Kitesurfguide – Sardinien

Kitesurfen Sardinien

Alle Informationen für deine Kitereise nach Sardinien

Kitesurfen auf Sardinien ist ein keines Abenteuer, denn die Insel ist groß und einen Fleck mit Wind gibt es immer. Mobilität ist hier das A und O. Egal ob mit Camper oder Mietwagen, hauptsache es passt alles rein. Auf Sardinien gibt es binnen weniger Stunden Autofahrt extrem unterschiedliche Spots mit großen Wellen, kleinen Lagunen, feinen Sandstränden oder beeindruckenden Panoramen. Hier ist für jeden Fahrstil etwas dabei und genau das macht die Insel so aufregend. Ausführliche Informationen für deine Kitereise nach Sardinien findest du in diesem Guide. Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es in den FAQ.

Saison: Mar - Jun & Sep - Nov / Wasser: Flachwasser, Kabbel, Welle / Wind: 60%+

Die beste Reisezeit

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Ideal ist es von April – Mai und September – November. Hier gibt es wenig Touristen und die Strände können zum Kiten genutzt werden. Hier gibt es mehr Informationen zur Reisezeit.

April – Mai: 5/3 Lang

Juni – August: 3/2 Lang, Overknee

September – November: 4/3 Lang, Overknee

Größen zwischen 14qm und 5qm für Fahrer mit einem Gewicht von 75kg. Tendenziell eher kleinere Schirme im Norden und eher größere Schirme im Süden.

Ja, sehr gut. Es eignen sich jedoch nicht alle Orte. Im Anfängerbereich findest du eine Übersicht aller Kiteschulen und Anfängerspots in XXX.

Je nach Fahrstil wird sich das unterscheiden. San Teodoro (tolles Panorama) und Valledoria (einzigartiger Spot) sind meine Favoriten aber es gibt viele tolle Spots auf Sardinien.

Wind & Wetter auf Sardinien

Sardinien ist nicht nur ein herausragendes Ziel für Kitesurfer sondern auch für Wellenreiter. Es gibt fast das ganze Jahr über Wellen und das an wundervollen Spots. Das Wetter ist zudem fast immer sonnig, jedoch nie richtig heiß. Der Wind ist zuverlässig, man muss nur wissen wo er weht. Das ist häufig sehr schwer zu lesen, daher freundet euch am besten mit Locals oder einer Kiteschule an oder lest euch aufmerksam den Wind-Bereich durch.

Wind

Sardinien liegt im westlichen Mittelmeer. Hier sind Winde des westlichen Quadranten vorherrschend, also W = Ponente, NW = Mistral, N = Tramontana. Es gibt jedoch noch drei weitere Windrichtungen, die häufiger anzutreffen sind. Jeder Wind ist typisch für bestimmte Regionen auf Sardinien. Hier eine zusammenfassung.

Nordwind (Tramontana) – Kommt meist nur im Winter vor, ist kalt und bringt starke Winde mit sich.

Nordwestwind (Mistral) – Der Mistral ensteht aus einem Antlantikausläufer und beschleunigt bereits über Südfrankreich zu Sturmstärke. Durch die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien (Bocche die Bonifacio) beschleunigt der Mistral zusätzlich. Dies bekommt vor allem Porto Pollo ab. Hier ist bei Mistral immer deutlich mehr Wind. Besonders bei einer länger andauernenden Mistral-Wetterlage sind 40 knt. und mehr keine Seltenheit. Wem das zu viel ist, sollte Richtung Westen fahren. In Valledoria sind häufig bereits 5-10 knt. weniger.

Nordostwind (Grecale) – Kommt nur selten vor, wird aber im Norden ebenfalls beschleunigt, jedoch bei weitem nicht so stark. Der Wind ist trotzdem kräftig. Der ideale Spot ist Stintino.

Westwind (Ponente) – Ein angenehmer Wind, der sich anders als die Nordwinde, oft gleichmäßig über die Insel verteilt. Ponente bringt tolle Wellen an die Westküste, daher solltet ihr dies nutzen. Valledoria oder Fontanamra sind ideal.

Ostwind (Levante) – Der Levante kann zwischen Leichtwind und Sturm alles bringen. Druch das Festland gibt es hier jedoch nicht so starke Wellen. San Teodoro und Chia sind Empfehlungen.

Südostwind (Scirocco) – Der Scirocco ist ein schwüler und warmer Wind, der häufig Gewitter und Regen mit sich bringt. Er trifft vor allem den Süden und kann im Herbst und Wind zu Sturmstärke heranreifen. Ideal ist hier Villasimius und die Spots in Cagliari.

Windvorhersage lesen

Eine generelle Aussage für ganz Sardinien zu treffen ist leider unmöglich. Generell gibt der Windfinder aber eine gute Tendenz an. Teilweise sind aber lokale Gegebenheiten anders. Besonders die Windrichtung ist Wichtig, da sich hierdurch die örtlichen Gegebenheiten ändern können. Versucht mit den Locals in Kontakt zu treten oder bei der Kiteschule zu fragen (an Kiteschulen ist aber eigentlich immer Wind, wenn man fragt).

Wetter

Die beste Reisezeit zum Kitesurfen Sardinien ist März – Mai und September – November. Es gibt im Frühling und Herbst viel Sonne und die Temperaturen sind meist über 20°. Das Wasser ist zwischen März – Mai noch recht frisch, im Herbst ist es angenehmer. Bestes Wetter gibt es im September (ausgenommen von den vollen Sommermonaten).

Kitespots auf Sardinien

Auf Sardinien gibt es viele Kitespots, die bei unterschiedlichen Winden funktionieren. Irgendwo gibt es immer Wind, teilweise muss man dafür aber mehrere Stunden fahren. Wer mit dem Flugzeug anreist und nicht ständig die halbe Insel zum Kiten überbequeren möchte, sollte sich zwischen der Region um Porto Pollo im Norden und der Region um Punta Trettu im Süden entscheiden. Hier könnt ihr in unter 2 Std. viele Spots erreichen, die alle Windrichtungen abdecken. Die Reihenfolge der Spots ist daher von Nord nach Süd geordnet.

Porto Pollo

Windrichtung: NW-W, NO-O

Porto Pollo ist der nördlichste Kitespot auf Sardinien. Die alte Windsurfer Hochburg hat auch die Kitegemeinde angezogen. Durch die Meerenge gibt es hier oft mehr Wind als angesagt und insgesamt hat man hier die meisten WIndtage auf Sardinien. Der Spot besteht auf zwei Buchten, die durch eine kleine, vorgelagerte Insel getrennt werden. Die westliche Seite ist den Windsurfern vorbehalten, auf der östlichen Seite darf gekitet werden. Der Sandstrand bietet genug Platz zum starten. Das Wasser wird sofort tief und es gibt kein Stehrevier. Richtig gut funktioniert der Spot eigentlich nur bei Nordwest und Ost. Hier wird das Wasser zwar sehr kabbelig aber der Wind ist konstant. Bei den anderen Windrichtungen wird der Wind sehr löchrig und andere Spots funktionieren deutlich besser.

Stintino

Wind: N – SO

Stintino ist etwas abgelgen von allen anderen Spots im Nordwesten. Es ist ein typischer Badeort. Das gut ist, dass man fast den ganzen Strand entlang bis “Porto Torres” einsteigen kann. Das macht es zu einem Tip für die Sommermonate. Hier findet man immer einen Fleck ohne Badegäste. Das Wasser wird schnell tief, das Wasser ist aber auch eher kabbelig und eine kleine Welle bricht ganz vorne am Strand. Sollte für jede Könnerstufe machbar sein.

Valledoria

Wind: NW – N

Valledoria ist ein absolutes Highlight. Hier liegen Flachwasserpiste und eine schöne Brandung nur wenige Meter nebeneinander, denn hinter dem Strand hat sich eine kleine Lagune gebildet. Teilweise kann man bei hohen Wasserständen direkt vom Meer in die Lagune fahren. Der Shorebreak kann, besonders bei viel Wind, extrem werden. Da der Wind meist Sideonshore kommt und die Wellen sehr weit vorne brechen ist der Spot nur bei kleineren Wellen (1-2m) zum empfehlen. Danach wird es einfach  nur ein durcheinander. Die Lagune ist wirklich sehr klein und eignet sich in meinen Augen nur für Fortgeschrittene, da man die anderen Kiter sonst schnell stört oder behindert. Wenn es morgens noch leer ist, eignet es sich aber durchaus zum üben. Man sollte nicht zu dicht an die Felsen fahren, da der Wind hier ordentlich verwirbelt.

Marina delle Rose

Wind: NO – SW

Der hinter ein paar Pinienbäume verstecke Strand “Spiaggia Naracu Nieddu” bietet ideale Bedingungen für Wavekiter. Bei Wind aus Westen werden die Welle recht hoch bei Nordwest (Sideshore) ist es ideal. Der Spot ist meistens recht leer und es gibt genug Platz für schöne Turns.

San Teodoro

Wind: NO – S 

San Teodoro gewinnt in jedem Fall den Preis für den schönsten Spot. Traumhaftes Panorama und ein flach abfallender Sandstrand der die ersten Meter Türkis aussehen lässt sorgt für ein bisschen Karibik-Feeling. Sobald der Wind einen Einschlag aus Süd bekommt nimmt er etwas zu, je südlicher er wird, desto stärker. Dafür sorgen die Berge. Das Wasser wird schnell kabbelig, es bildet sich aber keine richtige Welle. Wenn der Strand nicht gerade von Badegästen überfüllt wird, hat man viel Platz. Daher ist es auch gut für Anfänger geeignet. Wer Flamingos sehen möchte, kann dies in der Lagune hinter dem Meer machen. Einfach mal gucken. In der Hauptsaison darf nur in der Mitte des Starndes bei “Marco’s Kitestation” gestartet werden. In der Nebensaison geht es dort wo Platz ist. 

La Caletta

Wind: N – SW

La Caletta liegt etwas südlicher von San Teodoro und ist von den Bedingungen ähnlich, nur das hier die Düse aus Süd nicht so stark ist. Außerdem wird es schneller tief, daher ist der Spot sehr gut zum Foilen. Es ist etwas leerer hier und eine gute Ausweichmöglichkeit für San Teodoro.

Museddu

Wind: N – S

Zwischen den Parkplätzen am “Spiaggia di Museddu” und “Spiaggia di Perd’e Pera” erstreckt sich ein schöner Sandstrand an dem gekitet werden darf. Wenn ihr in Museddu an den Strand fahrt, empfängt euch ein Surfbrett. Es gibt genügend Platz für viele Kiter, besonders bei Sideshore (N,S) wird es hier nicht eng. Der Strand fällt steil ab, der Spot ist also tief und daher wieder prima fürs Hydrofoil geeignet. Bei seitlichen Winden ist der Spot auch gut für Anfänger, da die Wellen hier sehr klein ausfallen und kaum jemanden vom Brett reißen dürften.

Fontanamare

Wind: W – S

Hier geht es ans Eingemachte. Fontanamare ist ebenfalls ein Welenreitspot, die Wellen können richtig groß werden und richtig schön reinlaufen. Bei West-Nordwest Wind mit 20knt. wird die Welle entspannt 2-3m hoch. Leider ist West auflandig daher solltet ihr auf einen Nordeinschlag warten. Dann wird es hier richtig gut. Viele Locals mit Waveboards sind hier. Das Panorama ist toll. Wer auf Welle steht muss hier gewesen sein.

Cagliari Poetto

Wind: SW – SO

Der Stadtstrand von Cagliari eignet sich ebenfalls zum Kitesurfen. Im Sommer ist es hier ziemlich überfüllt aber in der Nebensaison ist es super. Der Sandstrand ist breit genug zum aufbauen. Zu Beginn ist eh Stehtief wird dann aber relativ schnell tief. Bei ordentlich Wind gibt es eine mittlere Welle, durch den flachen Grund ist es aber nicht schwer raus zu kommen.

Petrol Beach

Wind: SO – O

Ebenfalls sehr nah an Cagliari liegt der Petrol Beach. Er ist nicht schön, etwas steinig und wird schnell tief. Die Wellen sind etwas kleiner als in Poetto. Hier ist es etwas ruhiger, auch im Sommer. 

Villasimius

Wind: Alle

Villasimius ist eigentlich mehr eine Region. In der sich drei Kitespots befinden die eine wahre Perle an der südöstlichen Spitze von Sardinien. Der Kitestrand von Campulongu reicht vom Yachthafen bis zum Ende des Dorfs. Der Strand ist zwar lang aber auch sehr schmal. Es gibt einen kleinen Stehbereich, was das Starten erleichtert. An der Mole des Yachthafen findet ihr super glattes Wasser. Am restlichen Spot ist das Wasser choppy und bei ordentlich Wind gibt es auch Wellen, die den ein oder anderen überfordern könnten. In der Bucht befinden sich vereinzelnd größere Steine, besonders in der Mitte der Bucht. Der besondere Vorteil von Campulongu ist die unmittelbare Nähe zu Simius und Porto Guinco. Hier sind zwei Strände direkt auf der anderen Seite der Landzunge. Dadurch kann mir auf kleinstem Raum alle Windrichtungen abdecken. Soabld der Wind aus Norden kommt, wird er jedoch böig. Im Sommer ist es hier sehr voll und bei vielen Badegästen verboten.

Punta Trettu

Wind: Alle

Punta Trettu ist eine lange und schmale Landzunge, die ins Meer führt. Man kann auf beiden Seiten Kiten, daher sind alle Windrichtungen möglich. Der Wind aus Norden bring ordentliche Böen mit sich. Es gibt am Ende der Landzunge ein Stehbereich in dem geschult wird. Ein toller Ort, wie zum Kitesurfen gemacht. Man kann um die Zunge herum kiten und sich als erfahrener Kiter immer aussuchen ob man ablandigen-, auflandigen- oder Sideshorewind möchte. Eigentlich perfekt. Außerdem ist der Vorteil, dass hier keine Badegästen stören und man das ganze Jahr aufs Wasser kann.

Porto Botte

Wind: NW – SW

Porto Botte ist noch einmal ein richtig ruhiger Spot. Er wird von einer vorgelagerten Insel abgedeckt. Das bringt etwas weniger Wind aber auch kaum Wellen mit sich. Es gibt einen Stehbereich im nördlichen Strandabschnitt, wo auch geschult wird. Ein Spot mit viel Platz. Im Sommer ist es zu voll und daher kein Kitesurfen gestattet.

Is Solinas

Wind: NW – SW

Nur ein kleines Stück südlicher vn Porto Botte liegt der Spot von Is Solinas. Ein kleiner Holzsteg führt dich vom Parkplatz direkt an den Strand. Hier gibt es einen kleinen Sandstrand, kleine Wellen, einen Stehbereich und eine Kiteschule. Ideale Voraussetzungen. Im Sommer sind auch hier viele Badegäste. Es ist jedoch etwas leerer als in Porto Botte.

Porto Pino

Wind: NW – S

Porto Pino ist ein wunderschöner Spot. Heller Sand, türkises Wasser und recht glattes Wasser. Es darf auch in den Sommermonaten gekitet werden. Allerdings nur als Kunde der “Kitesurf Sardinia School”und der “Beach Bar Oasi Azzura”. Einfach hinfahren bei der Kiteschule fragen wie es aussieht, ein bisschen Bargeld in der Hand haben oder in der Bar fragen ob ihr nach der Session etwas trinken und essen könnt.

Chia

Wind: NW – S

Chia ist der Südzipfel von Sardinien. Der Kitespot am “Spiaggia Su Giudeu” ist breit, sandig und ziemlich schön. In der Mitte befindet sich die “Isola Su Giudeu” an die ihr nicht zu nah heranfahren solltet. Hinter dem Strand liegt eine große Lagune in der oft Flamingos stehen. Kiten ist hier verboten aber auf der Meerseite ist auch super. Es gibt anfangs einen kleinen Stehbereich, der langsam tiefer wird. Der Spot bietet bei auflandigen Winden recht große Wellen, an Leichtwindtagen geht es nicht über eine kleine Kabbelwelle hinaus. Auch hier ist der Strand im Sommer überfüllt mit Badegästen daher gibt es hier nur wenige Chancen aufs Wasser zu kommen.

Kiten Lernen auf Sardinien

Sardinien eignet sich hervorragend um Kitesurfen zu lernen. Es gibt viele Spots mit kleinen oder etwas größeren Stehbereichen und ausreichend Kiteschulen, die dich auf deutsch, englisch oder italienisch schulen. Am besten eignet sich dafür der Süden Sardiniens. Hier gibt es eine größere Anzahl an geeigneten Spots und es gibt keine extremen Winde wie im Norden. Hier nun eine Übersicht der Kiteschulen im Süden. Kiteschulen im Norden findet ihr in unserer Kitesurfkarte am Ende des Guide. Eine gute Alternative für Anfänger wäre Kitesurfen lernen auf Sizilien.

Kiteschulen vor Ort

  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, RU
  • SUP, Surfcamp, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • RRD Material
  • IKO lizensiert
  • Schulungen auf ENG, PL
  • Wakeboarden, Wellenreiten, etc.
  • RRD Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf ENG, IT
  • SUP, Wellenreiten, etc.
  • Unterkünfte vorhanden
  • North Material
  • FIV lizensiert
  • Schulungen auf DE, ENG, IT, FR
  • SUP, Wellenreiten, etc.
  • F-one Material

Die besten Anfängerspots

Die besten Anfängerspots in Sardinien sind aus unserer Sicht San Teodoro, Porto Botte, Porto Pino und Punta Trettu. Hier findet ihr flaches, meist stehtiefes Wasser und habt eine Kiteschule vor Ort. Folgt den Links für eine detaillierte Spotbeschreibung.

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Unterkünfte für Kitesurfer

Wer mit dem Bus unterwegs ist, findet in unserer Kitesurfkarte Campingplätze. Alle anderen, die mit dem Flugzeug anreisen bekommen überall auf Sardinien tolle Unterkünfte für wirklich wenig Geld, zumindest in der Nebensaison. Wir haben uns auf Unterkünfte in der Nähe der Hot-Spots Porto Pollo und Punta Trettu konzentriert.

Piero's Apartment
Schönes Apartment für bis zu 4 Personen in der Nähe von Punta Trettu, ca. 40€/Nacht
La Villa Del Mare
Luxuriöse Unterkunft mit Meerblick in Cagliari, ca. 120€/Nacht
Casa Vacanza
2 Schlafzimmer und in der Stadt von Isola di Sant'Antioco, ca. 70€/Nacht
Hotel Palau
Schönes Hotel in direkter Nähe zu Porto Pollo, ca. 100€/Nacht
Surf House
Perfekte Unterkunft für eine Kite-Gruppe in perfekter Lage zu Porto Pollo, ca. 40€/Nacht
Residence Blue Corner
Sehr einfache Unterkunft direkt am Spot von Porto Pollo, ca. 30€/Nacht
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Alternativen für windlose tage

Wenn es an deinem Spot mal keinen Wind zum Kitesurfen gibt, kann man andere tolle Sachen machen. Sardinien ist auch ein 1A Wellenreit-Revier und vom Essen kann man hier auch nie genug bekommen.

Sardinien hat durchaus gute Wellen. Zwar sind diese nicht mit Atlantik-Wellen vergleichbar, dennoch eignen sich die Wellen gut zum Wellenreiten. Besonders von September bis April hat man sehr gute Chance auf schöne Wellen, die oft der Mistral mit sich bringt. Detailierte Informationen zum Wellenreiten auf Sardinien findet ihr hier.

Wer trotz Kiten noch andere Strände entdecken möchte kann dies auf Sardinien großartig machen. Es gibt viele tolle Strände und Lagunen, besonders an der Westküste gibt es noch einige unerforschte Buchten.

An windstillen Tagen kann man an fast allen Häfen Motorboote oder kleine Segelschiffe anmieten, wenn ein Führerschein vorhanden ist. Ein wenig um die Insel fahren macht Spaß und man kann tolle Orte entdecken, die einem sonst verschlossen bleiben.

Es gibt unzählige Buchten, in denen das Wasser kristallklar und extrem FLach ist. Hier kann man eine schöne Tour machen. Für die Fortgeschrittenen gibt es ebenfalls Spots mit kleinen Wellen die wunderbar gesurft werden können.

Selbst im Supermarkt erwartet einen ein kulinarischer Hochgenuss. Büffel-Mozzarella, frische Tomaten, Salami, Käse in allen Varianten, Weine, frische Pasta, etc. ein Gang auf den Markt lohnt sich allemal und wer selbst nicht den Kochlöffel schwingen will, findet überall gute Restaurants, in denen man die italienische Küche genießen kann.

Tauchen ist ebenfalls ein Highlight auf Sardinien. Egal ob Felsformationen, Höhlen oder Schiffwracks hier gibt es sehr viele Möglichkeiten für jedes Level. Die beliebtesten Reviere zum Tauchen liegen im Nordwesten der Insel, aber auch im Norden und Süden findet ihr schöne Reviere.

Reiseinfos

Zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zu den Kosten, Flügen, Mietwagen und Co. für euren Aufenthalt auf Sardinien.

Reisezeit

Sardinien ist ein tolles Ziel für März bis Juni und ab September bis Dezember. Im Sommer sind aufgrund der vielen Badegäste nur einzelnde Spots befahrbar. Wind gibts es jedoch auch hier. Wer sowieso in der Zeit dort ist sollte in jedem Fall Equipment mitnehmen. Zwischen September und April hat man die besten Chancen auf heftige Mistral-Stürme.

Anreise

Sardinien kann auf vielen Wegen erreicht werden. Mit dem Camper kann man Fähren von Civitavecchia, Genua, Livorno, Neapel und Piombino aus nehmen. Auch aus Spanien (Barcelona) und Frankreich (Marseille, Toulon, Nizza) kann man eine Fähre nehmen. Wer mit dem Flugzeug reist, kann in Olbia (Norden) oder Cagliari (Süden) landen. Auch Alghero kann angeflogen werden, hier gibt es jedoch nicht so viele Flüge wie bei den anderen Flughäfen. Durch die günstigen Preise ist es auch durchaus möglich unterschiedliche Flughäfen für Hin- und Rückflug zu buchen, so dass man vom Norden in den Süden fahren kann oder umgekehrt.

Transport

Ein Mietwagen auf Sardinien ist Pflicht. Achtet auf Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, denn die italiener finden immer einen Kratzer oder Delle an eurem Auto der dann schnell 200€+ kosten kann.

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Sicherheit

Vielleicht solltet ihr nicht unbedingt teure Gegenstände offen im Auto liegen haben, aber generell ist es hier sehr sicher. Von Diebstählen oder ähnlichem haben wir noch nicht gehört.

Kosten

Die Lebenshaltungskosten auf Sardinien sind deutlich höher als im Rest Italiens aber immer noch sehr überschaubar. Italienische Lebensmittel sind günstig, in einem Restaurant muss man mit Preisen zwischen 6€ – 15€ für eine Pizza/Pasta rechnen. Die Unterkünfte sind verhältnismäßig teuer aber auch hier kann man über Airbnb oder frühzeitiges buchen einiges sparen. Mietwagen & Flüge sind fast geschenkt, daher sind die Kosten auf Sardinien insgesamt günstig.

Flug

ab 49€

Flüge finden >

Unterkunft

ab 29€

Bier

ab 3,50€

Mietwagen

ab 5€

Sardinien Kitesurf Karte

Fazit

Sardinien ist absolut einen Kiteurlaub wert. Besonders wer gerne etwas rumkommt und nicht an einem Ort verweilen möchte, ist hier genau richtig. Sardinien ist extrem vielseitig das gilt sowohl für Landschaft, Kitespots als auch Winde. Durch die kurze Flugzeit und die günstigen Preise eignet sich auch ein spontaner Kurzurlaub, nur wird man hier schnell merken das die Insel mehr zu bieten hat, als man Zeit hat sie zu entdecken. Perfekt ist Sardinien für eine ausgiebige Entdeckungstour mit dem Kitemobil. Wer „la dolce vita“ genießen möchte ohne auf Achse sein zu müssen, ist auf Sizilien richtig aufgehoben.