sich den Südosten ansehen. Informiert euch ggf. vor eurem Urlaub bei der Kiteschule ob ein englischer Lehrer zur Verfügung steht, da dies leider sehr häufig wechselt.

Kiteschulen vor Ort

  • Kurse auf englisch
  • Thermikspot
  • Kleiner Stehbereich
  • FIV lizensiert
  • FIV lizensiert
  • RRD & Airush Material
  • Kurse auf englisch
  • IKO lizensiert
  • RRD Material
  • IKO lizensiert
  • Thermikspot
  • Kleiner Stehbereich
  • RRD Material
  • FIV lizensiert
  • Thermikspot
  • Kleiner Stehbereich
  • RRD Material
  • Kurse auf englisch
  • SUP, Surf, etc.
  • FIV lizensiert
  • Wainmann Material
  • FIV lizensiert
  • North Material
  • FIV lizensiert
  • Cabrinha Material
  • IKO lizensiert
  • Kurse auf englisch
  • Kleiner Stehbereich
  • Best Material
  • VDWS lizensiert
  • Kurse auf deutsch, englisch
  • Stehbereich
  • North Material
  • SUP, Yoga, etc.
  • IKO lizensiert
  • Kurse auf deutsch, englisch
  • Stehbereich
  • Gaastra Material
  • Übernachtungsmöglichkeiten
  • IKO lizensiert
  • Kurse auf deutsch, englisch
  • Kleiner Stehbereich
  • RRD & North Material

Die besten Anfängerspots

Wer gerne auf dem Festland von Italien einen Kitekurs machen möchte, sollte sich in Rom etwas umsehen. Hier gibt es gute Reviere für Anfänger, genügend Schulen und eine tolle Stadt in unmittelbarer Nähe. Eine tolle Kombination für die ersten Kite-Erfahrungen oder Aufsteiger, die nicht jede freie Minute auf dem Wasser verbringen möchten und ausreichend Alternativen haben möchten.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Ihr findet auf dem Festland tolle Unterkünfte für Kitesurfer zu günstigen Preisen. Egal ob Hotel, Hostel oder eigenes Apartment. In der Hauptsaison sind die Unterkünfte deutlich (!) teurer. Versucht daher, vor allem zwischen Juni und August, im Voraus zu buchen. Auf unserer Kitesurfkarte am Ende des Guides sind Campingplätze eingezeichnet, denn Italien lässt sich auch perfekt mit dem Bus oder Wohnmobil erkunden. So findet jeder genau das, was er braucht. Neben Hotels und Hostels ist auch Airbnb eine sehr gute Alternative. Fast bei jedem Spot gibt es geeignete Unterkünfte in direkter Nähe und ist die Auswahl an “Sofort-Buchen” Unterkünften ist durchaus groß..

Argentario Osa Village (Talamone)
Günstiges Hotel nahe am Spot ca. 50€/Nacht
SeePort Hotel (Portonovo)
Premium Hotel in bester Lage ca. 90€/Nacht
B&B Monsignore (Garango)
Wundervolle Unterkunft im Zentrum ca. 70€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Italien hat auch einiges zu bieten, wenn der Wind mal still steht. Tolle Strände, hervorragendes Essen und traumhafte Landschaften. Zudem natürlich die wundervollen Städte.

„Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“. Die Städte Italiens sind auch bei Fußball-Antis bekannt, besonders die Mode-Metropole Mailand, die Hauptstadt Rom und das schöne Florenz. Für Kitesurfer eignen sich natürlich Städte und Dörfer an der Küste wie Genua, Manarola, Lucca oder Lecce.

An der Vielzahl der wundervollen Strände lässt sich auch der ein oder andere Tag verbringen und als Kitesurfer ist man eh schon vor Ort.

Natürlich. Eigentlich kann man in Italien die ganze Zeit nur essen, daher kann man die verlorenen Kalorien direkt wieder drauf essen.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt in Italien.

Reisezeit

März bis Oktober ist die Reisezeit wo Wind und Wetter am besten zusammenspielen. Zwar kann man auch im Winter Glück haben mit dem Wind doch beständig ist es nur in den Sommermonaten. Juli und August bieten die besten Voraussetzungen für Thermikspots, jedoch sind hier auch die meisten Touristen unterwegs und die Strände sind teilweise wirklich sehr voll.

Anreise

Direktflüge sind von fast überall günstig zu haben. Genua, Neapel, Florenz, Mailand, Rom, uvm. werden günstig als Direktflug angeboten. Nur in der Ferienzeit wird es mal etwas teurer. Guckt einfach welche Stadt nahe an eurem Traumspot liegt. Die Preise variieren sehr stark. Ein günstiger Hin- und Rückflug nach Mailand kann bei unter 30€ liegen, wer beispielsweise nach Neapel möchte sollte das Fünffache berechnen. Natürlich kann man aber auch mit dem Auto oder dem Camper nach Italien reisen.

Transport

Ein Mietwagen ist Pflicht und durch die Bank weg super günstig. In allen Städten könnt ihr für ein paar Euro am Tag einen Mietwagen buchen, achtet nur auf eine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung, denn die Straßen in Italien können echt eng werden.

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Sicherheit

Man muss sich eigentlich keine Sorgen machen, dennoch muss man sein Kitematerial nicht sichtbar über Nacht im Auto lassen oder Handys, Laptops oder Kameras auf dem Beifahrersitz liegen lassen.

Kosten

Die Kosten variieren von Region zu Region und vor allem abhängig von der Reisezeit. Der Norden ist durch die Flugpreise etwas günstiger, Regionen wie die Toskana wiederrum relativ teuer. Die Kostentreiber sind Mietwohnungen, Auto, Flüge und Campingplätze. Diese sind im Juli und August generell recht teuer, daher sollte jeder Budget-Reisende diese Monate meiden. Italienisches Essen ist überall günstig – egal ob im Restaurant oder im Supermarkt.

Flug

ab 29€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 1,80€

Mietwagen

ab 4€

Italien Kitesurf Karte

Fazit

Das Festland von Italien ist ein tolles Reiseziel. Besonders für Camper bietet Italien viele Vorteile und eine große Auswahl an Spots und Regionen. Besonders windsicher sind Gargano, Talamone, Portonovo und Lecce. Hier findet man auch die beste Infrastruktur für Kitesurfer. Italien ist ebenfalls ein Traumziel um mit der Familie zu verreisen. Doch auch alleine reist es sich gut, da die meisten Spots recht gut besucht sind. 

Kitesurfguide – Sizilien

Kitesurfer auf Sizilien

Kitesurfen Sizilien

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sizilien

Sizilien ist seit einigen Jahren eine der Top-Destinationen zum Kitesurfen. Viele Kitereiseveranstalter pushen den Spot ohne Ende, so dass an der größten stehtiefen Lagune Europas in Lo Stagnone mittlerweile einiges los ist. Und das ist auch kein Wunder, denn Sizilien hat neben Flachwasser-Pisten, einer Menge Sonne und Wind noch einiges mehr zu bieten. In diesem Kitereiseguide erfahrt ihr alles, was ihr für eure perfekte Kitereise nach Sizilien benötigt.

Saison: Mär - Nov / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Faq

Tendenz geht zum kleineren Schirm. 12qm bis 7qm ist eine gute Wahl für 75kg Kiter.

Oh ja, wahrscheinlich gibt es nicht viele Orte in Europa, so man bessere Bedingungen für Anfänger gibt. Lediglich die steigenden Zahl der Kitesurfer dämmt den Platz etwas ein. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots in XXX.

Wind & Wetter in Sizilien

Für die kurze Flugdauer ist Sizilien unfassbar warm. Von März bis Oktober findet ihr ideale Bedingungen mit viel Sonne und sehr konstantem Wind.

Wind

Auf Sizilien gibt es zwei entgegengesetzte Windsysteme. Nord und Süd. Der Wind aus Nord kommt super konstant und meist aus Nordwest. Der Scirocco aus Süd bis Südwest, kann auch mal böig werden und fällt oft etwas stärker aus. In der Lagune von Lo Stagnone gibt es zudem zwischen März und August zusätzliche Thermik durch die unterschiedlichen Wassertemperaturen in der flachen Lagune und dem offenen Meer. Insgesamt soll Lo Stagnone ca. 300 Windtage im Jahr haben.

Windvorhersage lesen

Benutzt die Windvorhersage eurer Wahl. Meistens ist alles ähnlich. Nach Lo Stagnone kann man auch auf verdacht fahren, besonders im Sommer. Wenn wirklich nur 0-5 knt. angesagt sind, kommt meistens jedoch auch kein anständiger Wind.

Wetter

Ein Traum. So gut wie kein Regen. Im Frühling/Herbst 6-8 Std. Sonne und im Sommer 10-12 Std. Das Wasser in der Lagune wird kaum kälter als 20°C im Meer kann es im Frühling jedoch auf 14°C abkühlen. Die Außentemperatur liegt im Sommer meist um die 30°C im Frühling ist es mit 20°C am kältesten.

Wellen

Wellen gibt es nur in Puzziteddu. Die besten Wellenbedingungen findet ihr im Frühling und Herbst wenn der Wind richtig Fahrt aufnimmt. Wellen entstehen nur bei Wind aus Norden und können auch mal 4m hoch werden. Bei Nordwest laufen die Wellen auch sehr passabel rein. Zum Wellenreiten jedoch ungeeignet.

Kitespots auf Sizilien

Sizilien ist mit 25.426 km² die größte Insel im Mittelmeer und hat neben der Flachwasserlagune auch einige gute Ausweichspots für Fortgeschrittene Wavekiter oder Menschen die es bevorzugen an einem Sandstrand aufzubauen und auf dem Meer zu Kiten. Generell findet ihr Kitespots nur im Südwesten der Insel.

Lo Stagnone

Der bekannteste und bestbesuchteste Spot Siziliens, wenn nicht sogar Italiens. Mindestens 20 Kiteschulen sind bereits vor Ort. Wer Kitesurfen lernen möchte hat hier die Qual der Wahl. Im Anfänger Teil dieses Beitrags erfährst du mehr dazu. Dementsprechend gibt es in Europa wohl kaum einen Ort an dem ihr mehr Anfänger vorfindet als hier. Die Lagune von Lo Stagnone ist unfassbar groß und bietet selbst bei der Vielzahl an Anfänger noch genügend Platz für alle. Besonders wer schon etwas Fortgeschritten ist und Wakestyle bevorzugt findet in der Lagune einige Plätzchen mit spiegelglattem Wasser egal wie stark der Wind weht. Perfekt zum Trainieren. Wer ein bisschen weiter raus fährt und ein wenig Höhe Leider müsst ihr auf weißen Strand, türkises Wasser ohne ähnliches verzichten. Hart ausgedrückt baut ihr auf einer matschigen Wiese ohne Gras auf und steigt in eine braune Suppe. Wer damit zufrieden ist findet perfekte Flachwasserbedingungen vor. Die Saison geht von März bis November und einige Locals reden von bis zu 300 Windtagen im Jahr. Die zwei unterschiedlichen Windsysteme bringen euch thermischen Wind in den Schirm, der wirklich sehr zuverlässig ist. Beide Windrichtungen funktionieren einwandfrei. Die einzigen Tage die nicht Kitebar sind, sind die wo die Thermik ausbleibt.

Puzziteddu

Etwas weiter im Süden finden Wavekiter ihr Mekka. Puzziteddu liegt bei Kartibubbu an der Südwestküste Siziliens in der Nähe des Capo Granitola. Zwischen Herbst und Frühjahr schieben die starken Winde die Wellen bis zu 4m hoch auf. Gegen Sommer, wenn die Winde durch Thermik verursacht werden sind die Wellen deutlich kleiner und der Spot auch für Freerider attraktiv. Puzziteddu funktionier von Ost bis Nord. Wer viel Wert auf eine saubere Welle legt, sollte bei Nordwest (Mistral) unbedingt hierhin fahren. Hier kommen die langgezogenen Wellen in schönen Abständen in 2-3m Höhe hereingerollt. Platz findet ihr hier zu genüge. Etwas weniger Wind als in Lo Stagnone habt ihr zu erwarten, jedoch kann die Strecke zwischen den Spots mit dem Auto in 1,5 Std. zurückgelegt werden, so dass ihr beide Spots nutzen könnt. Je nachdem wie es eure Laune vorsieht.

Kiten Lernen auf Sizilien

Wer die Spotbeschreibung von Lo Stagnone aufmerksam gelesen hat, vermutet schon, dass Sizilien einer der besten Spots in Europa ist, um Kitesurfen zu lernen. Anfänger haben hier die Qual der Wahl bei den Kiteschulen, ein riesigen Stehbereich, sehr konstanten und thermischen Wind, angenehme Wassertemperaturen und das alles fast das ganze Jahr über. Hinzu kommen noch günstige Preise für Flüge, Unterkunft, Mietwagen und Lebenshaltungskosten. Um Kitesurfen zu lernen ist Lo Stagnone auf Sizilien wirklich ein perfekter Fleck Erde. Damit euren ersten Stunden auf dem Wasser nichts mehr im Wege steht, findet ihr hier eine kleine Übersicht der Kiteschulen, die euch auf Englisch und Deutsch schulen und von denen wir wissen, dass ihre Schulungsmethoden einwandfrei sind. Auch wer schonen einen Kurs gemacht hat und weiterlernen möchte, bekommt hier Hilfe und ihr könnte euch Material leihen.

Kiteschulen vor Ort

ProKite Alby Rondinawird von einem ehemaligen Profi betrieben. Eine der bekanntesten und größten Kitestationen vor Ort. Geschult wird mit Cabrinha.

Torre Loopa Kite Zone liegt 200 Meter nördlich von Santa Maria mit eigenem grossen landing area mit viel Platz zum Starten und Landen. Ihr bekommt das aktuelle Airush Material im Verleih und seid bei dieser offiziellen IKO Schule gut aufgehoben.

Eine etwas kleinere Kiteschule die nur auf italienisch und englisch schult. Material von Best gibt es zur Schulng und im Verleih.

Slingshot Material und eine schon länger ansässige Kiteschule. Bietet auch vieles weitere an, wie Surfunterricht oder einen Segelboot Verleih.

Der gut bekannte Kiteboarding Club ist ebenfalls auf Sizilien ansässig. F-One Material und alles auf akzentfreiem Deutsch. 

Auch KWW ist in Sizilien vertreten. Wer alles zusammen als Paket buchen möchte und das nötige Kleingeld hat, ist hier richtig.

Die besten Anfängerspots

Der beste Anfängerspot in Sizilien ist Lo Stagnone. Hier findet ihr flaches, stehtiefes Wasser und habt viele Kiteschule vor Ort. Folgt dem Link für eine detaillierte Spotbeschreibung.

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Unterkünfte für Kitesurfer

Auf Sizilien eine Unterkunft zu finden ist recht einfach, aber so sind auch die meisten Apartments und Ferienwohnungen ausgestattet. Dafür sind diese meist preiswert und bieten alles was man benötigt. Bei der Wahl der Unterkunft solltet ihr euch vor allem vorher überlegen ob ihr an beiden Spots Kiten gehen wollt oder nur in der Lagune oder nur in der Welle. Wer beide Spots sehen möchte, sollte sich eine Unterkunft in der Nähe oder in Marsala buchen (was wir drigend empfehlen, denn die Fahrten mit dem Auto über die Insel machen Spaß). Marsala ist eine kleine niedliche Stadt die ziemlich genau zwischen den beiden Spots liegt. Die Lagune endet quasi dort, jedoch muss man zum Einstieg ein bisschen fahren (einmal drum herum). Es gibt genügend Restaurants für den großen Hunger nach der Session und auch genügend Supermärkte und eine Vielzahl an kleinen Obst- und Gemüsehändlern. Unbedingt zu empfehlen ist der Markt von Marsala, wo ihr fangfrischen Fisch kaufen könnt und die nötigen Utensilien zum Zubereiten.

Sunny Flat
Wundervolle Gruppenunterkunft in der Altstadt von Marsala, ca. 80€/Nacht
Alloro & Gelsomino
Schönes B&B in der Altstadt von Marsala ca. 60€/Nacht
Kite House
Direkt am Spot für die die immer aufs Wasser wollen, ca. 40€/Nacht
Anna's Townhouse
Optimal für Gruppen. Super schön direkt in der Altstadt von Marsala, ca. 90€/Nacht
B&B Isole
Ein kleines B&B ebenfalls direkt an der Lagune, ca. 60€/Nacht
La Perla dello Stagnone
Luxus Unterkunft mit direktem Zugang zur Lagune, ca. 100€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Da die Thermik auf Sizilien schon mal ein paar Tage aussetzten kann, ist es immer gut, wenn es ein paar Alternativen in der näheren Umgebung gibt. Sizilien ist auch unter nicht Kitesurfern ein beliebtes Reiseziel, von daher könnt ihr euch sicher sein, dass euch dort nicht langweilig wird. Landschaftliche hat die Insel einiges zu bieten. Karibik-ähnliche Strände findet ihr dort zu genüge, Berge zum Wandern und endlose Wiesen. Doch jetzt der Reihe nach.

Sizilien hat einige perfekte Strände zur Auswahl. Türkises Wasser, heller Sand und Palmen, alles kein Problem. Für den ein oder anderen Strand muss man zwar etwas weiterfahren aber es lohnt sich. Die Insel ist riesig, daher liegt leider nicht alles direkt um die Ecke vom Kitespot. Aber wer bereit ist ein wenig Zeit im Auto zu verbringen kann wundervolle Orte und Strände entdecken.

Marsala, Trapani und vor allem die Hauptstadt Palermo bieten euch zahlreiche Restaurants, in den ihr euch italienisch bekochen lassen könnt. Die zum Teil historischen Altstädte laden zum Fotografieren und Staunen ein. Die kleinen Gassen und Winkel eignen sich perfekt für kleine Spaziergänge, die man bei einem original Italienischen Eis am Strand ausklingen lassen kann. Das Nachtleben ist in allen Städten durchaus aktiv, beschränkt sich jedoch hauptsächlich auf das Wochenende. Die Italiener trinken lange lange in Bars vor, bevor sie dann zu später Stunde in einen Club wechseln und tanzen dort bis zum Morgengrauen.

Der ein oder andere möchte sich vielleicht auch historische Bauwerke, Museen oder ähnliches ansehen. Auch hier findet ihr genug für einen ganzen Urlaub. Wir haben euch die Highlights in der Nähe der Kitespots herausgesucht.

Hallo! Ihr seid in Italien. Esst so viel Pizza & Pasta wir ihr nur könnt. Es gibt eigentlich überall gute Restaurants und Bistros, die es richtig drauf haben. Auch beim Einkaufen werdet ihr schon auf italienische Feinkost treffen.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Sizilien.

Reisezeit

Die Saison auf Sizilien geht von März bis November. Da es sich hier vor allem um thermische Winde handelt gilt, je wärmer desto windsicherer. In den Sommermonaten habt ihr also noch bessere Chancen. Im Frühling und Herbst ist es etwas unbeständiger, jedoch kann es dafür auch schon mal etwas kräftiger wehen.

Anreise

Gute Nachricht, die Flüge sind echt günstig (unter 100€). Ryanair fliegt von Düsseldorf-Weeze und Frankfurt-Hahn nach Palermo (PMO). Von Köln-Bonn und Frankfurt-Main nach Trapani (TPS). Auch andere Airlines steuern aus anderen Städten die beiden Ziele an. Die Flugzeit beträgt gerade einmal 3 Std. und schon steigt ihr bei herrlichem Wetter und Sonnenschein aus. Trapani liegt unmittelbar neben der Lagune. Von Palermo aus sind es noch gute 1,5 Std. fahrt mit dem Mietwagen.

Transport

Ein Mietwagen ist auf Sizilien ein absolutes Muss. Er kostet nur ein paar Euro am Tag und lohnt sich allemal (spart nicht bei der Versicherung). Ihr werdet euch kaum oft an einem Ort aufhalten. Ihr seid am Spot zum Kiten, fahrt etwas essen oder einkaufen, zur Unterkunft und dann vllt. danach noch in die Stadt. Auch wenn ihr Ausflüge machen möchtet, solltet ihr ein Auto. Busse oder öffentlicher Nahverkehr? – Fehlanzeige.

Jetzt Mietwagen finden >

Sicherheit

Von keinem Local oder anderen Kiter haben wir etwas über Diebstahl oder ähnliches gehört. Der Spot ist teilweise echt voll und es sind viele Kiter unterwegs. Überall liegen Kites, Bars, Pumpen und Rucksäcke. Seht einfach zu das ihr euer Equipment zusammenhaltet, damit es niemand verwechselt oder es ausversehen abhandenkommt. Wenn ihr in einer der Städte wohnt und keinen Storage habt, sollte das Material auch im Auto sicher sein, wer kann sollte es aber in der Unterkunft einlagern. Sicher ist sicher.

Kosten

Wie auch die Flüge sind die Lebenshaltungskosten auf Sizilien günstig. Apartments könnt ihr ab ca. 30€ die Nacht buchen, wenn es etwas schöner sein soll solltet ihr mit ca. 50€ – 70€ rechnen. Essen gehen, vor allem italienisch lohnt sich geschmacklich wie auch preislich. Gute Pizzerien gibt es genügend und eine ordentliche Pizza schon ab ca. 4,50€. Auch einkaufen ist noch etwas günstiger als in Deutschland. Die Auswahl an heimischen Produkten ist überall gewaltig und macht Lust darauf zu kochen.

Flug

ab 29€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 20€

Bier

ab 2€

Mietwagen

ab 4€

Sizilien Kitesurf Karte

Fazit

Es gibt wohl kaum ein Ziel wo sich kurze Flugzeit, günstige Preise und eine enorme Windsicherheit so gut kombinieren wie auf Sizilien. Man muss sich lediglich damit zufriedengeben, dass der Spot an sich nicht traumhaft schön ist. Auch bei weniger Wind gibt es genug Möglichkeiten sich zu beschäftigen und sei es damit, den ganzen Tag Pizza zu essen. Sizilien eignet sich durch die Flugzeit und die Flugpreise besonders für einen spontanen Urlaub, Brückentage oder ein langes Wochenende.

Kitesurfguide – Sansibar

Sansibar-Kitesurfer

Kitesurfen Sansibar

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sansibar

„Jambo!“ Sansibar – Kitesurfen an den schönsten und weißesten Stränden der Welt. Die Insel Sansibar ist ein beliebtes Reiseziel für Kitesurfer aus der ganzen Welt. Der Massen- und Pauschaltourismus hat hier noch große Teile der Insel verschont. Jambiani und Paje sind zwei Orte davon. Zwar befinden sich hier auch viele Hotels, doch sind diese klein, gemütlich und die ganze Atmosphäre ist absolut entspannt und chillig. Man könnte denken das Wort Soulsurfer wurde hier erfunden. In diesem Guide geben wir euch alle Informationen, die ihr für einen Kiteurlaub auf Sansibar benötigt. Die Bedingungen eignen sich für Einsteiger, Aufsteiger, Wake- und Wavestyler gleichermaßen. Eine Wundertüte, die für alle etwas bereithält.

Saison: Dez - Mar & Jun - Sep / Wasser: Flachwasser, Welle / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

J
F
M
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Faq

Ideal ist es von November bis April. Wobei man in den ersten und letzten Wochen der Saison auch Pech haben kann, falls der Wind später bzw. früher als erwartet dreht. Mehr infos hier.

Auf Boracay ist der Wind oft sehr stark. Es gibt jedoch auch immer wieder Phasen, wo der Wind etwas schwächer ist. Kiter mit ca. 75kg sollten sich etwas zwischen 12-7qm einpacken.

Ja, auf Boracay kann man Kitesurfen lernen. Es gibt jede Menge Kiteschulen und ein gutes Revier. Mehr Informationen dazu in unserem Anfänger-Bereich.

Strom-Adapter, Mückenspray, Sonnencreme, kleinen Kite

Wind & Wetter auf Sansibar

Auf Sansibar ist es einfach traumhaft. Sonne satt, Wassertemperaturen für Boardshorts oder Bikini und immer frischer Wind im Kite.

Wind

Der Wind ist häufig ein Geduldsspiel, denn an Tagen, wo die Vorhersage leichte 8-10 knt. ansagt kann trotzdem durchaus angenehmer Wind entstehen. Wann, wo und wie ist jedoch immer wie eine Lotterie. Die besten Chancen hat man, wenn es wolkig ist oder am Abend, wenn die Sonne untergeht. Ansonsten kann gekitet werden, sobald 11knt. oder mehr angesagt sind. Wie ihr die Vorhersage lest, erfahrt ihr unten. Es gibt zwei unterschiedliche Winde. Von Mitte Mai bis Mitte September weht der Kuzi aus Süden. Vor allem im Juli und August weht der Wind sehr zuverlässig mit lockeren und sehr konstanten 13-15 knt. durch die Lagune. Von Dezember bis Februar kommt der Kaskazi aus der anderen Richtung. Er weht ebenfalls mit ähnlichen Geschwindigkeiten und ähnlich konstant. Kitegrößen kleiner als 10qm benötigt man selten. Wer sehr leicht ist und mit dem Surfboard unterwegs ist kann darüber nachdenken. Einen größeren Kite mehr einzupacken macht jedoch mehr Sinn, da es viele Tage gibt, wo der Wind nicht über 10 knt. hinaus kommt.

Windvorhersage lesen

Die meisten Locals vertrauen auf Windguru, jedoch haben alle Vorhersagedienste ähnliche Tendenzen gezeigt und mehr braucht man eigentlich auch nicht. Normalerweise zeigt die Vorhersage Sonne und 8-10 knt. an. Dann benötigt ihr etwas Glück und viel Geduld. An Tagen wo man sicher aufs Wasser kommt, zeigt die Vorhersage meist Wolken und/oder Regen an und ca. 13 – 18 knt. Trotzdem ist der Wind vormittags meist etwas schwächer und nimmt gegen Mittag zu,

Wetter

Das Wetter auf Sansibar ist ein absoluter Traum. Die Temperatur sinkt selten unter 28°C und auch am Abend klettert das Thermometer kaum unter die 24°C Marke. Im Sommer (von Dezember bis Februar) können auch mal mehr als 30°C erreicht werden. Zusammen mit einer fantastischen Sonnenausbeute und einer ständig wehenden Brise ist das Wetter einfach genial.

Wellen

Auch Wavekiter kommen auf Ihre Kosten. Dort wo das Riff beginnt gibt es einen schönen Reefbreak, der konstant kleinere Wellen zwischen 1 und 2m liefert. Perfekt für sämtliche Könnerstufen auf dem Wavebrett. Die Wellen am Riff sind nur bei einem hohen Wasser stand gefahrenlos befahrbar. Die Höhe der Tiede ist abhängig vom Mondstand, 3 Std. vor und 3 Std. nach Flut sollte aber immer genug Wasser über dem Riff sein, um entspannt wieder in die Lagune zu fahren. Ideal sind die Bedingungen bei ablaufendem Wasser ca. 2 Std. nach dem Hochwasser. Dann ist das Wasser vor den Wellen spiegelglatt und das herausströmende Wasser sorgt für einen sauberen Swell, der stetige Wellen zwischen 1-2 m liefert.

Kitespots auf Sansibar

Die beiden wichtigsten Kitespots auf Sansibar liegen an der Ostküste, ca. 4 km voneinander entfernt. „Jambiani“ und „Paje“ werden von einem ca. 2-3 km entfernten Riff abgedeckt. Dieses Riff bietet perfekte Flachwasserbedingungen in der Lagune, sowie gute Wellenbedingungen am Riff. Sowohl die Lagune als auch das Riff sind jedoch von den Tieren beeinflusst. Die Lagune ist die ganze Zeit über befahrbar. Bei Flut gibt es keinen Stehbereich mehr, das Wasser wird kabbelig und es schaukeln sich kleine Wellen auf. Bei Ebbe muss man etwas laufen bis man das Wasser erreicht. Auf dem Weg dorthin wird man immer wieder Algenplantagen, Steine, Seeigel, Muscheln, Boote, Anker etc. im Wasser finden. Die tun natürlich weh, wenn man drauf fällt. Daher meidet dunkle Flecken bei auflaufendem Wasser, es gibt mehr als genug sandige Abschnitte, wo ihr gefahrenlos kiten könnt. Ideal sind die Bedingungen bei auflaufendem Wasser. Es bilden sich überall kleine Sandbänke und das Wasser ist nicht nur kristallklar, sondern auch super glatt. Bei Hochwasser sind die Bedingungen ideal zum Foilen innerhalb der Lagune und zum Wellenabreiten am Riff.  Die Küste vor „Jambiani“ und „Paje“ ändert sich im Laufe der Zeit. Eine große Sandbank im Norden sorgt für diese Veränderung. Die Gezeiten spülen diesen Sand durch die Lagune, so dass die sandigen Abschnitte im Wasser stets wechseln. Ihr seht aber von überall aus genau wo die größten Sandabschnitte ohne Hindernisse im Wasser sind. Meistens sind dort auch die meisten Kiter.

Jambiani

Jambiani ist ein kleiner süßer Ort. Hier geht es etwas ruhiger und entspannter zu. Auf dem Wasser wird es nie richtig voll und auch bei Ebbe finden mehr als genügend Kiter Platz. In Jambiani gibt es mehrere Kiteschulen. Bei Flut ist der Strand so klein, dass es kaum eine Möglichkeit gibt den Kite zu starten. Daher haben viele Hotels auch eine unschöne Betonmauer am Strand gebaut, um vor der Flut geschützt zu sein. Das Wasser in Jambiani ist kristallklar, es gibt kaum Steine, Seegras oder Korallen im Wasser. Man sollte jedoch schön weit oben fahren, da vorne der ein oder andere Seeigel im Wasser liegen kann. 

Paje

In Paje sind die Bedingungen im Wasser sehr ähnlich. Der Bereich der mit Sand bedeckt ist ist etwas größer, jedoch gibt es auch hier auch deutlich mehr Kitesurfer und dementsprechend auch mehr Bars, Menschen, Partys, etc. Für Kiter, die auch am Abend noch etwas unternehmen wollen, ist Paje deshalb die bessere Alternative. Zum Kiten gibt es kaum einen Unterschied. Auch hier findet ihr Schulen, die euch schnell aufs Brett verhelfen. Mehr dazu jedoch hier.

Kiwengwa

Noch sehr unbekannt, dabei findet man in Kiwengwa dieselben Bedingungen wie in Paje oder Jambiani. Kiwengwa ist etwas nördlicher gelegen und eignet sich perfekt für einen Downwinder. Hier trifft man hauptsächlich Anfänger und hat viel Platz auf dem Wasser.

Kiten Lernen auf Sansibar

Leichter Wind, flaches- und stehtiefes Wasser, ausreichend Kiteschulen und Wassertemperaturen wie eine Badewanne sind super Voraussetzungen um Kitesurfen zu lernen. 

Sowohl in “Paje” als auch in “Jambiani” gibt es einige Kiteschulen, die euch schnell & sicher aufs Boards bringen. Hier gibt es eine Übersicht aller wichtigen Kiteschulen aus Sansibar. Die genaue Lage seht ihr auf unserer Kitesurfkarte am Ende des Guides.

Kiteschulen vor Ort

Zanzibar Kite Paradise ist die größte Kiteschule in Paje. Geschult wird mit Gaastra Material. Laut TripAdvisor die beste Kiteschule auf Sansibar.

Ebenfalls in Paje ist das Kite Centre Zanzibar. Geschult wird mit Material von North. Storage und Materialmiete ist hier auch kein Problem.

Gleich drei Schulen hat auf Zanzibar in Paje, Nungwi und Pwani Mchangani. Neben Kitekursen gibt es hier auch Downwinder und Kite-Touren.

Kleine Kiteschule in Sansibar, die bereits seit 2001 vor Ort ist. Neben Kursen, Materialverleih und Storage bietet Sun Sea Bar auch Kitetrips an.

Die nächste Kiteschule in Paje. Geschult wird mit Airush und Xenon Boards. Materialmiete gibt es ebenfalls.

Uhuru ist eine Schule in Jambiani. Gaastra Material, geschult werdet ihr von Leo.

Cabrinha Kiteschule direkt am Strand von Jambiani und vor Ort auch die größte Kitestation.

Auch KWW hat eine Station, ganz am Ende des Strandes von Jambiani.

Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Sansibar verwöhnt mit traumhaften Unterkünften zu sehr fairen Preisen. Man kann sehr lokal und einheimisch wohnen aber auch modern und luxuriös. Jedoch sollte man auch immer an die restliche Welt denken und daher auch mal das Hotel verlassen und in einem einheimischen Lokal im Dorf essen gehen oder bei einem Obststand einkaufen und sein Geld ein wenig verteilen. Die Menschen werden es euch danken.

Nur Beach Resort
Unfassbar chilliges Hotel, Kitestation im Hotel, ca. 50€/Nacht
Airborne Kite & Surf Village
Entspannte Unterkünfte für Kitesurfer in Paje, ca. 45€/Nacht
The Loop Beach Resort
Wirklich traumhaft. Leider ca. 10min fußläufig vom Spot entfernt, ca. 60€/Nacht
Zanzibar White Sand Luxury
Luxus Pur, Wellness & Spa, etwas abseits, ca. 100€/Nacht
Red Monkey Lodge
Eco Lodge mit vielen Kitesurfern und entspannter Stimmung. Direkt am Spot, ca. 60€/Nacht
Hotel On The Rock
Leider kein Pool dafür eine herrliche Aussicht, ca. 50€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Auf Sansibar gibt es neben dem Kitesurfen eine Menge zu entdecken. Generell machen die Einheimischen fast alles möglich (auf Palmen klettern und Kokosnüsse pflücken, fischen gehen, etc.). Man muss nur nett fragen und hoffen, dass sie englisch sprechen können. Die Einheimischen, die in eurem Hotel arbeiten, können das aber mit Sicherheit und die Afrikaner, die euch am Strand anquatschen, wissen häufig auch fast alles. WICHTIG: Am Strand machen die Afrikaner ihre Geschäfte. Ihr könnt Souvenirs bei den Massai kaufen, Schnorchel- oder Segeltouren buchen, ein Taxi zum Flughafen buchen, eine Massage buchen, Früchte kaufen und wahrscheinlich auch sonst alles was ihr benötigt. Am Strand ist es immer günstiger als im Hotel (Taxen kann man z.B. für weniger als die Hälfte als in Hotels bekommen) und mindestens genauso gut. Begegnet den Menschen dort freundlich und nett, dann werden Sie es auch zu euch sein – auch wenn ihr gerade nichts kaufen oder buchen wollt.

Vor Ort werden viele Touren zum Tauchen angeboten. Meistens geht ihr ans Riff und könnte dort viel Fische sehen. Es gibt auch Touren mit Delfinen, die jedoch relativ überlaufen sind. Wer etwas erfahrener ist, für den lohnt es sich weiter raus zu fahren, z.B. nach Mnema Island, hier gibt es deutlich mehr zu sehen.

Die günstige und entspannte Alternative. Mit einem einheimischen Kapitän fahrt ihr in einem traditionellen Segelboot („Dow“) raus zum Riff und könnte dort in Ruhe schnorcheln. Bei Ebbe ist es am besten und häufig kosten ein paar Stunden nicht mehr als 15€. Alleine die Bootsfahrt ist es wert.

Wenn ihr Einheimische fragt ob sie euch mit zum Fischen nehmen, sagen sie meistens ja. Mit 20.000 Schilling also knapp 10€ sind sie meist sehr zufrieden. Dafür gibt es einige zu sehen. Interessant, entspannt und wer will kann sich auch ein wenig selbst probieren.

Im Dorf von Jambiani und Paje findet ihr einige tolle lokale Restaurants, die euch mit original afrikanischer Küche bekochen. Die Restaurants sind nicht immer die schönsten, aber für das Essen lohnt es sich. Einige Restaurants findet ihr in der Kitesurfkarte am Ende des Guides.

Am Abend, kurz bevor die Sonne untergeht, spielen gefühlt alle afrikanischen Jungs Fußball. Ob am Strand oder auf den Fußballplätzen im Dorf freuen sie sich über jeden der mitspielt. Besonders natürlich, wenn ihr alte Fußballschuhe für Sie mitbringt.

Natürlich bieten Flachwasserbedingungen auch die Möglichkeit zum SUPen. Viele Hotels verleihen die Boards und selbst vom SUP aus könnt ihr den Grund, Fische und Seesterne sehen.

Die Einheimischen am Strand und auch die Hotels bieten viele Tagestrips an. Unter anderem Jozani Forest, Stone Town (Weltkulturerbe, einzigartiger Fischmarkt und Night food), Spice Tour (Gewürze aus Sansibar entdecken), Segeltouren, etc.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und anderen allgemeinen Themen für deinen Aufenthalt auf Sansibar.

Reisezeit

Die ideale Reisezeit für Kitereisen nach Sansibar sind unsere Sommermonate (Juni bis September) und unser Winter (Dezember bis Februar). Generell solltet ihr immer damit rechnen, dass der Wind an einigen Tagen nur reicht um entspannt zu cruisen und ein großer Schirm dabei sein muss. Wer in der Saison reist, wird aber auch mit vielen guten Tagen belohnt.

Anreise

Es gibt viele Direktflüge von Condor, Turkish Airlines und teilweise auch Lufthansa. Ein bisschen Glück gehört dazu einen entsprechenden Flug zu finden. Meist muss man mit 1 bis 2 Stopps und einer Flugdauer zwischen 12 Std. und 17 Std rechnen. Die Preise variieren zwischen 500€ und 1500€ je nach Zeit und Buchungsdatum für einen Hin- und Rückflug. Generell sind Flüge von München oder Frankfurt Main mit Condor zu empfehlen doch auch KLM, Kenia Airlines und Ethiopian haben häufig gute Angebote. Vom Flughafen kann dann über euer Hotel ein Transfer gebucht werden oder ihr sucht euch vor Ort einen Van aus, der euch ans Meer bringt. Es gibt immer genügend Fahrer und es ist natürlich deutlich billiger als über das Hotel. 

Visum

Zum Einreisen in Sansibar wird ein Visum benötigt. Das Formular wird im Flugzeug verteilt und liegt auch am Flughafen aus. Die Einreise kostet 50 USD und wird direkt am Flughafen vor der Einreise bezahlt.

Transport

Wer vor Ort einen Ausflug machen möchte oder den Spot wechseln, kann einfach am Strand einen der Beach Boys fragen, die ständig rum laufen und euch verschiedenen Dienstleistungen anbieten. Natürlich kann man auch im Hotel fragen aber dann kostet es das doppelte.

Sicherheit

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Kosten

Wer einen günstigen Flug findet, kann mit Sansibar ein echtes Preis-/Leistungswunder erleben. Für so wenig Geld bekommt man wohl selten einen so weißen Sandstrand und so kristallklares Wasser zu Gesicht. Natürlich ist Sansibar kein Schnäppchen. Mit viel Glück kann man eine Woche mit unter 900€ bewerkstelligen. Dafür ist die zweite Woche nur unwesentlich teurer, da Hotels und Lebenshaltungskosten auf Sansibar und speziell in Jambiani und Paje moderat sind. Die meisten Hotels werden nur mit Frühstück angeboten. Ein Abendessen mit frischem Fisch kostet etwa 20.000 – 25.000 Schilling, was in etwa 10€ entspricht. Früchte, Wasser, Nüsse, Kekse und Co. kann man günstig im Dorf einkaufen für ca. 1€ das Stück.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 40€

Bier

ab 3€

Van

ab 20€

Sansibar Kitesurf Karte

Fazit

„Hakuna Matata!“ Genieße das Leben. Das kann man auf Sansibar wunderbar. Die Seele baumeln lassen, Kitesurfen, einen drink am Pool genießen und die tolle Stimmung der Insel genießen. Sansibar ist ein Traumziel für alle Kitesurfer die keinen Starkwind benötigen um Spaß zu haben und sich auch mal etwas Anderes vornehmen wollen als Kiten. Besonders für Kitesurfer mit Anhang ohne Kite-Skills ist Sansibar ein absoluter Traum. Auch mit Kindern absolut geeignet. Aber auch für Kiter, die verschiedene Bedingungen mögen und es sich gut gehen lassen möchten. Für Foil Fans ist Sansibar ebenfalls ein schöner Fleck Erde.