Kitesurfguide – Vietnam

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Kitesurfen Vietnam

Alle Informationen für deine Kitereise nach Vietnam

Kitesurfen Vietnam – Vietnam ist ein traumhafter Ort zum Kitesurfen in Südostasien. Das Land erstreckt sich vom „Golf von Tonking“ über das „Südchinesische Meer“. An der südlichen Küste liegt auch Mui-Ne, das Mekka für Kitesurfer in Vietnam. Von Oktober bis April wird die Südküste rund um das Fischerdorf mit einem sehr beständigen Nordostmonsun versorgt. Warme Temperaturen, viel Wind, jede Menge Sonne und extrem günstige Preise machen Vietnam zu einem Traumziel für Kitesurfer. In diesem Guide erfährst du alles Wissenswerte für deine Kitereise nach Vietnam.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Von Oktober bis April ist es windig. Wer die maximale Windausbeute möchte, fährt zwischen November und März. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Eine Boardshorts reicht. Viele Kiter sind mit S/S Shortys unterwegs. Ganz wie man mag.

Als 75kg Fahrer reichen 9qm und 12qm für fast alles aus. Manchmal wird es sehr stark, dann kann auch ein 7er nicht schaden. Leichtere Fahrer oder Frauen sollten auf 7qm und 10qm zurückgreifen.

Ja, Kiten lernen auf Vietnam ist durchaus möglich. Die Bedingungen sind nicht perfekt und es braucht vielleicht ein wenig mehr Talent, aber es ist gut möglich dort zu lernen. Mehr Infos im Anfänger-Bereich.

Mückenspray, Sonnencreme, Hydrofoil

Wind & Wetter in Vietnam

Hier erfährst du alles über Wind und Wetter Bedingungen zum Kitesurfen in Vietnam. Außerdem gibt es eine kurze Info wie du die Windvorhersage richtig liest, damit du immer weißt wann es aufs Wasser gehen kann und wann du besser etwas anderes unternimmst.

Wind

Vietnam wird von zwei unterschiedlichen Windsystemen versorgt. Dem Nordost-Monsum (November – März) und dem Südwest-Monsun (April – Oktober). Während des Nordost-Monsuns ist Trockenzeit und das Wetter ist deutlich angenehmer. Durch die Sonne und die warmen Temperaturen wird der Wind vor allem um Mui Ne durch die weißen und roten Sanddünen thermisch verstärkt, weshalb der Wind während der Trockenzeit deutlich verlässlicher ist. Außerdem nimmt der Wind während des Tages zu, wenn sich die Landmasse erhitzt. Die Trockenzeit von November bis März ist daher die ideale Reisezeit für Kitesurfer. Der Wind startet gegen 10 Uhr mit rund 16 – 18 knt und nimmt den ganzen Tag über zu. Gegen Abend erreicht er meist 21 – 25 knt. Auch Tage mit Starkwind über 30knt sind möglich, aber nicht regelmäßig und eher selten. Die Windwahrscheinlichkeit in der der Hauptsaison liegt deutlich über 80%.

Windvorhersage lesen

Die meisten Locals, die wir gefragt haben nutzen die Vorhersage von Windguru, die eine gute Tendenz gibt. Es wird meist etwas mehr als angesagt aber wenn nichts auf der Uhr steht, kommt auch selten Wind.

Wetter

Auch das Wetter in Vietnam ist in der Kitesaison extrem gut. Temperaturen um 30° sind in allen Monaten realistisch. Das Wasser hat mit rund 25° ebenfalls eine angenehme Temperatur. Im Oktober und November muss man noch mit dem ein oder anderen Regentag rechnen, danach regnet es aber kaum noch. Ein bisschen Bewölkung kann es immer geben, aber generell scheint die Sonne den ganzen Tag. 

Kitespots in Vietnam

Die Kitespots in Vietnam beschränken sich zum größten Teil auf die Region rund um Mui Ne und Phan Thiet. Einige Ausreißer sind etwas weiter entfernt und werden in Verbindung mit Ausflügen oder Touren von den Kiteschulen angeboten. Es gibt sicherlich noch viele weitere tolle Spots zum Kitesurfen in Vietnam, die bis jetzt jedoch noch nicht erforscht sind. Auf der Kitesurfkarte am Ende des Artikels haben wir als Überblick alle Kitespots eingezeichnet.

Mui Ne

Mui Ne Beach ist der bekannteste und mit Abstand meistbesuchte Kitespot in Vietnam. An dem riesigen Sandstrand reiht sich eine Kiteschule an die andere und er ist neben Kitesurfern auch von normalen Touristen besucht, was es etwas wuselig macht. Der Spot hat einen Shore-Break der jedoch auch von weniger erfahrenen Kitern bewältigt werden kann oder einfach gemütlich per Bodydrag überwunden werden kann. Dahinter wartet ein gigantischer Spot auf dich mit unendlich viel Platz. Obwohl der Spot gut besucht ist, hat man immer genug Platz auf dem Wasser, insbesondere wenn man etwas weiter raus fährt. Der Nordost Wind legt zwischen 10 und 11 Uhr los, je nach Bewölkungsgrad. Am konstantesten ist er zwischen 12 und 2 Uhr mit sehr konstanten 16 – 18 knt, danach nimmt der Wind meist noch etwas zu und wird recht böig. Das gleiche gilt für die Wellen. Auch sie bauen sich im Verlauf des Vormittags auf und werden gegen Abend etwas größer. Die Wellen schaukeln sich jedoch nur auf und brechen erst vorne am Strand. Es ist durchaus anspruchsvoll für Einsteiger, aber eine tolle Spielwiese für geübte Kitesurfer. Viele Strandabschnitte gehören den Kiteschulen bzw. Hotels, die eine Nutzungsgebühr von ca. 5€ pro Tag veranschlagen. Dafür wird auf eure Wertsachen Acht gegeben, es gibt Start- und Landehelfer und ihr bekommt Instruktionen zum Kitespot. Meist ist hier auch etwas mehr Platz auf dem Wasser. Generell wird der Strand Richtung Süden immer breiter, jedoch nimmt auch der Shorebreak zu und es wird voller.

Tipp: Mui Ne Beach eignet sich perfekt zum Foil-Kiten. 

Ong Dia Cape

Der Spot hinter der Steinmauer von Ong Dia Cape ist direkt hinter Mui Ne Beach. Das Wasser läuft hier deutlich flacher rein und man kann einige Meter stehen. Ein richtiger Flachwasserspot ist es jedoch nicht. Hinzu kommt, dass dort viele Surf-Anfänger und Badegäste im Wasser sind und der Spot recht klein ist. In der Nebensaison ist der Spot definitiv besser geeignet, in der Hauptsaison ist er nur bedingt zu empfehlen. Es ist eine Kiteschule vor Ort, die euch Infos zum Spot gibt und gerne beim Starten hilft. Eine gute Alternative, wenn man mal etwas anderes sehen möchte.

Harbour Wall

Die Steinmauer am Hafen von Phu Thuy bietet eine klasse Abdeckung für Flachwasser. Der Strand ist fast identisch zu Mui-Ne Beach ausgerichtet, so dass der Wind hier sideonshore kommt. Der Strand ist am hinteren Ende, direkt an der Mauer recht breit und bietet ausreichend Platz zum Starten und Landen. Es ist deutlich weniger los als am Mui Ne Beach – vielleicht 4-5 Kites in der Hochsaison, man kann auch alleine sein. Das Wasser ist nicht stehtief aber relativ glatt. Es gibt einen mini Shore-Break und kleine auf und ab Bewegungen des Wassers. Laut einigen Locals ist die Wasserqualität jedoch sehr schlecht, da hier viel Abwasser aus der Stadt ins Meer gelangt. Daher möchten wir den Spot nur mit Einschränkungen empfehlen.

Malibu / Hon Rom

Malibu ist der KiteSURFspot von Mui Ne. Der Strand fällt nur leicht ab, so dass ihr die ersten Meter stehen könnt und am Strand nur kleine Ausläufer der Wellen ankommen. Daher ist der Spot an windärmeren Tagen auch für Einsteiger geeignet, da hier die Wellen nicht sonderlich hoch werden. Anders ist es da, wenn es einige Tage aus allen Rohren feuert, denn dann schiebt der Wind die Wellen richtig hoch auf. Hier ist der Spot den erfahrenen Kitern vorbehalten, durch den onshore Wind sind die Wellen jedoch keineswegs perfekt. Es gibt auch hier einige Kiteschulen, jedoch eignet sich Mui Ne Beach besser für Anfänger. Um den Strand wird sich leider nur sehr wenig gekümmert, daher findet ihr hier viel Müll, was den Gesamteindruck etwas trübt. Allerdings erlebt ihr hier das „echte“ Vietnam etwas besser.

Soui Nuoc

Eine Bucht nördlich von Malibu befindet sich Soui Nuoc. Der Spot ist sehr ähnlich zu Malibu, vielleicht sind die Wellen etwas kleiner und er ist noch leerer.

Turtle Beach

Noch weiter nördlich findet ihr Turtle Beach. Die vorgelagerte Insel, die wie eine Schildkröte aussieht, gibt dem Strand seinen Namen. Hier findet ihr von Flachwasser über Kabbel bis zu Wellen sämtliche Bedingungen auf sehr kleinem Raum. Ihr könnt zwischen der Insel und dem Strand hin und her fahren und habt dazwischen alles was ihr braucht. Mit dem Roller braucht ihr gute 45min, einige Kiteschulen bieten jedoch Tages- oder Wochenend Trips an, die man wahrnehmen sollte. Wer auf eigene Faust hinfährt ist meist alleine auf dem Wasser.

Phang Rang

Ein Ziel, das definitiv nicht mehr mit dem Roller als Tagesausflug bewältigt werden kann. Diverse Kiteschulen bieten euch hier Ausflüge an, die sich definitiv lohnen. Phan Rang hat durch sein Riff unterschiedliche Bedingungen. Innerhalb des Riffs gibt es flaches Wasser um zu üben und am Reef-Break eine tolle, kleine Welle, die bei Sideshore Wind abgefahren werden kann. Die Ausflüge dauern meist 2-3 Tage und beinhalten außerdem einen Besuch in Cam Ranh.

Kiten Lernen in Vietnam

Wer in Vietnam kiten lernen möchte, ist in Mui Ne Beach an der richtigen Adresse. Zwar ist es nicht unbedingt ein Paradies für Anfänger, da das Wasser wellig und tief ist, jedoch einigt sich Mui Ne durchaus um Kitesurfen zu lernen. Dabei habt ihr eine fast überwältigende Auswahl an Kiteschulen, die jedoch größtenteils auf russisch und englisch unterrichten. Wir haben euch eine Übersicht zusammengestellt.

Kiteschulen vor Ort

  • Kitekurse (ENG, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (DE, EN, IT)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Segeln, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • RRD Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, Windsurf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Best Material
  • Kitekurse (EN, DE, FR, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (DE, EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Airush Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • ADI, Liquid Force Material
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Surf, SUP, etc.
  • IKO Lizenz
  • Cabrinha Material
  • Kitekurse (EN, RUS)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte
  • Surf, SUP, etc.
  • Kitekurse (EN, RUS, NL)
  • Material Verleih & Storage
  • Unterkünfte, Trips
  • Cabrinha Material
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Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte für Kitesurfer gibt es in Vietnam zu genüge. Es ist möglich direkt am Mui Ne Beach zu wohnen und quasi von der Terrasse den Kite zu starten. Dies bietet sich vor allem an, wenn man gerne an einem Ort bleiben möchte und so nah wie möglich am Spot wohnen möchte. Wer gerne die Gegend erkundet und lieber mobil ist, kann auf eines der vielen, vielen anderen Hotels oder Gästehäuser zurückgreifen, die wesentlich günstiger sind und zusätzlich einen Roller mieten. Ihr könnt euch ein Surfrack montieren lassen und euer Material so easy durch die Gegend fahren, egal an welchen Spot ihr möchtet. Alternativ lassen sich die Strecken auch mit dem Taxi zurücklegen. Es gibt in Mui Ne überall Restaurants, die getestet werden wollen. Zu zweit kann man sich für ca. 10€ papp satt essen. In den Hotels ist es oft deutlich teurer.

Coco Beach Resort
Luxuriöses Resort mit direktem Strandzugang und Kiteschule, ca. 99€/Nacht
Kim Village
Einfaches Hotel mit Pool und zentraler Lage, ca. 30€/Nacht
Mui Ne Hills
Einfaches Hotel mit gigantischem Ausblick,ca. 15€/Nacht
May Bungalows
Sehr nettes Hotel mit fantastischen Bewertungen, ca. 25€/Nacht
Mia Resort
Resort mit direktem Strandzugang, ca. 170€/Nacht
Weitere Unterkünfte
In Mui Ne
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Alternativen für windlose tage

Weht es einmal nicht in Vietnam gibt es vor allem in Mui Ne einige Alternativen, die sonst den Pauschal-Touristen vorbehalten sind. Wer kitet, muss sich hier kaum Gedanken machen, denn der Wind ist sehr verlässlich. Wer aber gerne noch etwas anderes unternimmt oder die bessere Hälfte überzeugen muss, findet hier Alternativen zum Kitesurfen.

Die Sanddünen von Mui Ne sind ein beliebter Ausflugsort der Touristen. Hier kann man fast wie Aladdin mit einem Teppich über den Sand rutschen oder mit einem Quad durch den Sand pflügen. Außerdem gibt es einige Wanderwege durch die Dünen.

Da in Vietnam so oft die Sonne scheint, kann man es sich auch einfach einen Tag am Strand gemütlich machen, sich in einer Beach Bar mit Cocktails für ca. 2€ eindecken und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Absolut sehenswert ist das Fischerdorf Mui Ne. Die Anfahrt erfolgt über einen kleinen Hügel von dem aus man die vielen hundert Fischerboote aus bestaunen kann. Übrigens, die meisten Vietnamesischen Fischer fahren noch heute in kleinen korbartigen Booten umher, die damals dazu dienten die Steuer zu umgehen, da schwimmende Körbe nicht als Fischerboote galten.

Besonders in Mui Ne sind viele Touristen unterwegs. Die günstigen Preise für Alkohol und die zahlreichen Locations am Strand sind gute Faktoren für ausgelassene Nächte. Wer gerne feiern geht, bekommt in Mui Ne einiges geboten, auch wenn die Partys auf die russischen Touristen abgestimmt wurden.

In Mui Ne gibt es eine Kochschule, die euch in die Künste der vietnamesischen Küche einweiht. Spätestens, wenn ihr in einem guten Restaurant gegessen habt, wisst ihr wie lecker das Essen in Vietnam ist.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige wichtige Informationen zu den Kosten, Flügen, Visum und Co. für euren Aufenthalt in Vietnam.

Reisezeit

Wer zum Kitesurfen nach Vietnam reist, sollte sich einen Termin zwischen Oktober und April aussuchen. Hier ist sowohl der Wind, als auch das Wetter ideal.

Anreise

Die Anreise erfolgt im Idealfall über Ho-Chi Minh Stadt. Diese ist es durchaus Wert einen Kitetag sausen zu lassen, um sich die Stadt anzusehen. Man kann einfach in der Stadt beim Hotel einen der Busse buchen, die mehrmals täglich nach Mui Ne fahren. Die Fahrt dauert ca. 3-4 Std. und kann in einem normalen Reisebus oder einem Sleeper-Bus gebucht werden. Die normalen Reisebusse sind jedoch eher zu empfehlen. Wer nicht in die Stadt möchte, kann sich auch direkt am Flughafen abholen lassen oder dort einen Bus buchen. Die Fahrt mit einem normalen Bus kostet etwa 5€, bei einem Shuttle zum Hotel müsst ihr schon mal mit 50€ – 70€ rechnen. Manche Hotels bietet dieses aber auch kostenlos an.

Ho Chi Minh City wird von den meisten Deutschen Flughäfen mit meist einem Zwischenstopp angeflogen. Von Frankfurt am Main gibt es mit Vietnam Airlines teilweise Direktflüge von 12 Std., mit Umstieg dauert der Flug insgesamt rund 15 Std. Außerdem fliegen Qatar, Emirates und Turkish Airlines Ho Chi Minh City an. Die Preise variieren wie immer stark, es ist möglich für unter 500€ innerhalb der Kitesaison zu finden. Normal sind Preise um 750€.

Visum

Deutsche Staatsbürger können mit einem, mindestens noch 6 Monate gültigem, Reisepass 15 Tage ohne Visum einreisen. Bei einem längeren Aufenthalten sollte vorab ein E-Visum beantragt werden.

Transport

Taxi, Roller und Busse sind die Hauptverkehrsmittel in Vietnam. Für längere Strecken bucht ihr euch einen Platz in einem Bus und vor Ort steigt ihr auf Roller oder Taxi um. Es ist super günstig und selbst längere Strecken lassen sich gut mit einem Taxi bewältigen, falls kein Bus fährt.

Sicherheit

In Vietnam fühlt man sich sehr wohl. Die Menschen sind nett und freundlich und helfen einem gerne weiter, soweit ihr englisch es zulässt. Nichts desto trotz ist Vietnam ein armes Land, teure Wertgegenstände wie Kameras, Kites oder das Portemonnaie sollten nicht unbeobachtet gelassen werden. Dengue-Fieber und Malaria haben in Küstennähe nur ein geringes Risiko. Vor Mücken solltet ihr euch dennoch schützen. Geanuere Informationen und aktuelle Reisewarnungen bekommt ihr beim Auswärtigen Amt.

Kosten

In Vietnam gibt es das günstigste Bier der Welt. Die Preise sind selbst in der Touristen-Hochburg Mui Ne noch sehr entspannt. Essen, Massagen, Taxi, etc. – alle Preise sind für Europäer absolut gering. Ein Essen mit drei Gängen und Getränken kosten rund 10€. An den Kitestationen und den hochwertigen Hotels sind die Preise schon ordentlich angezogen und es wird meist in USD abgerechnet.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 4€

Bier

ab 0,30€

Scooter

ab 4€

Vietnam Kitesurf Karte

Fazit

Kitesurfen in Vietnam ist wunderbar. Es ist günstig, es gibt viel Wind, Sonne satt und die Preise sind extrem günstig. Durch die vielen Kitesurftrips die man unternehmen kann, eignet sich Mui Ne als Ort perfekt um auch eine längere Zeit dort zu verbringen. Wer in Asien Kiten möchte, ist hier definitiv richtig. Man kann die ganze Zeit an einem Ort verbringen aber auch vieles entdecken, Vietnam hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Und wer gerne komplett unerforschte Gebiete entdeckt hat mit Vietnam sicherlich ein Traumziel gefunden.

Kitesurfguide – Boracay

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Kitesurfen Boracay

Alle Informationen für deine Kitereise nach Boracay

Boracay ist der Hotspot zum Kitesurfen auf den Philippinen. Hier muss man sich um nichts kümmern. Der Wind bläst von Dezember bis März beständig, die Beach Boys leisten jeden erdenklichen Service vom Kite-Aufbau zum Launch bis zur Landung und dann wartet auch schon eine kühle Erfrischung an der Beach-Bar auf dich. Außerdem gibt es viele Ausflugsziele und Kite-Safaris, die von Boracay aus starten. Alles entspannt, gediegen und harmonisch. Es kommt schnell ein wenig Surfer-Stimmung unter Kitern auf, wären da nicht einige Haken.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 80%+

Die beste Reisezeit

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Ideal ist es von November bis April. Wobei man in den ersten und letzten Wochen der Saison auch Pech haben kann, falls der Wind später bzw. früher als erwartet dreht. Mehr infos hier.

Die Temperaturen sind immer deutlich über 20° egal ob im Wasser oder in der Luft. Daher reicht eine Boardshorts.

Auf Boracay ist der Wind oft sehr stark. Es gibt jedoch auch immer wieder Phasen, wo der Wind etwas schwächer ist. Kiter mit ca. 75kg sollten sich etwas zwischen 12-7qm einpacken.

Ja, auf Boracay kann man Kitesurfen lernen. Es gibt jede Menge Kiteschulen und ein gutes Revier. Mehr Informationen dazu in unserem Anfänger-Bereich.

Reisepass, Strom-Adapter, Mückenspray, Sonnencreme, kleinen Kite

Wind & Wetter auf Boracay

Auch wenn es den ein oder anderen Punkt Abzug in der B-Note gibt, ist der Wind absolut fantastisch. Er ist zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und bläst in der Saison nahezu jeden Tag. Dazu kommt eine guter Mix aus Sonne und Wolken und der ein oder andere Schauer zwischendurch.

Wind

Auch auf Boracay gibt es den Amihan aus NO (November bis April) und den Habagat aus SW (Mai – Oktober). Mehr Informationen über diese Windsysteme, bekommt ihr im Guide Kitesurfen auf den Philippinen. Wichtig für Boracay ist der Amihan, der euch Wind zwischen 16 – 25 knt. liefert und das sehr verlässlich. Der Wind pustet meist den ganzen Tag und selbst in der Nacht, die Stärke kann sich dabei jedoch verändern. Meist nimmt der Wind im Tagesverlauf zu und legt besonders am Abend, kurz vor Sonnenuntergang, noch eine ordentliche Schippe drauf.

Windvorhersage lesen

Alle Vorhersagedienste leisten gute Arbeit und geben euch eine gute Tendenz. Meistens wird der Wind etwas stärker als in der Vorhersage und wenn nichts angesagt ist, kann trotzdem etwas kommen, auch wenn die Chance gering ist.

Wetter

Das Wetter auf Boracay ist in der Amihan Windsaison meist sehr schön. Ein paar Wolken sind meist am Himmel und selten gibt es einen Schauer. Dabei Temperaturen zwischen 25C° und 32°C. Jedoch kann es immer mal einen Taifun geben.

Kitespots auf Boracay

Boracay ist kein unentdeckter Fleck Erde, sondern ein Platz der von Touristen überströmt  wird. Auch der Kite-Beach ist voll. Besonders zwischen Weihnachten und Silvester. Es ist nicht zu voll aber einige dürfte es nerven. Besonders wer nicht gerne weit raus fährt kann Probleme mit dem Platz bekommen. Bulabog Beach ist dabei das Epizentrum für Kitesurfer. Hier hält sich von Dezember bis März alles auf, was aufs Wasser will. In der Nebensaison von Mai bis Oktober verlagert sich das Kiteszene an den traumhaften 3km langen weißen Sandstrand „White Beach“, lediglich 500m von Bulabog entfernt. Hier turnt man zwischen Touristen und Kitern rum, was die Stimmung ein wenig versaut. Außerdem gibt einige Alternativen um Boracay herum, die für Abwechslung und viel Platz sorgen.

Bulabog Beach

Wind: Amihan

Der Hauptstrand für Kitesurfer an der Ostküste von Boracay. Die stehtiefe Lagune wird von einem Riff abgedeckt. Innerhalb des Riffs ist der Wasserstand bei Ebbe noch ausreichend hoch um zu üben. Bei Hochwasser sind nur noch die ersten Meter stehtief. Der Untergrund ist dabei eine Mischung aus Sand, Steinen, Algen, Baumresten und Kokosnüssen. Für Anfänger empfiehlt es sich Schuhe zu tragen. Bei auflaufendem Wasser wird der Strand schnell sehr klein, was starten und landen etwas erschwert. Die Wasserqualität ist eine Katastrophe, da neben viel Müll und einigen Baumresten auch das Abwasser von Boracay ins Meer gelangt. Bei Ebbe ist der Stand dann mit all diesem Zeug übersät. Es ist erträglich aber alles andere als schön. Weiter hinten am Riff ist das Wasser sehr klar und türkis. Die kleinen Wellen, die über dem Riff brechen und das atemberaubende Panorama entschädigen dann einiges. Besonders für Wave-Einsteiger ist es hier toll ein wenig in den Wellen zu toben – Hochwasser vorausgesetzt. Da der Wind meist On- bis Sideonshore kommt, wird der Spaß etwas trübt.

White Beach

Wind: Habagat

Der große Bruder auf der gegenüberliegenden Seite, nur 500m von Bulabog entfernt. Er ist größer, schöner aber auch besser besucht als Bulabog. Während man in Bulabog nur Kitesurfer antrifft, sind es am White Beach fast nur Touristen. Die Stimmung ist hier einfach anders. Nur in der Saison von Mai bis Oktober kann hier gekitet werden und der Wind ist deutlich unbeständiger, so dass viele Kite-Center im Sommerurlaub sind. Der White Beach wird daher kaum noch zum Kitesurfen genutzt.

Ilig-Iligan Beach

Wind: Amihan

Im Nordosten befindet sich der Ilig-Iligan Beach, etwa drei km nördlich von Bulabog, direkt hinter dem Golfplatz, weshalb der Spot auch oft “Golf Course” genannt wird. Die Bedingungen sind sehr ähnlich zu Bulabog, nur ist deutlich weniger los. Ein super Ort um den Massen zu entgehen oder einfach mal etwas anderes zu sehen.

Puka Beach

Wind: Amihan

Der Puka Beach funktioniert bei ordentlichem Nordeinschlag. Das Wasser wird direkt tief und es gibt weiter draußen eine ordentliche Welle, die jedoch relativ ungestüm bricht. Für Anfänger nicht gerade einladend, für Fortgeschrittene aber durchaus interessant. Es gibt eine mittlere Strömung nach Südwest, die nicht unterschätzt werden sollte. Puka Beach ist zudem ein extrem schöner Strand, der einen Besuch verdient.

Union Beach / Panay

Wind: Amihan

Union Beach ist eine super Alternative für Aufsteiger oder Kiter, die es gerne sehr ruhig haben. Der Spot liegt direkt am Flughafen Caticlan und verfügt über drei sehr kleine und sehr einfache Resorts. Die Bedingungen sind wie in Bulabog, nur dass der Wasserstand bei Ebbe meist zu niedrig zum Kitesurfen ist und es deutlich mehr Steine gibt. Dafür sind hier selbst in der Hochsaison max. 10 Kites auf dem Wasser und der Spot ist verdammt groß. Man muss sich auf das wesentliche beschränken. Andere Infrastruktur neben den drei Resorts gibt es nicht und auch die Resorts haben nur das nötigste. Für ein paar Tage bei gutem Wind & Wetter ist es hier aber super. 

San Jose / Carabao

 

Wind: Amihan

Nur 5km nördlich von Boracay liegt ein perfekter Zufluchtsort für Kiter, denen es auf Boracay zu voll, zu laut und zu dreckig ist. In San Jose auf Carabao Island findet ihr einen fast leeren Spot mit einfachen Bedingungen. Es gibt kein Saumriff, daher laufen die Wellen langsam und bereiten euch so eine große Spielwiese. Das Wasser ist sehr klar, der Strand ist sehr hell und breit genug zum starten. Auf dem Grund einzelne Steine und Korallen, sonst nur Sand. Der Wind beim Amihan kommt Sideonshore und hat die gleiche Stärke wie in Boracay. Boote fahren vom täglich am Morgen von Boracay Station 2 und die Überfahrt ist einfach und unkompliziert. 

Kite-Safaris & Downwinder

Boracay ist ein toller Ort, um eine Kite-Safari zu starten oder einen Downwinder zu machen. Für jedes Budget und jede Abenteuerlust ist etwas dabei. Wir empfehlend wärmstens den Trip nach Seco Island.

Seco Island Trip

Ein Seco Island Trip ist ein absolutes Muss, wenn ihr in der Nähe von Boracay seid. Seco Island ist eine kleine Insel im Sulu Sea, ca. 50km von der Hauptinsel Panay entfernt. Der Wind ist noch stärker als auf Boracay und sehr beständig. Da die Insel extrem klein ist, könnt ihr komplett drum herum fahren. Die Insel ist von einem Riff umgeben, an dem gute Wellen laufen. Dezember bis April sind die besten Monate um nach Seco zu fahren. Der so genannte „Robinson Cruise“ Trip findet recht regelmäßig statt und kann bei fast allen Kiteschulen in Boracay und Umgebung gebucht werden.

Er kostet um 200€ und beinhaltet den Transfer zur Insel, Verpflegung auf der Insel mit Essen & Trinken, dazu ein Rescue Boot und jede Menge Wind. Übernachtet wird direkt auf der Insel in kleinen Zelten, genau wie Robinson. Länge: 3 Tage

Die Luxusvariante ist eine Tour mit einem Katamaran die je nach Wind und Wetter von Boracay nach Libagao & Nagubat, Manomoc, Cuyo oder Seco führt. Meistens ist es eine Kombination aus verschiedenen Inseln, abhängig von der Länge der Tour. Der Katamaran beinhaltet allen auf den Philippinen erdenklichen Komfort. Ihr bekommt drei Mahlzeiten, Getränke und müsst lediglich selbst kiten.

Katamaran Tour

Tablas Downwinder

Von Tablas nach Boracay. Mit dem Boot geht es in 1,5 Std. von Boracay zwei Inseln weiter nördlich, nach Tablas. Auf der Insel habt ihr dann erstmal etwas Zeit zur Erkundung der abgelegenen Insel. Später gibt es ein BBQ am Strand und frisch gestärkt geht es dann aufs Wasser. Das Boot kümmert sich um Pumpen, Rücksäcke etc. und bringt alles heil zurück nach Boracay, während du 35km Spaß vor dir hast. Der Downwinder dauert grob 1,5 – 2 Std. je nachdem wie schnell du deine Höhe verlieren kannst. Immer mit dabei ist das Rescue-Boot, so dass du dir keine Sorgen machen musst falls etwas passiert und dein Kite nicht mehr aus dem Wasser will oder du kaputt bist.

Kiten Lernen auf Boracay

Wer als Anfänger nach Boracay geht, geht zum Bulabog Beach. Hier hat man zum einen eine große Auswahl an Kiteschulen und zum anderen viele Gleichgesinnte. Wenn der Wasserstand niedrig ist, gibt es einen schönen Stehbereich, in dem man super üben und lernen kann. Der Untergrund kann dabei etwas steinig sein, daher sollte man Schuhe tragen. Durch die schlechte Wasserqualität steht man eher in einer Brühe als in klarem Wasser und kann sich schon das ein oder andere einfangen. Zudem ist der Spot relativ voll, so dass man als Anfänger etwas überfordert sein könnte. 

Kiteschulen vor Ort

  • VDWS lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • Kite-Safaris, Surcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Surfcamp, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Ozone, Tona Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, RUS
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Surfcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • F-one Material
  •  IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR, RUS
  • SUP, Surfcamps, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Core Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR, RUS, ES
  • SUP, Windsurfing, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Cabrinha Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, RUS
  • Yoga, Windsurfing, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • Gaastra Material
Du möchtest schnelle Erfolge verbuchen und wissen wie du sicher Kitesurfen lernst?

Unterkünfte für Kitesurfer

Boracay bietet euch Unterkünfte jeglicher Art. Wichtig ist vor allem, dass die Unterkunft am Bulabog Beach liegt. Die von uns empfohlenen Unterkünfte sind direkt am Strand oder in unmittelbarer Nähe.

Hangin Kite Resort
Coole Unterkunft inkl. Kiteschule, Storage und Restaurant, ca. 30€ / Nacht
7Stones Boracay
Luxus Hotel direkt am Strand mit viel Komfort, ca. 100€ / Nacht
Freestyle Academy
Kiteschule mit Unterkünften direkt am Strand, ca. 30€ / Nacht
Lazy Dog
Sehr entspanntes B&B mit viel Schatten, ca. 20€ / Nacht
Levantin Boracay
Direkt am Strand mit einem der besten Restaurants am Bulabog, ca. 30€ / Nacht
Palassa Private Residence
Luxus Unterkunft direkt am Strand, sehr modern, ca. 70€ / Nacht
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Alternativen für windlose tage

Der Massentourismus bringt eins mit sich: Ihr könnt auf Boracay unglaublich viel machen, wenn kein Wind ist. Kommt zwar selten vor aber da es ab 17 Uhr dunkel wird, kann man auch den ein oder anderen Abend noch einiges planen. Außerdem gibt es viele Argumente für nicht kitende Mitreisende.

Die vielen Korallenriffe laden ein, die Unterwasserwelt von Boracay zu entdecken egal ob mit der Flasche oder dem Schnorchel. Es gibt viele bunte Fische und im Norden sogar Haie zu bestaunen.

SUP, Wakeboarden am Boot, Parasailing oder Bananaboot fahren ist alles kein Problem. Es gibt Unmengen an Anbietern und sobald ihr den White Beach betretet werdet ihr schon Flyer in die Hand bekommen und zu einem der Stände gezerrt werden.

Boracay verfügt über einen 18-Loch Golfplatz der hoch frequentiert ist. Wer gerne mal ein paar Bälle schlägt, sollte hier vorbei schauen. Sobald ihr Kites am Ilig-Iligan Beach seht, könnt ihr die Schläger wegwerfen und eure Kites aufpumpen.

Am Ariel’s Point gibt es die Möglichkeit von Klippen zu springen. Natürlich touristengerecht von unterschiedlichen Plattformen unterschiedlicher Höhe. Die höchste Plattform ragt 15m über der Wasseroberfläche. Wer sich das traut, schafft auch einen Kiteloop in der Höhe.

Eine Wanderung auf den Mount Luho. Hört sich erstmal spannend an, die Wanderung ist aber eher ein Spaziergang auf eine 100m hohe 360° Aussichtsplattform, die jedoch einen tollen Blick auf Boracay und seine Nachbarinseln liefert.

Klar, Boracay ist die Partyinsel auf den Philippinen. Während am White Beach die Chinesen, Koreaner und Japaner inflationär zunehmen gibt es hier ein Angebot was auf sie abgestimmt ist. Doch es gibt auch einige Clubs in denen man sich als Europäer heimisch fühlt. Am Bulabog gibt es in der Hauptsaison eigentlich auch jeden Abend ein Event bei einer der Kiteschulen. Mal ein Kickerturnier im Hangin oder eine Afterkiteparty mit tanzbaren Klängen bei den Mangoriders. Fragt einfach bei den Kitestationen nach.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf Boracay.

Reisezeit

Die beste Reisezeit für eine Kitesurfreise nach Boracay ist Dezember bis März. Hier ist der Amihan am beständigsten und auch das Wetter ist warm und sonnig. Im November und April könnt ihr Pech haben, dass der Amihan noch nicht da bzw. schon weg ist. Die Nebensaison ist nicht wirklich zum Kitesurfen geeignet.

Anreise

Die Anreise aus Deutschland gestaltet sich nicht gerade einfach. Die beste Methode ist einen Flug nach Kalibo (KLO) über Singapur mit nur einem Stop und ca. 20 Std. Flugzeit. Von Kalibo aus muss ein Bus nach Caticlan genommen werden, hier werdet ihr dann per Schiff nach Boracay gebracht. Diese Flüge gibt jedoch nur recht selten, daher bietet sich als Alternative eine Verbindung über Manila an. Hier fliegen neben Singapur Airlines auch KLM, Air China, Gulf Air oder Saudia. Die Flugzeit beträgt dabei zwischen 15-25 Std. Von Manila fliegt ca. alle 60 min. ein Flieger nach Caticlan (MPH) und von hier ist es ein Katzensprung zur Fähre nach Boracay. Kitegepäck ist kein Problem, selbst die kleinen Tricycles auf der Insel nehmen die Sachen mit, bei den Airlines sollte es nur rechtzeitig angemeldet werden. Die Anreise hört sich deutlich schwieriger an als sie tatsächlich ist. Die Filipinos kümmern sich um alles und wissen genau wohin ihr wollt. Englisch versteht fast jeder und alle sind hilfsbereit und nett.

Transport

Eigentlich kann man auf und um Boracay alle Strecken mit dem Tricycle zurücklegen. Das Kitegepäck kommt aufs Dach und fertig. Ganz einfach, unkompliziert und dazu noch extrem günstig. Die Strecke vom Hafen zum Bulabog Beach kostet umgerechnet 3-4€. Von Boracay aus kann man sehr gut weitere Orte entdecken. Mit dem Boot oder einem kleinen Flugzeug geht das am besten.

 

Sicherheit

An den Kitestränden passiert kaum etwas. Das Equipment kann man seelenruhig am Strand liegen lassen, wenn man bei einer Station wohnt oder die Beach Boys ein Auge darauf haben. Man hat das Gefühl, die Filipinos wissen, wie wichtig Kitesurfer als Touristen sind und sind daher nett und freundlich. Durch die Masse an Touristen auf Boracay lässt diese Stimmung jedoch allmählich nach und ein paar schwarze Schafe gibt es natürlich immer.

Kosten

Flüge lassen sich oft für unter 500€ ergattern. Boracay ist im Verhältnis zum Rest der Philippinen sehr teuer. Generell sind die Preise am Bulabog Beach jedoch noch übersichtlich. Ein Abendessen mit einem Getränk kostet umgerechnet etwa 5€. Getränke sind generell sehr günstig und alle Dienstleistungen ebenfalls. Wer auf die andere Seite geht zahlt locker das dreifache, am White Beach sind die Preise extrem hoch. Eine Reise nach Boracay ist durchaus erschwinglich, lediglich Zeit benötigt man.

Flug

ab 499€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 7€

Bier

ab 0,80€

Tricycle

ab 3€

Boracay Kitesurf Karte

Fazit

Boracay ist durch seinen zuverlässigen Wind eine gute Adresse in Asien. Eine Traumdestination ist es jedoch aufgrund der hohen Besucherzahlen und des dreckigen Wassers definitiv nicht. Wir würden empfehlen, Boracay nur einen kurzen Besuch abzustatten um von dort aus andere Inseln zu erkunden oder einen Kitetrip zu buchen. Wer schon einmal dort ist, sollte sich einige der vielen kleinen Inseln ansehen, die wirklich paradiesisch und traumhaft sind.

Kitesurfguide – Philippinen

Kitesurfen-Philippinen

Kitesurfen Philippinen

Alle Informationen für deine Kitereise auf die Philippinen

Die Philippinen sind ein absoluter Traum für Kitesurfer. Tausende kleine Inseln warten darauf entdeckt zu werden und es gibt Kitestationen an den entlegensten Orten. Die Preise sind unglaublich niedrig und die Menschen außerordentlich freundlich. Der beständige Passatwind sorgt für ordentlich Druck im Kite, begleitet von Badewannentemperaturen und strahlendem Sonnenschein. Kitesurfen auf den Philippinen ist ein wundervolles Abenteuer. In diesem Guide erfährst du grundlegende Informationen zum Kitesurfen auf den Philippinen.

Saison: Nov - Apr / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 70%+

Die beste Reisezeit

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Ideal ist es von November bis April. Wobei man in den ersten und letzten Wochen der Saison auch Pech haben kann, falls der Wind später bzw. früher als erwartet dreht. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

Die Temperaturen sind immer deutlich über 20° egal ob im Wasser oder in der Luft. Daher reicht eine Boardshorts.

Auf den Philippinen gibt es sehr unterschiedliche Bedingungen, daher ist eine generelle Aussage darüber schwierig. Lest euch über den Wind ein, danach wisst ihr was Sache ist.

Ja, auf den Philippinen kann man extrem gut Kitesurfen lernen. Es gibt reichlich Auswahl und an vielen Orten traumhafte Bedingungen. Mehr Informationen dazu in unserem Anfänger-Bereich.

Strom-Adapter, Mückenspray, Sonnencreme, kleinen Kite, Bargeld (PHP)

Die Kiteregionen auf den Philippinen

Es gibt unfassbar viele Orte auf den Philippinen zum Kitesurfen. Generell könnt ihr dort Kiten, wo es euch gefällt, was dieses Land super für Entdecker und Abenteurer macht. Besonders wer mit dem Boot unterwegs ist wird verblüfft von der Schönheit und den Möglichkeiten sein. Die Philippinen haben jedoch auch einige Regionen, die sich unter Kitesurfern etabliert haben. Diesen widmen wir jeweils einen eigenen Guide.

Wind & Wetter auf den Philippinen

Der Wind ist das A und O für jede Kitereise. Die Philippinen liegen in der Passatzone, so wird das Klima maßgeblich vom Passatwind beeinflusst. Auf den Philippinen gibt es zwei vorherrschende Windsysteme. Den Nordost-Monsun (Amihan) mit der Saison von November bis April und den Südwest-Monsun (Habagat) mit der Saison von Mai bis Oktober. Die Zeiten variieren von Jahr zu Jahr und Region zu Region, daher kann man am Anfang und Ende der Saison schon mal Pech haben und der Wind dreht früher oder später als erwartet und ihr wartet in der Übergangszeit, von ein paar Tagen bis zu Wochen, auf den Wind.

Wind

Amihan 

Der Amihan ist grundsätzlich der bessere Wind zum Kitesurfen. Er ist stärker, konstanter und zuverlässiger. Der Amihan trifft zuerst auf die Ostküste der Philippinen, wo es zu dieser Zeit sehr windig aber auch sehr regnerisch ist, da der Passat bei seinem langen Weg über das Ostchinesische Meer und den Philippinensee jede Menge verdunstetes Wasser mit sich führt. Besser geeignet für Wind und Sonne sind daher der Westen und Norden der Philippinen. 

In diesem Gebiet gibt es zwei Bereiche, in denen der Amihan typischerweise besonders kräftig und beständig weht. Die Nordküste von Luzon und der zentrale Teil zwischen Panay und Palawan. Beide Bereiche profitieren von einem Beschleunigungseffekt durch eine Art Korridor. Der Amihan hat eine typische Entwicklung. Er startet extrem stark aus nördlichen Richtungen und erreicht besonders im Norden extreme Geschwindigkeiten und fetten Swell. Im Verlauf dreht der Wind mehr und mehr auf Ost, wo er etwas friedlicher wird. Am Ende der Entwicklung sind es dann vor allem Boracay und Nord Palawan, die guten Wind zum Kitesurfen bekommen. Anschließend dreht der Wind wieder auf Nord und es geht von vorne los. Die Zyklen können dabei variieren und sind immer unterschiedlich. Typisch ist aber der beschriebene Verlauf.

Habagat

Der Habagat ist unberechenbar und alles andere als beständig. Zudem ist Habagat Taifun Saison und bei einem Taifun wollt ihr sicher nicht auf den Philippinen sein, daher ist die Habagat Saison zu meiden.

Wetter

Von Dezember bis April erwarten euch Temperaturen um 30°C, wobei jeder Monat etwas wärmer wird. Der April ist mit 34°C Tagetemperatur der wärmste Monat. So sieht es auch mit den Sonnenstunden aus. Während es im Dezember noch 5 Std. sind, steigen die Sonnenstunden auf 9 Std. pro Tag im April. Regen gibt es kaum, die Chance das ihr mal kurz nass werdet, ist im Dezember und April am höchsten. Die Wassertemperatur liegt die ganze Saison über zwischen 25°C und 28°C.

Kitespots auf den Philippinen

Die Kitespots auf den Philippinen sind quasi unbegrenzt. Es kann überall gekitet werden. Besonders zu empfehlen natürlich für Reisende mit dem Boot, die überall für eine Session ankern können. Viele Spots sind sehr ruhig man trifft lediglich ein paar andere Kiter. Die Bedingungen im Norden sind extrem hart. Große Wellen, extremer Wind und kaum Intrastruktur. Der Norden (King Fisher) ist also den Könnern vorbehalten. Er Entschädigt aber durch wundervolle und unberührte Natur. Im zentralen Teil zwischen Boracay und Cebu findet man eine gute Mischung aus Flachwasser und Wellen, die den Großteil aller Kitesurfer zufrieden stellen sollten. Genauere Spotbeschreibungen findet ihr in den Guides der einzelnen Regionen.

Kiten Lernen auf den Philippinen

Die Philippinen eignen sich hervorragend um Kitesurfen zu lernen. Es gibt unfassbar viele Flachwasserspots mit schönem Stehrevier, schwieriger wird es manchmal eine Kiteschule zu finden, denn besonders die unentdeckten Spots haben hier häufig keine Auswahl. Um Kitesurfen auf den Philippinen zu lernen haltet ihr euch im Idealfall in der Nähe von Boracay oder Cebu auf. Hier gibt es viele Spots mit Kiteschulen, die euch aufs Brett bringen. Dazu gibt es viel Platz, guten Wind und eine traumhafte Natur.

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Unterkünfte für Kitesurfer

Unterkünfte auf den Philippinen sind sehr günstig. In den toursitischeren Gebieten bekommt ihr von Luxus bis Einfach alles was iht möchtet. In den entlegenen Ecken sollte man sich auf sehr einfache Unterkünfte einstellen, die dafür aber auch gerne mal weniger als 10€ die Nacht kosten.

Unterkünfte
im Norden, ab 10€/Nacht
Unterkünfte
im Zentrum, ab 10€/Nacht
Unterkünfte
im Süden, ab 10€/Nacht

Alternativen für windlose tage

Auf den Philippinen gibt es von rundum Bespaßung in den Touristen-Hochburgen bis hin zur absoluten Abgeschiedenheit ohne große Alternativen auf abgelegenen Inseln alles. Einen wundervollen Strand habt ihr jedoch immer und könnt dort tauchen, schwimmen, schnorcheln oder einfach auf der Hängematte am Strand liegen und ein gutes Buch genießen. In den Guides der einzelnen Regionen gibt es genauere Infos & Tipps zu den Alternativen vor Ort.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf den Philippinen.

Reisezeit

Ideal ist es auf den Philippinen bei Amihan also von November bis April. Hier ist das Wetter freundlich und der Wind beständig.

Anreise

Die großen Flughäfen auf den Philippinen sind Manila, Cebu, Kalibo und Porto Princesa. Aus Deutschland werden diese häufig angeflogen. Mit einer Reisezeit von 15 Std. oder mehr solltet ihr rechnen.

Visum

Ein deutscher Reisepass berechtigt zur Einreise mit einem gebührenfreien Visum (Visa on Arrival) für 30 Tage. Eine Verlängerung bis 59 Tage ist beim Bureau of Immigration, Intramuros, Manila oder in einem der vielen Regionalbüros möglich. Die Gebühr betragen insgesamt ca. 3.050,- PHP.

Transport

Der Transport auf den Philippinen ist sehr unkompliziert. Es gibt Busse und Tricycles, die immer Platz für dich und deine Kiteausrüstung haben. Die Kosten sind damit extrem niedrig, selbst eine Privat-Fahrt mit dem Bus für 2-3 Std. kostet kaum mehr als 10€. Daher ist man auf den Philippinen sehr mobil. Um die Inseln zu erkunden bieten sich die Fähren an. Sie sehen zwar nicht mehr so richtig frisch aus, bringen euch aber für wenige Euro im Schneckentempo auf unterschiedlichste Inseln. Weniger Zeit hat kann mit Air Juan günstige Inlandsflüge buchen.

Sicherheit

Vulkane, Entführungen und der Kampf gegen Drogen sind Risiken denen man sich bewusst sein sollte. Dies betrifft jedoch nur Teilregionen und keinesfalls die gesamten Philippinen. Wichtig für Kitesurfer ist die aktuelle Warnung für Süd-Palawan (südlich von Puerto Princesa) in allen anderen Regionen über die wir Schreiben liegen aktuell keine Warnungen vor. Für aktuelle Informationen checkt aber immer vor der Abreise und Buchung diese Seite des Auswärtigen Amt. Außerdem kann es passieren das auch während der Amihan Saison Taifune mit extremen Windgeschwindigkeiten über die Philippinen ziehen. 

Kosten

Ein großer Vorteil auf den Philippinen sind die extrem niedrigen Kosten vor Ort. Das Essen ist zwar nicht toll aber günstig. Ebenso der Lebensunterhalt und Transport.

Flug

ab 349€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 4€

Bier

ab 0,80€

Tricycle

ab 5€

Philippinen Kitesurf Karte

Fazit

Die Philippinen sind ein wundervoller Ort um viel zu entdecken und unberührte Natur zu erleben. Das Reisen ist einfach und unkompliziert nur Geduld muss man haben. Dafür wird man mit leeren Spots, jeder Menge Wind und unfassbaren Panoramen belohnt. Die Philippinen sind ein absolutes Muss für jeden Entdecker.